BAMF
Geschwätz von gestern

Kommentar. Der Verdacht, BAMF-Mitarbeiter:innen hätten einseitig für Asylsuchende entschieden, ist längst vom Tisch. Nun geraten die Ermittler:innen in den Fokus.

Ort des Geschehens: Die Bremer BAMF-Außenstelle sei zum Schauplatz eines Skandals geworden, der keiner war.
Ort des Geschehens: Die Bremer BAMF-Außenstelle sei zum Schauplatz eines Skandals geworden, der keiner war.   Foto: Ralf Roletschek, CC BY-SA 3.0  https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Asylpolitik. Der im Frühjahr 2018 heraufbeschworene, angebliche „BAMF-Skandal“ ist noch nicht vorüber. Die ehemalige Bundesamtspräsidentin Jutta Cordt wurde ins Innenministerium versetzt.

Zugeständnisse und erste eingereichte Anträge : Asylbeantragende verlassen Rathausplatz
Geflüchtete kommen zu ihrem Recht: Am Rathausplatz herrscht wieder Normalität. Foto: alx

Der Protest von Geflüchteten, die ungefähr zwei Wochen vor dem Bochumer Rathaus die Einreichung ihrer Asylanträge einforderten, endete am vergangenen Mittwoch zu Ende. Seit Ende März campierten circa 50 Asylbewerber stellvertretend für Weitere vor dem Sitz des Bürgermeisters Thomas Eiskirch. Ziel war es, nach Monaten des Wartens, Gehör bei den zuständigen Stellen zu erhalten. Nach Gesprächen mit Eiskirch und Zugeständnissen der Stadt sowie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), verließen die Geflüchteten nun den Rathausplatz.