Medien
Am 23. April ist Welttag des Buches und des Urheberrechts
Bald leere Regale? Das Medium Buch im Kampf gegen die Digitalisierung. - Bald leere Regale? Das Medium Buch im Kampf gegen die Digitalisierung. Foto: Jacq

Die zeitlosen Lobgesänge erklingen von überall: „Von allen Welten, die der Mensch geschaffen hat, ist die der Bücher die gewaltigste“, sagte Heinrich Heine. „In all formats, books embody ideas and values considered by men and women to be worth passing on. They are valuable tools for knowledge-sharing, mutual understanding and openness to others and to the world“, behauptete die bulgarische Politikerin Irina Bokowa. Und der französische Schriftsteller Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierre erkannte: „Un bon livre est un bon ami.“

In eigener Sache: Erscheinungsrhythmus, Erstiausgabe, RedakteurInnenstellen
Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung ist die älteste kontinuierlich erscheinende Studierendenzeitung Deutschlands. Foto: ck

Die Vorlesungszeit naht sich dem Ende. Für manche Studierenden war es das erste Semester, andere verabschieden sich von der Uni. Für die meisten Studierenden  aber wird die kommende vorlesungsfreie Zeit die Zeit zwischen zwei Semestern sein.

Entsetzen über Kahlschlagpolitik der WAZ-Mediengruppe
Medialer Kahlschlag: Die Westfälische-Rundschau bezieht ihren Dortmunder Lokalteil künftig von den Ruhr-Nachrichten. Foto: rl

Bereits in der vergangenen Woche berichtete die :bsz, dass die Lokalredaktionen der Westfälischen Rundschau (WR) mit Sitz in Dortmund zum 1. Februar 2013 geschlossen werden. Inklusive FreiberuflerInnen stehen etwa 300 Menschen vor einer prekären Situation. Ihre Zukunft ist ungesichert. Einerseits wirft die Entscheidung der WAZ-Mediengruppe, zu der die WR gehört, Fragen auf, inwieweit dieser „Kahlschlag“ unumgänglich war, andererseits verdeutlicht die Schließung der Zeitung einen allgemeinen Trend, demzufolge die Zukunft des Printjournalismus alles andere als rosig aussieht.

Das Ende einer Vision: Vorerst kein Weltfrieden in Sicht
„World Brain“ und „Big Data“: nur schwer trennbar. Screenshot: polarstarfilms, Google and the World Brain Trailer, YouTube

Zwischen 1936 und 1938 verfasste der britische Science-Fiction-Pionier H.G. Wells zahlreiche Essays und Schriften, die sich mit der möglichen Existenz einer zukünftigen Weltenzyklopädie beschäftigen. Veröffentlicht wurde die Sammlung unter dem Titel „World Brain“. Wells beschreibt in seinem Buch die Vision eines Weltgehirns, das als autonomes, synthetisches, frei zugängliches und permanentes System eine nahezu grenzenlose Informationsnutzung und Speicherung ermöglicht. Eine Fiktion, die durch das Internet, moderne IT-Systeme und Google zur Realität geworden ist.

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