Ausstellung
RuhrresidentInnen 2017 zeigen ihre Ergebnisse in einer Ausstellung
Labor der ResidentInnen: Vielfältig und eindrucksvoll. Bild: mag

Ausstellung. Vergangene Woche eröffnete die Abschlussausstellung der „Ruhr.Residence 2017“ im Kunstmuseum Bochum. In der Ausstellung lassen die ResidentInnen ihre Recherchereisen mit Fotos, Videos, Installationen und Performances Revue passieren.

Digitalisierte Kunst auf über drei Meter großen Projektionsflächen
Magische, riesige Bilder: Wie Alice im Wunderland fühlte ich mich zwischen den Projektionen. Foto: kac

Kraków (Krakau): Der niederländische Künstler Vincent van Gogh (1853–1890) lebt in dem historischen Hauptbahnhofsgelände wieder auf – und zwar in einer multimedialen Ausstellung, die seit dem 125. Todesjahrestag durch die Kontinente der Welt wandert.

Städtisches Archiv erinnert in einer Ausstellung an Bochumer Gefangene in der NS-Zeit
Stellvertreter: Portraits der Männer, die in der Krümmede jahrelang inhaftiert waren. Foto: lor

Seit dem 17. Juni präsentiert das Bochumer Stadtarchiv eine Ausstellung über die Gefangenen und ZwangsarbeiterInnen des ehemaligen Bochumer Straflagers Krümmede. 60 Lebensläufe standen im Zentrum des Ergebnisses der Recherche von Initiator und Seelsorger Alfons Zimmer. 

„Dortmunder Neu Gold. Kunst – Bier – Alchemie“ zeigt die inspirierende Kraft des Gebräus
Die Gegend um die baden-württembergische Stadt Tettnang ist für ihren Hopfen berühmt: In der Folklore manifestiert sich das im Hopfennarren. Foto: mar

Es ist nach eigenen Angaben die einzige Ausstellung in Deutschland, die das Reinheitsjubiläum nicht bloß historisch feiert, sondern sich auch der Kunst öffnet. Wie vom Dortmunder U gewohnt, beleuchtet „Dortmunder Neu Gold. Kunst – Bier – Alchemie“ ein Thema geschichtlich und zeitgenössisch, pop- und hochkulturell, international und vielseitig. Noch bis zum 1. Mai kann man sich davon überzeugen, wie inspirierend Bier sein kann.

Kunstakademie Münster: KünstlerInnen luden zur Ausstellung ihrer Werke ein
Ungewöhnliche Position: In dieser Klasse ragen die Leinwände in den Raum hinein. Foto: tims

Der Rundgang 2016 der Kunstakademie Münster verwandelte den Leonardo-Campus vom 3. bis 7. Februar in eine riesige Ausstllungsfläche mit Festivalatmosphäre. Neben klassischer Malerei wurden aktuelle Tendenzen der Alltagsästhetik und der Trashkultur thematisiert. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit der Comedy-Show „THE 3RD thing“, einem Stand-Up-Comedy-Programm, das sich mit der aktuellen Flüchtlingsdebatte einmal anders auseinandersetzt – und überzeugt.

Düsseldorfer Studierende präsentieren ihre Semesterarbeiten
Detailgetreu gemalt: Über einen Meter große Hanfpflanzen zierten die Kunstakademie Düsseldorf. Foto: kac

Die Kunstakademie unserer Landeshauptstadt ist im Umbruch. Die Bildhauer Kiecol und Rebecca Warren gehen nach diesem Semester und die  Lehrstühle der BildhauerInnen Rosemarie Trockel, Tony Cragg und Richard Deacon werden demnächst ausgeschrieben. Unter dieser traurigen Nachricht musste der Rundgang vergangene Woche jedoch nicht leiden. Die klassische Form von Malerei oder Fotografie ist fast verdrängt, die Studis suchen nach Alternativen und toben sich aus.

Bilder und Referate: Kunst-Studis zwischen Vorbereitungsstress und Existenzangst
Grummeln mit Recht: Aus Sorge um ihre Karriere möchten die Studis sich nicht ablichten lassen. Foto: kac

Die Kunstakademie unserer Landeshauptstadt präsentiert so früh wie noch nie zuvor den Rundgang, bei dem die Studierenden ihre Semesterarbeiten vorstellen. Obwohl die Vorlesungszeit bis Mitte Februar geht, findet die Ausstellung bereits vom 27. bis zum 31. Januar statt.

Neue Ausstellung im Blue Square blickt hinter die Kulissen wissenschaftlicher Arbeit
Zum Trinken, Duften oder Freikratzen von Autoscheiben: Viele Produkte unseres täglichen Lebens basieren auf chemischen Lösungen. Foto: bk

Chemische Lösungen sind überall – in Form von Cola oder Kaffee zum Beispiel bringen sie viele von uns durch den Uni-Alltag. Natürlich geht die Forschung weit über studentischen Getränkekonsum hinaus – das beweist die Ausstellung „Völlig losgelöst“ des Exzellenzclusters RESOLV, die am vergangenen Freitag im Blue Square eröffnet wurde.

Da-Vinci-Ausstellung im Kortumhaus: Anfassen und Entdecken
Technische Innovation trifft künstlerisches Talent: Als eines von vielen Exponaten steht diese Brückenkonstruktion für die Ideenvielfalt von Leonardo da Vinci. Foto: alx

Er war Künstler und Erfinder gleichermaßen – und gilt als unverkennbares Universalgenie. Sein Schaffen reicht von technischen Skizzen bis hin zu medizinischen Überlegungen und zeugten durchweg von ausgesprochenem künstlerischen Talent. Doch auch abseits seiner Zeichnungen war Leonardo ein interessanter Mensch. Die geheimnisumwobenen Seiten seiner Persönlichkeit und  die für seine Zeit revolutionären Erfindungen versucht nun die Wanderausstellung „Da Vinci – Exploring Arts & Science“ zu vereinen.

Projekt MAREM: RUB-Studierende erforschen vor Ort die Situation von Asylsuchenden im Mittelmeerraum
Nicht länger schweigen: Mit dem Forschungsprojekt ­MAREM machen RUB-Studis auf die Situation von Geflüchteten aufmerksam. Foto: bk

„Die Menschen, um die es geht, werden gar nicht mehr gesehen.“  Mit diesem und ähnlichen Sätzen weist eine Gruppe RUB-Studierender in der Plakatausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ seit einigen Wochen in der Mensa der RUB auf die unmenschlichen Bedingungen hin. Diesen sind Geflüchtete nach ihrer Ankunft an den Grenzen der EU oft ausgesetzt. Doch es bleibt nicht nur bei den Plakaten – im Projekt „Mapping Refugees‘ Arrivals at Mediterranean Borders“ (MAREM) erforschen die Studierenden, wie man die Situation Asylsuchender in den Mittelmeerländern konkret verbessern kann. In der vergangenen Woche wurden die Ergebnisse des Projekts vorgestellt – mit einem ernüchternden Fazit. 

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