Campus & Studium
Neue Mensa auf dem RUB-Campus eröffnet
Das Q-West: Die neue Futterhalle für die upper-class. Foto: mar

Mit Chic, eigenem Wahrzeichen und neuem Konzept: Am Dienstag, dem 15. April, hat der neuste Gastronomiestandort des Akademischen Förderungswerks (Akafö) auf dem RUB-Campus offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Das Q-West im ehemaligen Querforum West (daher der Name), das zuletzt das Tutorienzentrum (TUZ) beherbergt hatte, ergänzt das Nahrungsangebot auf dem Campus. Montags bis freitags von 7:30 Uhr bis 22 Uhr kann man hier essen und trinken, ähnlich wie in der Hauptmensa gibt es von 11:30 bis 14:30 Uhr das Mittagsmenü. Einfach und günstig ist es im Q-West aber nicht: Hier gibt es raffinierte Mahlzeiten, dafür darf es dann auch ein, zwei Euro teurer sein.

:bsz-Kommentar zum Q-West
:bsz-Kommentar zum Q-West

Das Frankfurter Westend gilt als schicker Stadtteil. Bankentürme und Gründerzeitbauten, alles irgendwie wichtig, edel, teuer und exklusiv. „Das wollen wir auch in Bochum“, wird sich das Akafö bei der Konzeption des Q-West gedacht haben. Das „West“ im Namen scheint zu Adel zu verpflichten. Alles glänzt so schön neu im ehemaligen TuZ. Um mich herum wuseln Studierende, neugierig wie ich. Sie haben Salate in ausgefallen geschwungenen Schüsseln auf dem Tablett. An der Wok-Theke (oder vielmehr dem „Woq Foodcounter“ – doch das ist eine andere Geschichte) werden meine Nudeln mit Shrimps frisch zubereitet. Shrimps – ein edles Gericht an einem edlen Ort. Wer sich bloß Spaghetti Bolognese leisten kann, soll doch zum restlichen Pöbel in die Hauptmensa.

Vorstellung des Beratungsangebots des RUB-AStAs
Für Fragen offen: Studierende können in schwierigen Situationen Hilfe vom AStA bekommen. Foto: flickr.com, Universitaet Nuernberg (CC-BY 2.0)

Nicht immer läuft im Leben alles rund und so kann jedeR auch an den Punkt kommen, an dem er/sie Beratung braucht. Familie und Freunde können helfen, aber wenn man eine neutrale Sicht haben möchte, trägt professionelle Distanz und Erfahrung dazu bei, Probleme schneller zu bewältigen als wenn man sich diesen alleine stellt. Der AStA stellt Euch hierfür kostenlos ein Beratungsangebot zur Verfügung.

Literaturautomat im Mensafoyer
Lesefutter: Annika Restin, Christoph Finke und der Literaturautomat vom Kultur­zentrum „zakk“ in der Mensa. Foto: Akafö

Mitten in den Semesterferien wurde im Foyer der RUB-Mensa ein alter Zigarettenautomat aufgestellt. Doch statt Glimmstängeln kann man sich aus der umgebauten Maschine verschiedene Sorten Literatur ziehen. Einmal Prosa light oder lieber Lyrik Strike? Für zwei Euro kann man sich überraschen lassen.

Die RUB ist seit jeher eine Pendler-Uni. Doch warum ist das eigentlich so?
Pendeln ohne Ende: Fast alle Wege führen nach Bochum. - Grafik: tims / ck

Das neue Semester beginnt. Für viele RUB-Studierende, die nicht in der Stadt wohnen, heißt das wieder: Aufzustehen, sich aus der Heimat Richtung Bochum zu begeben und zu pendeln: mit dem eigenen Auto, der Deutschen Bahn, dem Zug, der U 35 oder auch mit dem Fahrrad. Viele Kilometer werden dabei zurückgelegt. Doch warum bleibt die Ruhr-Universität für viele eine Pendler-Uni und warum entscheidet man sich gegen den Umzug nach Bochum und nimmt stattdessen Staus mit dem Auto oder Verspätungen der Deutschen Bahn in Kauf? Ist Bochum als Stadt trotz der vielen Freizeitmöglichkeiten nicht attraktiv genug oder gibt es schlichtweg keinen adäquaten und bezahlbaren Wohnraum?

Prallvolles Audimax: AbiturientInnen stürmen den Campus
Belagerungszustand: AbiturientInnen-Massen vorm größten Hörsaal. Foto: kac

Am vergangenen Donnerstag, den 3. April, öffneten die Fakultäten der RUB ihre Türen und warben potenzielle Studierende an. Sowohl Fachschaftsräte der Geistes- und Naturwissenschaften als auch der AStA erläuterten die Vorteile eines Studiums an der RUB.

Engagierte HistorikerInnen gesucht: „Oral History“ in Querenburg
Back to the Past: In der Geschichtswerkstadt kann man Geschichte erleben. Quelle: flickr.com, orarewedancer / Bearbeitung: ck

(Fabian May) Uni heißt im Idealfall nicht nur studieren. Man kann sich auch unter Leute mischen und Projekte starten. Immerhin wird in Bochum auf allen schicken Festivals (Detroit-Projekt, N.A.T.U.R. etc.) von sozialer Skulptur gesprochen. Uni und Stadtteil sind eins. Aber: Wenn man etwas machen will, braucht man einen Überblick. Unter anderem daher geht der Verein „University meets Querenburg“ (UmQ) bald mit seinem Quernetz online.

Hochschulzukunft weiterhin unklar: RUB-AStA kritisiert geänderten Gesetzentwurf
HZG: Wird das Gesetz oder kann das weg?  Foto: kac

In den letzten Monaten hagelte es Kritik am Entwurf des sogenannten „Hochschulzukunftsgesetzes“ (HZG): Neben den Studierendenwerken und der Hochschulrektorenkonferenz meldeten sich unter anderem der AStA der Uni Duisburg-Essen sowie hochschulpolitische Listen und die FachschaftsvertreterInnenkonferenz der Ruhr-Universität zu Wort (siehe :bsz 981, 983 und 984). Nachdem auch der RUB-AStA im Januar eine erste kritische Stellungnahme zum HZG-Entwurf verfasst hat, äußert sich das Referat für Hochschul-, Bildungs- und Sozialpolitik nun auch zu dem am 25. März vom NRW-Regierungskabinett beschlossenen geänderten Gesetzentwurf

FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) sucht eine/n :bsz-RedakteurIn

Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung (:bsz) ist die zweitälteste, regelmäßig erscheinende Studierendenzeitung im deutschsprachigen Raum. Sie artikuliert und fördert studentische Interessen und informiert über studentische Initiativen und Vertretungen in  kritisch-solidarischer Weise und in grundsätzlich gleichberechtigter Zusammenarbeit mit anderen sozialen Bewegungen. Es ist ihr Anspruch, politische und kulturelle Prozesse an der Universität im Kontext gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen darzustellen. Sie erscheint im Semester wöchentlich und in den Ferien 14-tägig ohne Kooperation mit anderen Zeitungen und wird herausgegeben von der Verfassten Studierendenschaft der RUB. Die Redaktion wird paritätisch durch den AStA und die FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) besetzt und die Redaktionskonferenz entscheidet nach dem Konsensprinzip über den Inhalt jeweiligs aktuellen Ausgabe und die Besetzung des Produktionsteams. Zum 1. Mai schreibt die FSVK derzeit eine :bsz-RedakteurInnenstelle aus; Bewerbungsschluss ist der 7. April, 18 Uhr.

Politisch breit aufgestellt: Allgemeiner Studierendenausschuss will mehr als Service
16 aus 31: ReferentInnen auf der Schwelle zum neuen AStA-Jahr. Foto: USch

Bei der dritten Sitzung des 47. Studierendenparlamentes (StuPa) der Ruhr-Uni gelang diesmal der Versuch einer AStA-Bildung: Mit 19 Stimmen – einer mehr als laut Satzung mindestens nötig gewesen wäre – wählte das insgesamt 35-köpfige Gremium am 13. März Martin Wilken (NAWI) zum neuen AStA-Vorsitzenden, der nunmehr Tim Köhler (Jusos) an der Spitze des Allgemeinen Studierendenausschusses ablöst. Diese Mehrheit wurde ermöglicht, indem die jeweils mit einem Sitz im StuPa vertretenen Listen der Studierenden der Rechtswissenschaft (ReWi) sowie der RUB-Piraten die nun bereits im dritten Jahr hintereinander den AStA stellende Koalition aus der Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure (NAWI), der Juso-Hochschulgruppe (Jusos), der Internationalen Liste (IL) sowie der Liste der Geistes-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften (GEWI) unterstützt. Bei der StuPa-Wahl im Januar waren diese Koalitionslisten knapp an einer eigenen Mehrheit vorbeigeschrammt. Eine Initiative der Linken Liste zur AStA-Bildung scheiterte jedoch Ende Februar (siehe :bsz 992)

Seiten