Hilfe. Jetzt!
Eine Katastrophe europäischen Ausmaßes
Bild:kjan
Orange als Symbol für die Rettung: Über 2000 Menschen liefen vom Hauptbahnhof zum Rathaus

Seenotrettung. Während wir gemütlich am Sonntag uns vor dem Wahllokal die Beine in den Bauch stehen, müssen weniger privilegierte Menschen derzeit auf Lesbos ohne jeglichen Schutz ausharren. 

 

Die katastrophalen Verhältnisse, die Geflüchtete an den europäischen Außengrenzen, auf den Fluchtwegen über das Mittelmeer, durch die Türkei, oder in den Lagern in Libyen und auf Lesbos ertragen müssen nehmen kein Ende. Statt wegen der durch die Pandemie erneut verschlimmerten Situation endlich gemeinsame Maßnahmen zum Schutz der Menschen durchzusetzen, macht Europa die Grenzen zu, und Innenminister Seehofer pocht weiterhin auf die „europäische Lösung“, deren Ausarbeitung noch in weiter Ferne steht – wenn sie überhaupt je Realität wird.  

Dass selbst nach den verheerenden Bränden im Flüchtlingslager Moria nicht in Aussicht steht, dass den Menschen geholfen wird, war nun Anlass für deutschlandweite Demonstrationen unter der Flagge der Bewegung Seebrücke. Mehr dazu findet ihr in dieser Ausgabe.

:Die Redaktion

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