Senior:innen in der Pandemie

Studie. Eine Priorität seit Beginn der Pandemie ist der Schutz der älteren Generationen. Ge-rade jetzt, mit dem Beginn der Impfungen, haben viele Menschen Meinungen und Ansichten, was für die älteren Generationen das Beste sei. Doch die Generation für sich selbst reden zu lassen, wird bisher außer Acht gelassen. Das möchte jedoch ein studentisches Team des Op-tionalbereichs der RUB mithilfe einer Umfrage ändern. Das Projekt „Eine Stimme aus dem Altenheim“ fragt mithilfe einer Studie nach den Themen, die die ältere Generation in Alten-heimen beschäftigt. Die 62 Fragebögen sind bewusst offen formuliert, damit jede:r Teilneh-mer:in so viel schreiben kann, wie er:sie will. Die Studie fragt danach, wie der Alltag durch die Corona-Pandemie verändert wurde und welche Auswirkungen die Kontaktbeschränkun-gen für die Bewohner:innen haben. Aber auch fragt die Studie nach anderen Themen, die die Bewohner:innen im Jahr 2020 besonders bewegt haben. Die Umfrage findet in den ersten zwei Februarwochen dieses Jahres in fünf Senior:innenwohnheimen in Bochum und Umge-bung statt. Das Projektteam setzt sich zusammen aus Daniel Ruhmöller, Elena Schneider, Sophie Lohkamp, Angin Kuriewicz und Anna Petcheeva. Das Ziel der Umfrage ist eine künst-lerische Ausstellung. „Mit dem Projekt wollen wir so auch die Verallgemeinerung durchbre-chen, da im öffentlichen Diskurs zwar oft über die Bewohnenden als Gruppe gesprochen wird, sie jedoch nur selten zu Wort kommen“, so Ruhmöller. 

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