Pressefreiheit
Wer schweigt, stimmt zu. Wer den Mund aufmacht, fliegt.

Whistleblowing. RUB-Studis haben eine Veranstaltung organisiert, die sich mit Rechten von und Gefahren für Whistleblower:innen in der EU beschäftigt.

Für die (Presse)Freiheit
Schreiben, koste es, was es wolle: Yücels Buch „Agentterrorist“ ist seit Oktober im Verlag Kiepenheuer & Witsch erhältlich.Symbolbild

Presserecht. Der Journalist Deniz Yücel saß ein Jahr in einem türkischen Hochsicherheitsgefängnis, weil er regimekritisch berichtete. Seine Dokumentation „Agentterrorist“ stellte er im Schauspielhaus vor.

Vorgehen der Polizei nicht hinnehmbar
In Reih‘ und Glied: Polizist*innen müssen sich für die Pressefreiheit stark machen, sie nicht behindern.  Bild: stem

Kommentar. Die sächsische Polizei verhindert am Rande einer Pegida-Demonstration die Pressearbeit eines Kamerateams. Dass sie dabei die Pressefreiheit angegriffen haben, ist nur ein Problem. Sachsens Polizei hat scheinbar strukturelle Probleme.

Keine Pressefreiheit in Russland

Pressefreiheit. Während in russischen Stadien der Fußball rollt, wird hierzulande und weltweit die Berichterstattung kritisiert.

#DenizFree – #FreeThemAll
Das Gefängnis Silivri in Istanbul: Hier sind weiterhin türkische und ausländische JournalistInnen inhaftiert. Bild: CC-BY-SA 4.0, CeeGee (Link: https://tinyurl.com/GefaengnisSilivri)

Pressefreiheit. Am vergangenen Freitag entließ ein türkisches Gericht Deniz Yücel aus der Untersuchungshaft. Doch auch weiterhin sitzen viele JournalistInnen in türkischen Gefängnissen. 

#DenizFree – #FreeThemAll
#DenizFree: Die anderen inhaftierten JournalistInnen dürfen nicht vergessen werden. Bild: juma

Kommentar. In der Türkei sitzen über 150 JournalistInnen in Haft. Ihr Vergehen? Sie haben ihren Job gemacht. Deniz Yücel war einer von ihnen, nun ist er wieder in Freiheit, aber die Pressefreiheit ist damit noch lange nicht wiederhergestellt.

 
Lesung mit Exil-Journalisten Can Dündar in Essen

LITERATUR. Der ehemalige Chefredakteur der „Cumhuriyet“ Can Dündar las beim Festival Literatürk aus seinem Buch „Verräter“.

Nachträglicher Entzug von Presseakkreditierungen in der Kritik
Pressefreiheit in Hamburg? Das BKA entzog zahlreichen JournalistInnen nachträglich ihre G20-Akkreditierung.Foto: CC BY 2.0

Hamburg. Gleich 32 JournalistInnen wurde beim G20-Gipfel nachträglich die Akkreditierung entzogen. Das Bundeskriminalamt (BKA) gibt sich über die Gründe bedeckt.

Kommentar: Das hohe Gut der Pressefreiheit mit Füßen getreten und mit Knüppeln geschlagen

Kommentar. Die Polizei hat sich rund um den G20-Gipfel nicht mit Ruhm bekleckert. Die Pressefreiheit wurde massiv behindert.

Kommentar: Reporter ohne Grenzen veröffentlicht neuen Bericht
Uns erwartet einseitige Meinungsmache: Reicht dann eine Tageszeitung und wir müssen auf keine anderen Kanäle mehr zurückgreifen?

Kommentar. Laut Reporter ohne Grenzen erfolgen Angriffe auf die Presse hemmungsloser – auch in Demokratien. Wo mag das hinführen? 

 

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