AStA
Die Haushaltspolitik des AStA steht in der Kritik

Von Verschwendung ist die Rede: Die Liste Grüne & alternative Student*innen Bochum (GRAS) übt scharfe Kritik an der Ausgabenpolitik des AStA: Es geht unter anderem um die Deutschkurse, Sozialleistungen für notleidende Studierende oder  die regelmäßige Erhöhung der ReferentInnen-Gehälter. Der AStA widerspricht den Vorwürfen.

 
Zeitzeug_Festival: Theater, Musik und Performances an fünf Bochumer Spielorten
Verwirrung geglückt: Ein Freiwilliger ist es, der Ruby Behrmann einen Tag begleiten wird ohne zu wissen, was ihm bevorsteht. Foto: Sven Neidig

28 Veranstaltungen, fünf Spielorte, vier Tage, eine Stadt: Zum 14. Mal machte das „Zeitzeug_Festival“ Bochum zum Hotspot von allerlei Theater, Musik und (hin und wieder) Schrägem. Unter dem Motto: „Wer sagt, dass_?“ hinterfragten und diskutierten die KünstlerInnen verschiedene Themen wie das Menschsein und das Leben.

Kommentar: Die GRAS spricht auch in der Personalpolitik von Verschwendung

Schlechte Wahlkampf-Rhetorik: Die Oppositionsliste GRAS setzt in der berechtigten Kritik der Haushalts- und Personalpolitik auf populistische Thesen über einen AStA, der zu hohe Gehälter kassiert. Damit macht sie sich leider nicht nur unglaubwürdig, sondern verkauft auch Studierende für dumm.

:bsz-Ausgabe vom AStA zurückgehalten: Kritik von der Opposition

Die druckfrische :bsz-Ausgabe 1103 wurde in der vergangenen Woche nicht am Campus verteilt. Das entschied der Vorstand des AStA. Grund dafür: ein schlecht recherchierter Artikel über den beschlossenen Nachtragshaushalt. Die Opposition spart nicht mit Kritik, der AStA als Herausgeber gab via Facebook eine Stellungnahme ab. Und die :bsz steht im Kreuzfeuer der Kritik. 

Wahlkampferöffnung: GRAS wirft AStA schlechte Finanzpolitik vor
Verrechnet? Die Haushaltsführung des AStA sogt für Empörung bei der Oppositionsliste GRAS.

„Grob fehlerhaft“ seien die Rechnungsergebnisse der letzten Haushaltsjahre, so die Liste der Grünen & alternativen Student*innen Bochum (GRAS) in einer Stellungnahme. Erstmals seit dem Mensapartyskandal 2007 plant der AStA zudem, auf Geldrücklagen zurückzugreifen.

Einstampfung der letzten :bsz-Ausgabe: Überzogene Reaktion des Herausgebers
ASTA la vista Pressefreiheit? Letzte Woche gab es keine :bsz in der Mensa – der Herausgeber entschied sich, die Ausgabe zurückzuhalten. Foto: mar

Stellungnahme der Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung zu den Handlungen und Vorwürfen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Ruhr-Universität Bochum: Als Redaktion gestehen wir ein, dass der Artikel „8. Studierendenparlamentssitzung: Nachtragshaushalt wurde angenommen – Taschenrechner raus, bitte!“ in der Ausgabe 1103 der :bsz schlecht recherchiert war und nicht den Kriterien journalistischer Sorgfaltspflicht entsprach. Die Reaktion des AStA auf diesen Artikel halten wir jedoch für unsachgemäß und überzogen.

8. Studierendenparlamentssitzung: Nachtragshaushalt wurde angenommen
Tempel der Kultur: Die Schauspielhausflat kostet weiterhin für jeden Studi einen Euro. Foto: lor

Am 28. Oktober tagte das Studierendenparlament (StuPa). Spannend wurde es bei der zweiten und dritten Lesung des Nachtragshaushalts des AStAs. Dieser kann trotz erhöhter Ausgaben auch größere Einsparungen verbuchen.

Poetry-Slam-Eintritt: Überschreitung der „drei-Euro-Marke“ im KulturCafé
Full house KuCaf: Slammen auf der Bühne. Foto: Alexander Schneider

Seit Jahren gilt für Veranstaltungen im KulturCafé, dass der Eintritt nicht über drei Euro liegen soll. Bei der Vorrunde der NRW-Slam-Meisterschaft war das jedoch nicht der Fall. Auch für kommende Großveranstaltungen wie dem Campus-Slam will der AStA eine Ausnahme von der „drei-Euro-Marke“ machen.

KulturCafé: Eintrittspreise stiegen bei großen Veranstaltungen
Die Kulturveranstaltungen machen den Studis Spaß: Aber die teuren  Tickets im KuCaf werfen Fragen auf.Foto:alx

Beim nächsten Campus-Slam im KuCaf soll der Eintritt fünf Euro, bei der nächsten Veranstaltung im Audimax sieben Euro betragen. Das entschied der AStA auf der Vorstandssitzung am 14. September. 

Gendergerechte Sprache an der RUB und wo sie noch Lücken aufweist
Foto: ken

„Gendern? Das ist doch der Blödsinn, bei dem man an alles ein ‚Innen‘ dranhängt, um Frauen nicht zu benachteiligen, oder?“ Das hast auch Du schon mal gehört oder sogar selbst gedacht. Hier an der Uni wirst Du bemerken, dass viel Wert auf geschlechtergerechte Sprache gelegt wird. Besonders schriftlich wird es Dir häufig begegnen, womöglich aber auch im gesprochenen Wort.

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