Transfergesellschaft
Rund 1.000 ehemalige Opel-Beschäftigte immer noch nicht untergebracht
Erst Opel, dann Arbeitslosigkeit? Die Transfergesellschaft TÜV Nord hat Probleme bei der Unterbringung ehemaliger Opel-MitarbeiterInnen. Foto: tom

Zwei Jahre ist es her, dass das Bochumer Opelwerk seine Pforten endgültig schloss. 2.600 MitarbeiterInnen waren im Zuge dessen ihre Jobs los und sollten über die Transfergesellschaft TÜV Nord wieder neu vermittelt werden. In der Bilanz ist dieser Plan nicht ganz aufgegangen, rund 1.000 ehemalige Beschäftigte sind immer noch auf der Suche nach einer Neuanstellung.

Stadtplanung: Das Opel-Werk heißt jetzt Bochum Perspektive 2022
Vergangenheit: Mittlerweile fehlt der Opel-Schriftzug, der für 52 Jahre dieses Dach zierte; dafür steht das Gebäude inzwischen unter Denkmalschutz. Fotos: alx

Es ist über ein Jahr her, dass in Bochum der letzte Opel zusammengeschraubt wurde. Das Gelände in Laer wartet auf seinen Abriss. Bevor die Abbrucharbeiten allerdings beginnen können, müssen rechtliche Hindernisse geklärt werden, die so zuvor nicht bestanden haben. Dann aber weicht ein Stück städtischer Industriegeschichte einer Bochumer Perspektive 2022. Einige denkmalgeschützte Gebäude bleiben der lebendigen Stadtgeschichte allerdings erhalten. Es gibt als mehr als einen Grund, dem alten Opel-Gelände eine letzte Ehre zu ­erweisen.

Schritt für Schritt: Ehemalige OpelanerInnen werden nur langsam vermittelt
Geschlossener Gigant: Das ehemalige Opel-Gelände ist so groß wie die Fläche unserer Uni. Bildquelle: Google Earth

Bochum und Opel, eine Scheidung jährt sich. Das Gelände des ehemaligen Opel-Werks wird von der Gesellschaft „Bochum Perspektive 2022“ verwaltet und momentan für die Umstrukturierung vorbereitet. Dabei handelt es sich um ein Gelände, das so groß ist, wie unsere Ruhr-Universität. Wie aber sieht die Lage aus bei den OpelanerInnen die in eine Transfergesellschaft entlassen wurden?