Festival
Kommentar: Konzerte sind was für alle Sinne

Der Saal wird dunkel, die Bühne hell. Die MusikerInnen betreten selbige, lassen sich kurz feiern und hauen in die Saiten beziehungsweise auf die Trommelfelle. Oder Tasten. Wie auch immer. Was für ein Opener! Volles Brett. Ich raste aus, juble, springe, tanze! Meine Lieblingsband live, jawoll! „Ej, hör ma auf damit, ja!“, quäkt irgendeine Nervensäge von hinten.

Zeltfestival Ruhr: Clueso und Joris im Schlemmerzirkus
Clueso und Band begeistern die Fans unterm Zelthimmel – ein Musiker mit Songs für alle Altersklassen.

Das Zeltfestival Ruhr (ZfR) hat noch bis zum 6. September seine Pforte geöffnet. Es bietet Euch ein vielseitiges Line-Up und Stände, die sich an breites Publikum richten. Clueso spielte beispielsweise am vergangenen Donnerstag und begeisterte das Zeltpublikum.

Kommentar: Immer mehr Initiativen präsentieren sich auf Festivals
Feuchtfröhlich: Die Band 257ers legte beim Highfield mit einer Schaumkanone los. Foto: alx

Musikalische Großveranstaltungen werden immer mehr zu sozialen Happenings. Neben Viva Con Agua und Foodsharing-Initiativen zeigen nun auch andere bekannte Gruppen dort Gesicht. Ein Beispiel hierfür ist das am Sonntag zu Ende gegangene Highfield Festival in Leipzig, bei dem rund 25.000 BesucherInnen antanzten.

MetalDays in Slowenien: Heavy-Metal und Strandurlaub in einem
Heavy Metal Holiday: Die MetalDays in Slowenien zählen zu den schönsten und lustigsten Festivals. Foto: mar

Smaragdgrünes Wasser, das sich durch die Alpen schlängelt, 40 Grad im Schatten, Bikinis, Badehosen und Beachvolleyball. Das weckt wohl bei so Manchem sommerliche Ferienstimmung, aber wohl kaum den Gedanken an ein Heavy-Metal-Festival. Gerade deshalb – aber nicht nur – sind die MetalDays in Slowenien ein besonderes Festival, an das man noch Jahre zurückdenken wird!

Hurricane-Festival: Beste Stimmung mit Bands und neuen Bekannten
Eins von vielen Highlights: die Robo-Mongolen, bereisten den Eichenring und sorgten für Entzückung. Foto: alx

Das diesjährige Hurricane zog 65.000 FestivalgängerInnen nach Scheeßel. Obwohl das Event dieses Jahr weniger BesucherInnen anlockte (2014: 73.000), konnte es mit seiner Stimmung und Bands punkten. Headliner waren Placebo, Materia und Florence + The Machine. :bsz-Redakteur Alexander Schneider war vor Ort.

Der erste Festival-Tag bei Rock im Revier; Ein Einblick
Metallica rocken die Bühne und sorgen für Festivalatmosphäre

Das Festival auf Schalke bringt mit seinen Headlinern die Massen in Bewegung und überzeugt mit seinen Künstlern. :bsz-Reporter Alexander Schneider ist für Euch auf dem Rock im Revier und bietet einen Rückblick vom ersten Tag: Es ist ein Festival im eigentlichen Sinne.

Die_kategorische_Soirée: Zeitzeug_Festival begrüßt das neue Jahr
Mofas Traumlabor“: Audio-visuelle (Alb)Traumlandschaft im Fluss. Foto: lux

Los ging es mit guter Laune und viel Glitzer: In entspannter Atmosphäre lud das zwölf-köpfige Zeitzeug_Team am 23. April zur Soirée im Freibad. Junge KünstlerInnen stellten sich hier zum Teil erstmals mit ihren Projekten der Öffentlichkeit. Ein buntes Potpourri bestehend aus vier Programmpunkten plus Rahmenprogramm gab einen Vorgeschmack auf das im November stattfindende studentische Theaterfestival.
Die KünstlerInnen von „Mofas Traumlabor“ (Moritz Anthes, Fabian Neubauer und Claire Carnin) feierten mit einer audio-visuellen Performance ihren ersten Auftritt: Posaune und Piano webten den Klangteppich, auf den live kreierte Bilder projiziert wurden. Overhead-Projektor, Pinsel, Tusche, Wasser, Strohhalm, Sterne, Klarsichtfolie, Papiertücher und vor allem viel Kreativität – mehr brauchte es nicht. Mal fröhlich-verspielt, mal düster-bedrohlich aber vor allem der ständigen Veränderung unterworfen konkurrierten oder harmonierten die Entwürfe der Malerin Claire mit den Instrumenten. Deren Spiel miteinander und mit verschiedensten Variationen von dissonant und schwer verdaulich über melancholisch, jazzig bis hin zu plaudernder Kaffeehausmusik ging mit den Bildern eine (alb)traumhafte Verbindung ein.

NRW kommt in Festivallaune – Eine Timeline
Der Sommer naht: Es ist Festivalzeit! Foto: flickr.com / Incase

Die Festivalsaison hat begonnen! NRW wird also wieder zur Spielwiese des vielseitigen Musiksommers. Neben den großen Rock- und Elektrofestivals findet Ihr im Ruhrpott sowie dem Rest des Bundeslandes auch andere Veranstaltungen, die Euch etwas zu bieten haben. Damit Ihr nicht den Überblick verliert und etwas verpasst, erinnern wir Euch an die Festivals von Ende April bis Ende Mai.

Harte Riffs und harte Worte: Zwei gar nicht so unähnliche Welten beim „Book meets Metal“
"Book meets Metal"-Festival in Hagen. Quelle: Metal Maniacs Society e. V.

Heavy Metal: Tumbe Musik für tumbe Typen? Mit diesem Vorurteil will die Metal Maniacs Society e. V. aus Hagen aufräumen und zeigen, dass „Metaller nicht dem allgemeinen Vorurteil entsprechen, sondern nette, mitdenkende und mitfühlende Menschen sind, die sich auch für etwas Gutes einsetzen.“ Darum organisieren sie am 4. Oktober den Lesung/Konzert-Abend Book meets Metal. Ein spannendes Konzept: Mit Musik begleitete Lesungen, anschließend das volle Metalbrett, das Ganze moderiert von Rockliterat und Poetry-Slammer Micha-El Goehre und garniert von einem Bücherflohmarkt und alles für einen guten Zweck.
 

Kulturell-Alternatives Zentrum Herne veranstaltet zum siebten Mal Open-Air-Festival
Im Skatepark Hibernia findet auch in diesem Jahr ein Open Air mit Skatecontest statt. Quelle: KAZ-Herne

Musik, Sport und Politik – was fast nach klassischem Bildungskanon klingt, ist zugleich der Festival-Mix, mit dem das Kulturell-Alternative Zentrum (KAZ) e. V. Herne am Samstag in den Skatepark Hibernia an der Koniner Straße lädt. Das kostenlose KAZ Open Air, zu dem auch ein Skateboard-Wettbewerb und politische Infos gehören, findet bereits zum siebten Mal statt.

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