Neues Blockadebündnis

Die WAZ hatte neulich in einem Lokalartikel bereits davor gewarnt – jetzt greift es auch auf die Nachbarstadt Dortmund über: Antifaschistisches Engagement. Im Fall ‚Antifa-Klüngel‘ hatte die WAZ auf Drängen des Staatsschutzes die BürgerInnen vor einer antifaschistischen Aufklärungsaktion gewarnt, die PolitikerInnen von NPD, ProNRW und AfD gefährde und oute. Nun kommt es knüppelhart für den Verfassungsschutz: Das neue Dortmunder Antifa-Bündnis „BlockaDo“ will in Zukunft konsequent Naziaufmärsche durch Sitzblockaden verhindern. Nachdem in der Vergangenheit alle Versuche, Aufmärsche der FaschistInnen in Dortmund zu verhindern, nicht aufgingen, wird nun nach einem Konsens eine große Initiative geplant: Die bisherigen Bündnisse „Dortmund Nazifrei“, das linke Bündnis „Dortmund stellt sich quer“ sowie die vereinzelten Gruppen der Autonomen starten einen Neuanfang. Großes Vorbild ist der Aktionskonsens in Dresden. Bei der Aktionskonferenz am 6. April im Fritz-Henßler-Haus soll dann das nächste gemeinsame Vorgehen geplant werden. Die erste Bewährungsprobe für das Blockadebündnis ist der 1. Mai. Dann werden in Dortmund wieder Nazis aufmarschieren. Zeit, die nächste Warnung für RechtspopulistInnen und NeofaschistInnen rauszugeben: Antifaschistische ArbeiterInnen und AktivistInnen werden sich den Tag der Arbeit nicht wegnehmen lassen!