Aus Angst vor Konsequenzen faken Jugendliche Raubüberfall

Zwei Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren haben in Bochum einen Raubüberfall vorgetäuscht. Sie hatten der Polizei am 6. Februar angegeben, dass sie von vier ausländisch anmutenden Unbekannten überfallen und sexuell belästigt worden zu seien.

Wie die Schülerinnen der Polizei berichteten, hätten sie sich auf dem Weg zum Bochumer Hauptbahnhof befunden. Plötzlich seien diese unterdessen von vier Männern überrascht worden. Die Räuber hätten sie sowohl festgehalten und bedrängt als auch letztlich unsittlich berührt und bestohlen.

Den Überfall haben beide der Polizei anschaulich geschildert. Genauso wie sie von den Männer entkommen konnten, nachdem Passanten eingegriffen hätten. Sofort leitete die Polizei eine Fahndung ein, die erfolglos blieb, aber im Laufe der Ermittlungen Ungereimtheiten aufzeigte. Letztlich räumten die Mädchen allerdings ein, den Vorfall erfunden zu haben. Grund sei ihre Angst gewesen, den Verlust eines Handys zu beichten.

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