Stefan Moll (stem)

Lockerungen. Nachdem die RUB vergangene Woche den Ablauf des kommenden Wintersemesters bekannt gegeben hat, folgten nun weitere Informationen zum Ablauf des Universitätsbetriebs bis zum Ende des Wintersemesters, also bis zum 31. März 2021. Die Regelungen zum Betrieb unter Covid-19 soll den derzeitigen reduzierten Betrieb bereits in rund zwei Wochen zum 1. August ablösen. Für Studis ist dabei wohl am relevantesten, dass sowohl die Universitätsbibliothek als auch die Bereichsbibliotheken ihr Angebot wieder erweitern werden und mehr Arbeitsplätze zur Verfügung stellen sollen. Auch sollen Laborpraktika und Praxisveranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmer:innen unter besonderen Regelungen wieder möglich sein. Klausuren sollen mit den für Prüfungen üblichen Abstandsregelungen sowie Rückverfolgbarkeitsregelungen ebenfalls  wieder stattfinden. Beschäftigte sollen wieder zunehmend am Campus arbeiten und können wieder Dienstreisen im Inland tätigen sowie Exkursionen veranstalten. Weiterhin gibt die zentrale Verwaltung die Ausgestaltung der konkreten Maßnahmen an Fakultäten, Dezernate und die Geschäftsführungen ab. „Unser Ziel ist es, das soziale Leben im Arbeitskontext auf dem Campus wieder zu ermöglichen und mehr Normalität unter Corona-Bedingungen zu schaffen“, sagt Kanzlerin Dr. Christina Reinhardt.  

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Ruhrparlament

Wahlen. Die Kommunalwahlen im September bringen eine Neuerung. Doch was ist das Ruhrparlament eigentlich? 

Das Corona-Versagen der USA

Kommentar. Was die steigenden Covid-Fallzahlen in den USA über die europäische Strategie sagen.

Eins, Zwei Polizei...

Auch in Deutschland sprechen sich Menschen zunehmend gegen diskriminierende und gesetzwidrige Ausübungen der Staatsgewalt aus. 

Klimaforschung

Geografie. Eine Visualisierung des Geografischen Instituts und des Wissenschaftsladens Bonn zeigt, wie Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahrzehnten zugepflastert wurde.

ÖPNV

Mobilität. Eine Konzeptstudie von Bochumer Wissenschaftler:innen zeigt Möglichkeiten, wie der Verkehr im Ruhrgebiet moderner werden kann. 

Sprachassistenten

Kommentar. Welchen Technologien lassen wir Eintritt in welche Lebensbereiche?

Kein Geld für das LAT

Hochschulpolitik. Anfang Mai hat der AStA beschlossen, keine Beiträge mehr für das Landes-Asten-Treffen zu leisten. Bei der Begründung der Statusänderung stellen sich Fragen auf. 

 

 

Forschung. Ein Forschungsteam, bestehend aus Wissenschaftler:innen der RUB und der Universität Bern, hatten eine Studie veröffentlicht, die Hinweise dafür liefert, dass Erstsemesterstudent:innen die aus einem Akademiker:innenhaushalt stammen, mehr Stress erfahren als solche, die aus Nicht-Akademiker:innenhaushalten kommen. Grund dafür könnte die Angst vor dem Verlust des Sozialstatus der Familie sein, wie die Autor:innen vermuten. In der Studie wurde der Cortisol-Level in den Haaren der Probandinnen gemessen. Cortisol ist ein Stresshormon, dass sich bei Ausschüttungen in den Haaren ablagert. Anhand der Analyse der Haare kann über einen langen Zeitraum das Stresslevel einer Person untersucht werden. Die Analysen wurden mithilfe von 71 Proben getroffen. Die Teilnehmerinnen waren alle weiblich, da die Haarsträhnen ausreichend lang sein mussten. Da sich nur wenige Männer mit langen Haaren meldeten, beschloss man, diese aus der Untersuchung auszuschließen, da dies möglicherweise die Ergebnisse verfälscht hätte. Obwohl Akademiker:innenkinder in der Studie eine höhere nachweisbare Stresshistorie aufwiesen, war das subjektiv empfundene Stresslevel jedoch gleich. Das Paper von RUB-Forscherin Nina Minkley und Alex Bertrams von der Universität Bern erschien im Magazin Frontiers in Psychiatry.   

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You will never see my face(book) again!

Internet. Nach ungebremsten Protesten der Black Lives Matter Bewegung muss nun auch Facebook seine Strategie ändern. 

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