Dortmunder U
Ausstellung über Rechtspopulismus im Netz
„Mein Körper, meine Regeln!“ Eines der Bilder des Fotografen Juan Mathias, das zurzeit im Bahnhof Langendreer ausgestellt wird. Bild: fufu

Kunst. Vergangene Woche eröffneten zwei Ausstellungen: „¡Ni Una Menos! - Bilder einer argentinischen Bewegung gegen sexualisierte Gewalt“ thematisiert die Frauenbewegung in Argentien und „Der Alt-Right-Komplex - Über Rechtspopulismus im Netz“ untersucht rechte Tendenzen im Netz.

Upcycling und demokratische Technik
Ein eigens kreiertes Spiel: Diesen Koffer baute Joshua Rackstraw, ohne vorher Erfahrung mit Coding zu haben. Bild: stem

Festival. Zum fünften Mal fanden sich Vertreter*innen und Interessierte von der Maker-Bewegung beim Innovative Citizen Festival in Dortmund zusammen, um sich auszutauschen und Möglichkeiten beizubringen, ein unabhängigeres Leben zu führen.

„Computer Grrrls“ vom Hartware MedienKunstVerein
Der PC als feministische Folie: In der Ausstellung „Computer Grrrls“ treffen Geschlechterfragen auf Algorithmen. Bild: Lu Yang, „Delusional Mandala“, 2015

Kunst. In der Ausstellung „Computer Grrrls“ reflektieren 20 internationale Künstler*innen über das Verhältnis von Geschlecht und Technologie. Die Kuratorinnen rücken im U-Turm zudem die historische Rolle von weiblichen Rechenkräften ins Gedächtnis.

Beim Dortmunder Bierfest gab es nicht nur Gebräu nach dem Reinheitsgebot
So kann man Bierkultur auch zelebrieren: Ein Biersommelier, stilsicher mit Fliege und einem Braustammbaum. Foto: mar

Ein Fest zu Ehren des erhabenen Elixiers: Dortmund feierte um den Tag des deutschen Bieres (23. April) herum ein Wochenende lang das Festival der Dortmunder Bierkultur am U. Unser Redakteur Marek stürzte sich am Samstag ins Getümmel, um sich zu berauschen – an einem tollen Fest, versteht sich.

 
Assange, Snowden, Unabomber: HMKV zeigt „Whistleblower und Vigilanten“ im Dortmunder U

Der Hartware MedienKunstVerein (HMKV) bringt, kuratiert von Imke Arns und Jens Kabisch, Figuren des digitalen Widerstands ins Dortmunder U und schafft einen aktuellen Themenbezug zu den Panama-Papers. Bis zum 14. August können die BesucherInnen die Rechtsfrage stellen und für sich selbst beantworten. Handeln AktivistInnen, WhistleblowerInnen, HackerInnen und VigilantInnen rechtsstaatlich oder kreieren sie durch das Internet einen rechtsfreien Raum?

500 Jahre Reinheitsgebot: Slammen für den Gerstensaft
Poetry trifft auf Science Slam: Micha-El Goehre (Mitte) setzt sich durch gegen den Bochumer Benedikt Dercks (rechts), Christian Krumm (links) und Robert Kayser. Fotos: alx; Arrangement: mar

Das Reinheitsgebot von 1516 wird dieses Jahr am 23. April 500 Jahre alt. Einst von den bayrischen Herzögen Wilhelm IV. und Ludwig X. erdacht, um uns vor schlechtem Biere zu schützen, erfüllt es uns heute immer noch mit Stolz, wenn andere Nationen von unserem flüssigen Gold schwärmen.

Witz und Wissen über Wunderbares: 1. Dortmunder Bier-Slam
Genießt sein Bier in vollen Zügen: Robert Kayser über zweifelhaften Genuss im Regionalexpress. Foto: alx

Wir schreiben das Jahr 2022. Es ist Weihnachtszeit – und gleichzeitig Fußball-WM in Katar. Weihnachtsmärkte sind gleichzeitig Fanmeilen. Der Bierkonsum erreicht nie geahnte Ausmaße, die weltweiten Biervorräte sind erschöpft, Hopfen wird zu höheren Kursen als Gold gehandelt – mit diesem apokalyptischen Szenario konnte der Essener Heavy-Metal-Poetry-Slammer Micha-El Goehre den 1. Dortmunder Bier-Slam am vergangenen Donnerstag für sich entscheiden. 

Ausstellung: Rundgang Kunst 2014 der TU Dortmund
Illusionen schaffen per OHP: Sabrina Schmidts Beitrag war einer von insgesamt 80 ausgestellten Werken. Foto: tims

Einmal im Jahr trifft sich im Dortmunder U das Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der Technische Universität Dortmund, um Arbeiten der Studierenden aus den Bereichen „Malerei“, „Grafik“, „Fotografie“ und „Plastik und interdisziplinäres Arbeiten“ im Rahmen einer Ausstellung dem interessierten Publikum zu präsentieren. Eine Jury prämierte die besten vier Arbeiten mit jeweils 500 Euro.

Ausstellung im Dortmunder U: „Jetzt helfe ich mir selbst“
Expertise oder Murks Die geballte Ladung Videotutorials im Dortmunder U. - Foto: tims

Der Einfluss des Online-Portals YouTube hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Was zu Beginn als Sprungbrett für talentierte Bands und FilmemacherInnen diente, ist inzwischen zur Do-It-Yourself-Plattform für alle geworden. Wer Fragen hat, googelt nach den Antworten oder schaut sich Tutorials an. Nach einer Idee von Dr.

Noch bis 2. März im Dortmunder U: Moving Types – Lettern in Bewegung
Von Max Frisch zu Superman: Die weissen Würfel enthalten Clips zur Mediengeschichte der Typographie Foto: bent

Das hat man gar nicht auf dem Schirm. Filme verbindet man üblicherweise vor allem mit Bildern. Mit Einstellungen, die sich ins kulturelle Gedächtnis eingebrannt haben oder Porträts großartiger SchauspielerInnen, mit Momenten, die nicht selten dazu verleiten, ganz zu vergessen, dass der Film einen wesentlichen Hauptdarsteller hat, noch bevor er bildlich wird: der Buchstabe. Der Buchstabe trägt den simplen wie faszinierenden Moment des Kinos, den (Film-)Vorspann, der einsetzt, wenn das Licht aussetzt, als Übergang zur Bilderwelt des Kinos. Die Buchstaben erscheinen und versichern: Das ist nichts als Kino. Mit dem Film haben nicht nur die Bilder angefangen, das Laufen zu lernen, sondern auch die Lettern. Diesem Aspekt widmet sich die Ausstellung „Moving Types – Lettern in Bewegung“.