Archäologie
Bedeutende Ausgrabungen in der westlichen Türkei
Bei der Arbeit: Studierende der RUB erforschen in den archäologischen Stätten in Milet die Jahrtausende alte Geschichte. Bild: Christof Berns

Archäologie. Christof Berns, Professor für klassische Archäologie, wurde vom türkischen Ministerrat zum Ausgrabungsleiter in der antiken Stadt Milet ernannt. Für die RUB ergeben sich hierdurch langfristige Perspektiven.

Jungsteinzeitliche und eisenzeitliche Funde auf Akafö-Baustelle
Beliebter Platz: Die ArchäologInnen stießen sowohl auf einheimische als auch exotischere Artefakte.Foto: LWL/M. Baales

Siedlung. Nicht nur als StudentIn lässt es sich gut wohnen in Querenburg, auch unsere Vorfahren wussten einen bestimmten Platz wohl zu schätzen.

Antike im Maßstab 1:1: Die :bsz zu Besuch in Deutschlands größtem archäologischen Freilichtmuseum
Das rekonstruierte Nordtor der Colonia Ulpia Traiana: Die dreigeschossige Anlage bietet einen luftigen Ausblick über das gesamte Parkgelände. Foto: ck

Wer Antike zum Anfassen erleben möchte, sollte mal einen Abstecher nach Xanten wagen. Seit mehr als 50 Jahren bietet der Archäologische Park (kurz APX), der auf dem Gelände der um 98/99 n. Chr. gegründeten römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana errichtet wurde, BesucherInnen antike Geschichte als hautnahes Erlebnis. 

Sonderausstellung „Nofretete – 100 Jahre Entdeckung und Faszination“ an der RUB
Jäger des gefundenen Schatzes: Präsentation der Nofretete-Büste am Fundort Tell el-Amarna am 6. Dezember 1912. Foto: Prinz Johann Georg von Sachsen/Universitätsarchiv Freiburg

Ihr Name lautet übersetzt: „Die Schöne ist gekommen“. Sie war eine der mächtigsten Frauen des alten Ägyptens, gilt bis heute als Ikone der Schönheit und der Umzug ihrer Büste innerhalb Berlins versetzte nicht nur die Kulturindustrie in helle Aufregung. Die Rede ist natürlich von Nofretete. Bis Dezember hat sie ein Gastspiel in Bochum. Der Eintritt lohnt sich – und zwar nicht nur, weil er umsonst ist.

Rot-grüne Landesregierung will keinen müden Cent für Archäologie mehr ausgeben
Ruinen der alten Hörder Burg: Ohne archäologische Aufbereitung wäre der Phoenixsee um ein Denkmal ärmer. Foto: Wikimedia Commons / Rainer Halama (CC BY-SA 3.0)

Für eine minimale Entlastung des Landeshaushalts setzt die rot-grüne NRW-Regierung das kulturelle Erbe des Bundeslandes aufs Spiel: Ab 2015 sollen Archäologie und Bodendenkmalpflege nicht mehr vom Land unterstützt werden. Wissenschaftler­Innen, StudentInnen und PolitkerInnen zeigen sich öffentlich entsetzt über diese kurzsichtigen Pläne der Regierung. Der Fachschaftsrat Archäologische Wissenschaften der RUB ruft dazu auf, die Petition der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e. V. (DGUF) zu unterstützen.

Neue Ausstellung im Bergbaumuseum über die Geschichte Zentralasiens
Traditionelles Wohnen: Eine Jurte von innen. Foto: mar

Am 26. Januar öffnete sich das Herz des Ruhrgebiets für das Herz Eurasiens: Die Ausstellung „Unbekanntes Kasachstan“ ist bis zum 30. Juni 2013 im Deutschen Bergbaumuseum Bochum zu sehen. Dem Forschungsschwerpunkt des Museums folgend liegt der Fokus der Ausstellung auf archäologischen Funden aus dem heutigen Kasachstan. Dieses heutige Kasachstan wird dem Besucher ebenfalls anschaulich näher gebracht.