Streaming-Dienst "TIDAL" gestartet

„Ein größeres Stück vom Kuchen“ versprach sich Jay-Z, mittlerweile mehr Unternehmer als Musiker, als er Ende Januar die schwedische Firma Aspiro für 50 Millionen Dollar kaufte. Diese betreibt in den USA (Tidal) und Europa (WIMP) Streaming-Dienste und will jetzt – vereint und mit Hilfe von etablierten KünstlerInnen wie eben Jay-Z, Madonna, Daft Punk oder Jack White – dem Streaming-Riesen spotify (60 Millionen Kunden) Konkurrenz machen. Doch anders als bei spotify, die auch eine kostenfreie, aber werbebasierte Variante ihres Dienstes anbieten, müssen KundInnen von „Tidal“ mindestens 9,99 Euro pro Monat bezahlen, um 25 Millionen Musiktitel und 75.000 HD-Videos abrufen zu können. Dadurch soll die Qualität der Musik und eine angemessene Bezahlung der KünsterInnen im Vordergrund stehen. Spotify wird seit längerer Zeit vorgeworfen, Lizenzgelder von Plattenfirmen zu kassieren, die ihre MusikerInnen dafür  nicht ordentlich entschädigen.

 

:Tim Schwermer

Nach dem Ende der Vinyl, Kassette und der CD, wurde das Format MP3 durch Internet-Streaming-Dienste wie spotify oder soundcloud abgelöst – oder vielleicht doch nicht? Wie hört die RUB Musik? Mailt uns, was Euch dabei wichtig ist an redaktion@bszonline.de, damit wir in einer der nächsten Ausgaben darüber berichten können!