Literaturrecherche
Webseite kämpft für freien Zugang zu Informationen
Weil die Uni in Kasachstan kein Geld hat: Die Neurowissenschaftlerin verschaffte sich – und allen anderen Menschen – kostenlosen Zugang zu Millionen von Fachpublikationen. Screenshot: Twitter/sci-hub

Eine allzu bekannte Situation: Nach einigen Gesprächen mit dem Dozenten oder der Dozentin steht das Thema für die Hausarbeit endlich fest. Viel Literatur gibt es dazu nicht … Da findet sich auf einmal in einer Fußnote der eine Aufsatz, der drei Tage Forschung mit einem Schlag abnehmen könnte, doch ausgerechnet diese Zeitschrift ist von der RUB nicht abonniert. Gedruckt gibt es sie im ganzen Ruhrgebiet natürlich auch nicht. Die Seite Sci-Hub will Abhilfe und dabei eine Welt des freien Informationsaustauschs schaffen.

Bibliotheken, Archive und Co.: Wo recherchiert es sich sonst noch gut?
Vorträge in der Liselle, hier: „Wahnsinnsfrauen“ von Anna Schiff. Foto: lux

Da gibt’s in der Uni-Bibliothek schon mehr Bücher, als man je lesen kann – und dann ist doch nicht das Richtige dabei! Wenn auch die Institutsbibliotheken nicht mehr weiterhelfen können, macht sich schnell Hilflosigkeit breit. Aufgeben muss aber nicht sein – manchmal findet sich das gewünschte Material eben abseits der üblichen Campusbibliotheken.