Urabstimmung
Mit dem Metropolrad zum Theater
Campusweite Akzeptanz oder Biathlon für Nischenkulturen? Grafik: ln

Die Bochumer Studierenden haben bei der Urabstimmung zum Leihrad-System „metropolradruhr“ sowie zur Schauspielhaus-Flatrate überwiegend mit „Ja“ gestimmt – wenngleich das Votum für die Theater-Flatrate deutlicher ausfiel als für metropolradruhr und die Resultate insgesamt als durchaus durchwachsen deutbar sind. Für eine Weiterführung des Vertrags mit der Firma „nextbike“ stimmten 3.546 (58,71 %) von 6.040 Abstimmenden und für eine Fortführung der „Theater-Flat“ 4.820 von 6.097 Studierenden, die sich an der Abstimmung beteiligten, und damit 79,06 Prozent. Somit liegt die Zustimmung allerdings auch hier „nur“ bei 11,4 Prozent aller Studierenden und damit knapp unter dem Quorum, gemäß welchem mindestens so viele Studierende hätten zustimmen müssen wie an der letzten Wahl zum Studierendenparlament (StuPa) teilgenommen haben. Dann wäre das Abstimmungsergebnis in jedem Fall bindend.

Frage 12
Mit dem Leihrad zum Schauspielhaus: Nicht nur wer Theaterwissenschaft und Sport studiert, darf in die Flatrate-Pedale treten... - Grafik: ln

Was haltet Ihr vom Vertrag zwischen Studierenden­schaft und „metropolradruhr“ sowie der „Theater-Flatrate“ mit dem Schau­spielhaus? Würdet Ihr den Studierenden raten, bei der kommenden Urabstimmung hierüber eher mit „Ja“ oder mit „Nein“ zu stimmen?

Zwei Urabstimmungen laden Euch zum Mitbestimmen ein
AStA-Logo. Quelle: AStA RUB

In den vergangenen zwei Semestern hat der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) für Euch zwei große Projekte an die RUB geholt: Die Theater-Flatrate und das Fahrradleihsystem metropolradruhr. Obwohl alle AStA-tragenden Listen (NAWI, Jusos, Internationale Liste und GEWI) von diesen Projekten überzeugt sind, haben wir uns von Anfang an dazu entschlossen, alle Studierenden über das Fortbestehen dieser Angebote abstimmen zu lassen. In der nächsten Woche ist es nun so weit: Vom 13. bis 17. Januar könnt Ihr parallel zur Wahl des Studierendenparlaments (StuPa) in zwei Urabstimmungen über die beiden Angebote abstimmen.

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