KULTUR:SCHOCK
Buchrezension: 10 humorvolle und spannende Erzählungen in Gedichtform
Holger die Waldfee: Ein außergewöhnliches Buch eines renommierten Poetry-Slammers. - Buchcover: Satyr-Verlag.

Lars Ruppel, einer der bekanntesten Poetry-Slammer Deutschlands, hat ein neues Buch herausgebracht. Wer jetzt nur an Comedy- und Slapstick-Humor denkt, der irrt: In „Holger, die Waldfee“ steckt viel Leben. So zum Beispiel das von: Mein lieber Herr Gesangsverein, Nicht schlecht Herr Specht, Heide Witzka, Schmitz’ Katze, Volker Racho, Heiliger Strohsack, Alter Schwede, Ach du liebes Bisschen und natürlich das von Holger die Waldfee. Lars Ruppel zeigte schon zur Deutschen Meisterschaft, dass Poetry-Slam nicht zwangsläufig bedeutet, das Publikum nur zum Lachen zu bringen. Ruppel dichtet anspruchsvolle Texte mit einem Hauch Gesellschaftskritik, die sich nicht aufdrängt, und das auch noch in Form von Gedichten.

Frankfurt 2014: Raja Alem erhält LiBeraturpreis
Freiheit des Schreibens: Die saudi- arabische Schriftstellerin Raja Alem schert sich nicht um Zensur. Foto: bk

An diesem Wochenende öffnete einmal mehr die Frankfurter Buchmesse ihre Pforten und zieht nicht nur hunderttausende BesucherInnen, sondern auch AutorInnen aus der ganzen Welt an, die ihre Werke der Öffentlichkeit präsentieren. Eine von ihnen ist Raja Alem. Der Schrifstellerin, die aus Saudi-Arabien stammt, ist während der Messe für ihren Roman „Das Halsband der Taube“ der LiBeraturpreis verliehen worden.

DIE BRETTER, DIE DIE STADT BEDEUTEN – Teil V: Studiobühne im Wintersemester: Ibsens „Gespenster“, „Das Experiment“ und andere Highlights
Gespenster: Letzte Vorbereitungen zur Generalprobe. Foto: bent

Rebellische Zwischentöne und das Böse im Menschen: Das Programm der Studiobühne wartet im Wintersemester mit Highlights wie Ibsens „Gespenster“ oder „Das Experiment“ auf. Die :bsz war bei den Proben zum Ibsen-Stück dabei und sprach mit den Leuten von der Studiobühne über das Eröffnungsstück und das neue Bühnenprogramm.

Studienkreis Film (SKF) lädt mit neuem Programm ins Wintersemester
Neues SKF-Programm: Lioba vom Studienkreis Film sprach mit der :bsz über die Filmhighlights im Wintersemester. Foto: bent

Wie man Kinosäle ohne Ton rockt: Das will der SKF im Wintersemester beweisen. Denn der expressionistische Stummfilmklassiker „Das Cabinet des Dr. Caligari“ steht als Highlight im Programm. Dazu gibt‘s eine spannende Endzeit-Reihe, eine Kooperation mit Amnesty International und einen ZuschauerInnen-Wunschfilm mit Robin Williams. Los geht‘s mit „A Million Ways to Die in the West“, wofür es auch in den Ersti-Tüten Freikarten gibt.

DIE BRETTER, DIE DIE STADT BEDEUTEN – Teil IV: Lernen durch Erfahrung – im Schauspiel: Dies vermittelt das TheaterTotal
Lernen durch Schauspiel vermittelt TheaterTotal. Bild: TheaterTotal

Hier wird Mut und Vertrauen fürs Leben weitergegeben: Genau das macht das Projekt TheaterTotal unter der Leitung von Regisseurin und Schauspielpädagogin Barbara Wollrath-Kramer schon seit 18 Jahren aus. Vor allem junge Menschen erhalten die Möglichkeit, mit Bühnen- und Schauspielkunst fürs Leben zu lernen. Jetzt wird mit der Werkschau „Raum für Zukunft“ am 11. und 12. Oktober die neue Bühne an der Königsallee eröffnet.

Album-Rezension: "Good Old Underground" von Ewian

Nach tausend Stunden Arbeit hat Ewian sein erstes vollwertiges Album heraugsbracht – die Zeit im Studio nicht eingerechnet.

DIE BRETTER, DIE DIE STADT BEDEUTEN – Teil III: Saisonstart im Schauspielhaus mit Handke-Stück, Delikatessen und einer Almodóvar-Adaption
Bühne frei! Geschäftsführender Dramaturg Olaf Kröck unterhielt sich mit der :bsz über den neuen Spielplan. Foto: bent

Glücksstau und Filmadaptionen: Mit zwei Premierenwochenenden lud das Bochumer Schauspielhaus zur neuen Theatersaison ein. Nach dem Handke-Werk „Die Unvernüftigen sterben aus“ und einer Aufführung von Tschechows „Onkel Wanja“, feierten nun auch die Filmadaptionen „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ und „Delikatessen“ Premiere. Olaf Kröck, geschäftsführender Dramaturg, verspricht ein abwechslungsreiches Programm, das auch Studierende anlocken wird.

5. Spaceritter-Con heißt alle Phantastik-Fans willkommen
Möge die Macht mit Euch sein: Das Imperium hält Einzug in Oberhausen. Foto: Klaus Schilda

Der Offizier lässt zum Appell blasen: Das blecherne Tröten erklingt, das 8. Lothringische Infanterie-Regiment Nr. 159 aus Mülheim tritt an. „Wie sehen Sie denn wieder aus?“, brüllt der Offizier einen Soldaten an. Nachdem dieser ein paar Falten aus seiner blauen Preußen-Uniform gestrichen hat, tritt der Trupp seine Patrouille an. Freundlich-diszipliniert salutiert man den Kameraden und Kameradinnen vom intergalaktischen Space-Marine-Corps, bevor weiter durch das Stargate marschiert wird. Willkommen auf dem Spaceritter!

US-Serie: Blutrünstige BlutsaugerInnen überrennen New York
Serien-Nachschub: „The Strain“ reanimiert das Vampir-Genre. Logo: The Strain/FX Networks; Illustration: ck

Nach „The Walking Dead“, „Z Nation“ und „The Last Ship“ muss die Menschheit in einem weiteren US-Serienformat um ihr Überleben kämpfen. Diesmal sorgt eine parasitäre Vampirplage in New York für das große Dahinsterben. Nicht ganz, denn die vermeintlichen Toten kehren als gefräßige BlutsaugerInnen zurück.

Die neuen Spielpläne an den Bochumer Bühnen: „Orest“ am Prinz-Regent-Theater
Start in die neue Spielzeit: Das Ensemble ist bereit für die „Orest“-Aufführung. Foto: bent

Mit John von Düffels Bearbeitung des antiken Stoffes Orest startet das Prinz-Regent-Theater in die neue Spielzeit. Die private Bühne, die unter anderem für Stücke und Uraufführungen junger AutorInnen steht, nimmt diesmal wieder viele klassische Werke mit ins Programm. Genau das ist aber auch ein Problem, wie Theaterleiterin und Regisseurin Sibylle Broll-Pape sagt: Das Schauspielhaus kupfere ab.

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