:boinkürze Eine Alternative für Deutschland?

Erst Anfang 2013 gegründet, hätte es die AfD mit 4,7 Prozent fast in den Bundestag geschafft. Sie ordnet sich selbst weder rechts noch links ein. Ihre Wahlwerbespots zeigen empörte BürgerInnen, die sich sorgen: um kaputte Straßen, die Zukunft unserer Kinder, unsere Renten, EinwanderInnen, unsere Steuergelder, steigende Stromrechnungen… Sie sorgen sich um Deutschland. Um Alt und Jung, um Familien, Berufstätige und MigrantInnen. Die Lösung vieler Probleme sieht die AfD darin, die Euro- Rettungspolitik zu stoppen. Doch was steckt noch hinter der Anti-Euro-Partei?

Alexander Häusler, Sozialwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf (FORENA), hat sich die Partei und ihr Wahlprogramm genauer angeschaut. Die FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) der RUB und die DGB Jugend NRW laden zu seinem Vortrag „Die ‚Alternative für Deutschland‘ – eine rechtspopulistische Partei?!“ am kommenden Dienstag, den 14. Januar 2014, ein. Um 18 Uhr wird Häusler sich im AusländerInnenzentrum im Studierendenhaus an der RUB mit dem Wahlerfolg der Partei, den Personen, die dahinter stecken, und verschiedenen Facetten ihrer Politikausrichtung befassen. Zudem wird es darum gehen, welche Auswirkungen eine parlamentarische Mitwirkung der AfD auf unsere Demokratieentwicklung haben könnte.