Journalismus
„Campfire-Festival für Journalismus und Neue Medien“ an der TU Dortmund
Kamera an, Kopf aus? Auch Fragen wie die Mitschuld von Fernseher, Print und Co. am Rechtsruck wurden beim Campfire-Festival diskutiert. Bild: bent

Medien. Während Merkel und Schulz beim großen TV-Duell auf tendenziöse Fragen mit einschläfernden Reden antworteten, ging es beim Campfire-Festival um Chancen und Gefahren des Wandels im Journalismus.

Wer hat es noch nicht gehört? „Irgendetwas mit Medien“ – einer der oft geäußerten Berufswünsche von Studien- und AbiturabsolventInnen. Beim „Campfire-Festival für Journalismus und Neue Medien“ vom 6. bis 9. September an der Technischen Universität Dortmund erhielten all jene einen Einblick: Karrieremöglichkeiten in den Redaktionen oder Chancen durch den Medienwandel. Doch es ging auch um politische Fragen, die uns alle angehen: Wie umgehen mit „Fake News“? Und welche Rolle spielen JournalistInnen beim Erstarken des Rechtspopulismus?                

:Die Redaktion

Den vollständigen Artikel findet Ihr hier. Benjamins Kommentar könnt Ihr hier lesen.

JournalistInnen-Festival an der TU Dortmund
Chancen in der Medienbranche gibt es auch in Zukunft: ARD/NDR-Moderator Constantin Schreiber über Fake News und den Wandel des Journalismus. Bild: bent

Medien. ModeratorInnen wie Dunja Hayali und Constantin Schreiber sprachen über Rechtspopulismus und berufliche Einstiegsmöglichkeiten: Beim „Campfire-Festival für Journalismus und Neue Medien“ vom 6. bis 9. September an der TU Dortmund.

Kommentar: Sind JournalistInnen VoyeurInnen oder bilden sie nur die Realität ab?
Sind FotografInnen in Krisengebieten zu distanzlos? Jonathan Bachmanns Bild zeigt kein Leid. Foto: Jonathan Bachman, Reuters

Kommentar. Fotografie in Krisengebieten. Voyeurismus oder doch nötige Abbildung der Realität? Ich wage mich an eine erkenntnistheoretische Annäherung.

Unzensierte Nachrichten für die Türkei
Eine kritische Stimme aus Deutschland: Von „Özgürüz“ wird journalistisch noch einiges zu erwarten sein. Quelle: Özgürüz

Journalismus. Die Pressefreiheit wurde in der Türkei so gut wie abgeschafft. Das Online-Magazin „Özgürüz“ informiert nun aus Deutschland.

 

 

 

 

Alles außer Kellnern: Die :bsz-StudiJob-Reihe
In der Höhle der Lügenpresse: Hier sieht man, wie Marek (vorne) exklusive News notiert, Benjamin (Mitte) neueste  wikileaks enthüllt und Tim (hinten) den designierten Bundespräsidenten interviewt. Foto: lux

JedeR von Euch hat sie schon mal in der Hand gehabt: Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung – die :bsz. Marek ist 29 Jahre alt und schon seit vier Jahren aktiver Redakteur. Der Musikfan und Literaturenthusiast berichtet von seiner Arbeitswoche.

Reporter ohne Grenzen: aktuelle Rangliste für Pressefreiheit
Glück gehabt: Zensur bringt die Wahrheit über die :bsz ans Licht! Foto: ken

Die Entwicklung der Pressefreiheit ist rückläufig, stellt die Vereinigung Reporter ohne Grenzen in ihrer am vergangenen Mittwoch veröffentlichten Rangliste der Pressefreiheit fest. Auch Deutschland ist in der Platzierung abgerutscht, vor allem sind die Zahlen der Übergriffe auf Journalisten gestiegen.

 
Bücher sind für JournalistInnen in der Regel kein lukratives Geschäft
Andrea Röpke (l.) und Frank Überall (r.) sprachen auf der Frankfurter Buchmesse über den Stellenwert von investigativem Journalismus auf dem Buchmarkt. Fotos: dh

Die Deutschen sind durchschnittliche LeserInnen. Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse bescherte ein Pisa-Test für Erwachsene das wenig überraschende Ergebnis. Doch auf der mit 7.300 Ausstellern aus rund 100 Ländern größten Buch- und Medienmesse der Welt gab man sich zuversichtlich: Zwar werden im medialen Wandel die Karten auf dem Buchmarkt neu gemischt – so der Tenor – doch biete dies auch große Potentiale. Fakt ist: Noch nie war das Publizieren so einfach wie im Zeitalter des E-Books. Aber wem nützt das? Abseits von LiteraturpreisträgerInnen, Comicstars, und Promibiografien fristen z. B. journalistische Publikationen ein relativ unbeachtetes Dasein. Die Sachbuch-AutorInnen Andrea Röpke und Frank Überall haben in Frankfurt erklärt, warum der vierten Gewalt im Staat auch neue Verbreitungswege wenig nützen.

WAZ schafft Lokalredaktion für den Kreis Recklinghausen ab
Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Vollgestopft mit fremden Inhalten. Foto: koi

Erst Dortmund, jetzt der Kreis Recklinghausen: Nachdem die Westfälische Rundschau ihren Dortmunder Lokalteil abgewickelt hat, stampft nun auch die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) Lokalteile im Ruhrgebiet ein. Ersetzt werden diese durch Inhalte der Konkurrenz, in diesem Fall des Marler Medienhauses Bauer. Die RedakteurInnen und freien MitarbeiterInnen sind entsetzt, während die LeserInnen gar nicht erst informiert werden.

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