Film
25 Jahre Blicke-Filmfestival. Die Jubiläumsausgabe begeistert mit vielfältigen Filmen.
Nicht nur im Kinosaal, sondern auch in den dauerhaften Ausstellungen konnten sich die ZuschauerInnen medial berieseln lassen. Bild: mag

Film.  Ein Sonnenaufgangsautomat und andere visuelle Erfahrungen in der 25. Jubiläumsausgabe des Blicke-Filmfestivals vom 15. bis 19. November.  Und wie immer viele experimentelle Filme. Den Hauptpreis vergab die Jury an die Dokumentation „Green Island.“

Good Time

Stell dir vor: Du wachst auf; und bist auf einem ungewollten LSD-Trip im in Schwarzlicht getauchten Gruselkabinett eines leerstehenden Vergnügungsparks umzingelt von PolizistInnen, die dich festnehmen. Klingt nach Good Time.

Inklusion und Alltag – Wie Jugendliche mit ihrer Zeit nach einer inklusiven Schule umgehen

Inklusion. „Schule, Schule – Die Zeit nach Berg Fidel“ zeigt den Alltag von Jugendlichen, die sich vom innovativen Lernumfeld trennten.

Filmrezension zu "Der junge Karl Marx" (2017)
Premiere bei der Berlinale: "Der junge Karl Marx" setzt im Jahr 1843 an und erzählt die Geschichte der entstehenden Freundschaft von Marx und Engels.

Film: Konventioneller Kostümschinken: „Der junge Karl Marx“ mit August Diehl in der Hauptrolle zeigt die frühen Jahre des Revolutionärs als konservatives Biopic

Tschechiens bester Film im endstation.kino
Teil des Kulturguts: 50 Jahre nach der Erstaufführung kehrt Marketa Lazarová zurück. Bild: BILDSTÖRUNG

Kino: Erstmals wurde am 11. Januar „Marketa Lazarová“ im endstation.kino im Rahmen der Filmreihe Déjà-Vu gezeigt. 

Bedingungslos – das inklusive Filmfestival im Haus der Begegnung und endstation.kino
Das Leben trotz Behinderungen meistern: Das zeigt auch der Film „Die Blindgänger“. Fotos: mfa-Film

endstation.kino und das Haus der Begegnung zeigen vom 9. bis zum 14. November fünf Filme über die Lebensrealität von Menschen mit Behinderungen. Für die VeranstalterInnen war es allerdings schwierig, überhaupt barrierefreie Filme zu finden.

„Blut muss fließen“: Antifaschistischer Regisseur im KuCaf
Volksverhetzung im Rechtsrock: Filmfaktum deckt im Film Fatales auf. Screenshot: kac; Quelle: Youtube

In „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ hat Regisseur Peter Ohlendorf die Resultate eines verdeckten Journalisten, der sich in die Naziszene eingeschleust hat, zusammengefasst. Am 19. April stellte er seinen Film mit anschließendem Publikumsgespräch im KulturCafé  vor.

 
Ab 20. August im Kino: Das Endzeitdrama „California City“
In der Depression hat die Einsamkeit Konjunktur: So erlebt die Hauptfigur in Bastian Günthers Film „California City“ die Zeit nach dem Immobilien-Crash. Foto: Bastian Günther / INDI FILM

Lost in Capitalism: Bastian Günthers Endzeit-Elegie ist eine Dystopie des Immobilienbooms, die den Zusammenbruch des Systems als seelische Post-Apokalypse seines Helden inszeniert.

In Zeiten von Tröglitz, Pegida & Co.: Junge FilmemacherInnen setzen sich für Zufluchtsuchende ein
Gesichter, die Medien selten zeigen: Der Film „Asyland“ porträtiert Geflüchtete als Menschen wie wir. Foto: COCKTAILfilms, Cagdas Yüksel

Neo-Nazis zünden Geflüchtetenheime an, im Mittelmeer kentern Schiffe voller Schutzsuchender – obwohl wir täglich von solchen Schreckensmeldungen umgeben sind, bleiben die Betroffenen meist gesichtslos. Eine Gruppe junger FilmemacherInnen will das ändern und Geflüchtete im Film „Asyland“  zu Wort kommen.

Studentische Sinnkrise: Der Film „Anderswo“ im Kino
Beengt im Elternhaus: Daheim ist es für Protagonistin Noa auch nicht wirklich besser. Foto: J.Praus

Deutsch-Israelische Befindlichkeiten: Heimatlosigkeit und federleichte Sinnsuche einer Berliner Studentin in „Anderswo“, dem Regie-Debüt der israelischen Filmemacherin Ester Amrami.

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