StuPa
Kommentar: Die GRAS spricht auch in der Personalpolitik von Verschwendung

Schlechte Wahlkampf-Rhetorik: Die Oppositionsliste GRAS setzt in der berechtigten Kritik der Haushalts- und Personalpolitik auf populistische Thesen über einen AStA, der zu hohe Gehälter kassiert. Damit macht sie sich leider nicht nur unglaubwürdig, sondern verkauft auch Studierende für dumm.

8. Studierendenparlamentssitzung: Nachtragshaushalt wurde angenommen
Tempel der Kultur: Die Schauspielhausflat kostet weiterhin für jeden Studi einen Euro. Foto: lor

Am 28. Oktober tagte das Studierendenparlament (StuPa). Spannend wurde es bei der zweiten und dritten Lesung des Nachtragshaushalts des AStAs. Dieser kann trotz erhöhter Ausgaben auch größere Einsparungen verbuchen.

Niedrige Wahlbeteiligung löst demokratischen Brainstorm der HoPo-Listen aus
Leere Wahlurne: Die geringe Wahlbeteiligung ist ein hochschulpolitisches Problem. Quelle: sat

So wenig Studierende wie noch nie beteiligten sich beim letzten Urnengang. Dem will man nun entgegenwirken: Am Mittwoch versammelten sich VertreterInnen verschiedener Listen zu einer Podiumsdiskussion, um der Hochschulpolitikverdrossenheit der Studierenden auf den Grund zu gehen und Lösungen zu finden.

Nach Button- „Eklat“: LiLi-Vorwürfen wurde im StuPa widersprochen
Sorgen für viel Aufregung: Politische Buttons für die Solidarität mit den KurdInnen. Illustration: kac

Die VertreterInnen der AStA-Koalition haben in der letzten Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) am 31. Mai die Vorwürfe der Linken Liste  zurückgewiesen: Die LiLi hatte vorgeworfen, dass die AStA-Vorsitzende Nur Demir (IL) aus politischen Gründen gefordert hatte, politisches Material des kurdischen Studierendenverbandes YXK am Lili-Tisch zu entfernen  (siehe :bsz 1086). Das Vorgehen sei mit den Auflagen der Veranstaltung konform gewesen.

Kritische Broschüre in Planung: Studierendenparlament versucht Dialog
Das StuPa bei der Landsmannschaft: Manuel Dierlinger stellt seine Verbindung und ihre Traditionen vor. Foto: alx

Zur Aufklärung über Verbindungen auf dem  Campus plant das Studierendenparlament (StuPa) eine kritische Broschüre herauszugeben. Bevor es damit allerdings losgehen konnte, forderte der RCDS (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) den Verbindungen die Möglichkeit zu geben, sich vorzustellen. Als erstes besuchten VertreterInnen der GRAS, des RCDS und des AStA am vergangenen Mittwoch die Landsmannschaft der Ubia Brunsviga Paleomachia zu Bochum. Wie der Dialog verlief, erfahrt Ihr auf Seite sechs.

 

Kommentar zu RUB-Verbindungen: Pauschalisieren oder Einzelfallentscheidung?
Seit der Gründung der RUB vor Ort und umstritten: die Ubia Brunsviga zu Bochum. Foto: Alx
Um über Studierendenverbindungen aufzuklären, plant das StuPa (Studierendenparlament) eine kritische Broschüre. Die Kritik gegen die Verbindungen fokussiert dabei neben Sexismus sowohl klüngelhafte als auch rechtsextreme Tendenzen. Das StuPa stattete folglich der Landsmannschaft Ubia Brunsviga Palaeomarchia einen Besuch ab, um sich ein Bild von der hiesigen Verbindungen zu machen. Zum Dialog kam es allerdings erst, als der RCDS einen Antrag im StuPa gestellt hatte.
 
Studi-VertreterInnen beteiligen sich an Gegenprotesten zum „Tag der deutschen Zukunft“

Solidarität und Unterstützung mit den GegenaktivistInnen des größten deutschlandweiten Naziaufmarsches am 4. Juni in Dortmund: Das entschied das Studierendenparlament (StuPa) mehrheitlich in der letzten Sitzung.

Kritik der Autonomen Referate: „Wir wollen keine Campus-Polizei“

In der letzten Sitzung beschloss das Studierendenparlament (StuPa), einen Antidiskriminierungsauschuss zu konstituieren. Dies sollte mit Beteiligung der Autonomen Referate geschehen. Doch die beklagen nun eine mangelnde Zieldefinition und sehen eine Konstitution kritisch.  

Trotz Mehrheitsvotum: Das Rektorat wird den StuPa-Beschluss wohl aufheben

Einen widerrechtlichen Ausschluss von Gruppen sah StuPa-Sprecher Arne Michels in dem Beschluss des StuPas, der einen Ausschluss der Burschenschaften vorsah. Trotz Beanstandung von ihm gab es auch zuletzt eine Mehrheit für den Beschluss. Nun entscheidet das Rektorat.

Wombalf stellt wichtige Initiativen vor
Akronymicon: Ein Buch mit sieben Siegeln? Gestaltung: ck
Ein Buch mit sieben Siegeln?
Das Studium steckt voller kryptischer Abkürzungen. Nicht nur, aber gerade zu Beginn fällt es schwer, sich in dem Gewirr aus scheinbar sinnfreien Buchstabenketten zurechtzufinden; das Hochschul-Alphabet ist ein Buch mit sieben Siegeln. Wie gut, dass es unser Maskottchen gibt, den :bsz-Wombat. Als unser Akronym-Experte weiß er in solchen Momenten Rat. Seit er als Jungtier in die Buchstabensuppe gefallen ist, hat er sich nämlich nicht nur zum Scrabble-Großmeister gemausert, sondern kann auch das „Akronymicon“ lesen, das sagenumwobene geheime Buch der Abkürzungen, das im hintersten Winkel der UB (da war schon das erste Akronym, nämlich für Universitätsbibliothek) schlummert. Für die Semesterstartausgabe hat der Wombat für Euch noch einmal die wichtigsten Einträge aufgeschlagen.

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