Verschwendung
Too Good To Go

Too Good To Go ist ein dänisches Start-up das mit deutschen GastronomInnen zusammen arbeitet, um gekochte Lebensmittel vor dem Müll zu retten. In der kostenlosen gleichnamigen App können sie überproduzierte Mahlzeiten sowie Lebensmittel an die EndverbraucherIn,  neu vermitteln.

Kommentar: Freiburg verbietet „Bändern“ in der Mensa

Rund 40 StudentInnen organisierten in Freiburg das „Bändern“, um auf die Wegwerfgesellschaft aufmerksam zu machen. Sie nahmen sich die teilweise noch halbvollen Teller vom Rückgabeband in den Mensen, statt sich frisches Essen zu kaufen. Das Studierenden​werk Freiburg hat das nun – aus hygienischen Gründen – mit einer Absperrung unterbunden. Klar, wer jeden Tag mit dem ÖPNV fährt, angeniest und -gehustet wird, der wird sich bestimmt beim Restefuttern in der Mensa die Pestilenz einfangen.

Akafö veröffentlicht Geschäftsbericht: 50 Mio. Umsatz für die Studis
Vom Dachverband der Studierendenwerke schon lange kritisiert: Die Zuschüsse vom Land machen nur einen geringen Teil des Budgets aus. Bild: mar

Das Studierendenwerk für die Hochschulen des mittleren Ruhrgebiets, das Akafö, hat seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2015 veröffentlicht. In seinem Jubiläumsjahr hat das Akafö einen Umsatz von 50,676 Mio. Euro erzielt, das sind mehr als 2,5 Mio. mehr als im Vorjahr.

Kurzlebig: Viele Deutsche packen ihre Kleidung lieber in die Tonne, als in die Waschmaschine
Der Schrank platzt: Rund 40 Prozent der Deutschen werfen ihre Kleidung weg – auch die Stücke im guten Zustand. Foto: kac

Eine neue Greenpeace-Studie hat festgestellt, dass die Deutschen 5,2 Milliarden Kleidungsstücke in ihren Schränken liegen haben; gut zwei Milliarden davon tragen sie aber sehr selten oder nie. Behandeln Deutsche ihre Kleidung als Wegwerfware?

Festival n.a.t.u.r. gibt Denkanstöße für und in Bochum
Zu gut für die Tonne: Die Schnippeldisco macht Bochum zur Suppenküche. Foto: clu

Seit dem 8. Mai ist Bochum im Ausnahmezustand: Insbesondere im Kreativquartier um das Ehrenfeld und die Innenstadt wird seit diesem Tag wieder gepflanzt, gesät, gebastelt, gebaut, verschönert, diskutiert, gefeiert und gelernt. Das Festival n.a.t.u.r. – „natürliche Ästhetik trifft urbanen Raum“ wartet auf mit zahlreichen verschiedenen Veranstaltungen, die in ihrer Unterschiedlichkeit doch eines gemeinsam haben: zu mehr aktiver Beteiligung am gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben in der Stadt aufzurufen und so den (Lebens-)Raum schöner, grüner, fairer und insgesamt lebens- und liebenswerter zu gestalten.