UNI:VERSUM
Bis zur BlauPause: Gruppe „Bunt statt Grau“ gestaltet Sitzgruppen vor GA
Vorher/Nachher: Das Wandbild oben wurde letzten Juni übermalt. Nun soll das Original wiederhergestellt werden. Foto: tims

Im Juni 2014 sorgte die Übermalung des Wandgemäldes „Träume, Ängste, Hoffnungen“ am Flachbau vor NA 02 durch den Schriftzug „HOPE“ für Aufsehen. Ursache war die Übermalung des 1979 entstandenen Werks des Bochumer Künstlers Bernd Figgemeier auf Beschluss der Univerwaltung. Maßgeblich sei gewesen, dass die Kunst „nicht offiziell registriert“ war. Ein Jahr später, am 50. RUB-Jubiläumstag (6. Juni), sollte im Rahmen einer Malaktion das Wandgemälde wiederherstellt werden – doch das Rektorat ruderte zurück.

:bsz-Interview mit dem „Unterstützungskreis Politikverbot“ - Teil 1
So kann sie aussehen: Die unpolitische Uni. Karikatur: kac

Auf keine Widerstände gestoßen: So schätzen Jens und Tim vom „Unterstützungskreis Politikverbot“ die bisherige Resonanz ihrer Flugblattverteilung  ein, mit der sie die Vertreibung aller politischen Strukturen auf dem Campus fordern. Wir sprachen mit ihnen über Linksextremismus, Bücherverbannung und die taktische Wichtigkeit eines langsamen Bewusstseinsprozesses.

Im Vorfeld der BlauPause sprechen immer mehr studentische Organisationen ihre Ablehnung aus
Der VDSt Breslau-Bochum: Der laut „akduell“ „derzeit am offensten rechts auftretende Zusammenschluss“.  Foto: mar

Je näher die BlauPause rückt, umso heftiger wird die Burschenschaftsfrage  diskutiert. Das StuPa fasste den folgenden  Beschluss: „Das Studierendenparlament lehnt Burschenschaften, Studentenverbindungen und Corps entschieden ab.“ Das Protestplenum macht mit Flugblättern Stimmung gegen die Verbindungen. Die Fachschaften stimmten am Montag (Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest)  in der FSVK über einen offenen Brief zum Thema ab. Eindeutig Stellung bezog auch die Studizeitung der Uni Duisburg-Essen mit der Schlagzeile: „RUB bietet Burschen Bühne“.

Der Beirat der Hochschulbibliothek
Liebt Bücher und will, dass Studis so gut wie möglich Zugang zu ihnen haben: Moritz Fastabend, studentischer Vertreter im UB-Beirat. Foto:  mar

Sie ist eine zentrale Einrichtung der RUB, nicht nur im geografischen Sinne: Die Universitätsbibliothek steht in der Mitte der Uni, ist aber auch Dreh- und Angelpunkt wissenschaftlicher Arbeit – für Studis aller Fachbereiche. Geleitet wird die UB von einem Direktor oder einer Direktorin (derzeit Dr. Erda Lapp).

GEW-Hochschulinformationsbüro löste auf Twitter einen Eklat aus
Bei diesen Postings handelt es sich lediglich um eine Auswahl der auf Twitter publizierten Beiträge.

Vergangene Woche bezog der AStA der Ruhr-Universität auf Facebook zu einem Vorfall Stellung: Eines seiner Mitglieder hatte im Studierendenhaus (SH) „Ausländer raus!“ gerufen. Anlass für die Stellungnahme war die Öffentlichmachung jenes Ausrufs durch ein Mitglied des Hochschulinformationsbüros der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW-HIB) auf Twitter.

Die Vorwürfe der „Schwarzen Ruhr-Uni“ kann auch der SDS bestätigen
Macht die Uni dicht - Räume stehen wegen politischen Denkens nicht zur Verfügung.         			     Foto: bent

Mit einer Aktion hat der „Unterstützungskreis Politikverbot“ vor zwei Wochen einen Diskurs über die Einschränkungen von Politik auf dem Campus angestoßen. Dass die Univerwaltung politischen Gruppierungen Räume verweigere, kritisierte zuletzt auch die „Schwarze Ruhr-Uni“ (siehe :bsz 1029). Gegenüber der :bsz berichtet der SDS (Sozialistischer Demokratischer Studierendenverband) über ähnliche Erfahrungen mit der Raumvergabe für politische Organisationen.

22. Symposium der Studierenden der Religionswissenschaft vom 14.–17. Mai erstmals in Bochum

Zum ersten Mal kommt es nach Bochum, das Symposium der Studierenden der Religionswissenschaft (14. bis 17. Mai). Die 22. Nachwuchstagung unter dem Motto „Moving Religion“ ist keine trockene Ansammlung von Vorträgen, sondern nimmt ihre Teilnehmenden aus ganz Deutschland mit auf Exkursionen und bietet praxisorientierte Workshops an. Auch wer nicht am Symposium teilnimmt, ist zur RelWis-Party am 15. Mai eingeladen. Für Schlafplätze ist die Orga – Studis der RUB-Religionswissenschaft – dankbar.

Fahrradflashmob: Mit metropolradruhr und den RUB-HS-Asten unterwegs
Der Fahrradflashmob von ASten und Nextbike: Für alle ein großer Erfolg und soll  wiederholt werden!.	                   			    		          Foto: tims

Der aufgrund des Stromausfalls verlegte Fahrradflashmob – organisiert von den ASten der RUB und der HS Bochum und dem Vertragspartner metropolradruhr – konnte am Donnerstag endlich stattfinden. Vom Bochumer Hauptbahnhof ging es mit den Rädern in Kolonne und abgeschirmt von der Polizei Bochum über Umwege zur HS und dann zur RUB.  Am Ziel freuten sich die TeilnehmerInnen über ein kühles Radler. Die Aktion soll zeitnah wiederholt werden – mit noch mehr FlashmoberInnen!

Studi-Ticket in Wahl: Schreib dich nicht ab, geh wählen!
Ich gehe wählen Foto: kac

Der VRR gibt bekanntlich mit seiner Preiserhöhung nicht nach. Die Uni Duisburg-Essen hat vorbildlich vergangene Woche ihre Urabstimmung vollzogen. Die nächste plant die TU Dortmund im Juli, doch wie sieht es an unserer RUB aus? Wann werden wir abstimmen können, ob wir das Semesterticket weiterhin behalten oder wir es doch vielleicht abwählen?

Die Schnittstelle zwischen Studierendenschaft und Akafö
Vermitteln für Euch beim Mensabetreiber: Susanne Schütz und Simon Gutleben. Foto: mar

Das Akafö ist so etwas wie die Mutti für Studierende: Das Studierendenwerk versorgt uns mit Essen (Mensen und Cafeten), gibt uns ein Dach überm Kopf (Wohnheime), passt auf unsere Kinder auf (Kitas), kümmert sich um unser Geld (Bafög) und bespaßt uns (Kulturbüro boskop). Dabei ist diese Mutti teilweise selbst noch am Studieren: Susanne Schütz und Simon Gutleben vertreten die Studierenden im Verwaltungsrat des Akafö.

Seiten