Marcus Boxler (box)
Uni Duisburg-Essen: Aufgeheizte Stimmung beim Dialog
Von Kritik erfasst: Die DİTİB-Merkez-Moschee im Duisburger Stadtteil Marxloh. Foto: box

Konflikt: Die Veranstaltung „DİTİB – Marionetten Erdoğans?“ der YXK musste vor Beginn am Abend des 12. Januar umdisponieren, um an der Universität Duisburg-Essen (UDE) stattfinden zu können.

Peta bescheinigt Akafö vegan-freundliches Essen
Freude über die Auszeichnung: Lob gebührt dem Gastronomie-Team unserer Mensa. Foto: box

Ernährung: PETA hat für das Jahr 2016 die vegan-freundlichsten Mensen Deutschlands bewertet. Damit sollen Mensen mit einem guten veganen Speiseangebot gelobt und andere Mensen motiviert werden, ihre Strukturen zu verändern.

Tschechiens bester Film im endstation.kino
Teil des Kulturguts: 50 Jahre nach der Erstaufführung kehrt Marketa Lazarová zurück. Bild: BILDSTÖRUNG

Kino: Erstmals wurde am 11. Januar „Marketa Lazarová“ im endstation.kino im Rahmen der Filmreihe Déjà-Vu gezeigt. 

Ausverkaufte Premiere von Elfriede Jelineks „Kein Licht.“ im Prinz-Regent-Theater
Überzeugend: Kostüme, Bühne und Schauspiel sind im Einklang. Foto: Sandra Schuck

„Soll ich jetzt einen Satz von Jelinek sagen oder einen über das Stück?“, ertönt es aus dem Off, während Corinna Pohlmann sich ein Mikrofon an die unbewegten Lippen hält. Die Premiere von Jelineks „Kein Licht.“ am 7. Januar 2017 im Prinz-Regent-Theater ist ausverkauft. Elfriede Jelinek schreibt keine Dramen, sie erschafft „Textflächen“. Bezeichnend ist der bewusste Bruch mit dramatischen Konventionen. So sprechen A und B statt namhafter Figuren, Regieanweisungen und Sprechtext verfließen miteinander – Jelineks Texte sind fordernd und subversiv. Der Regisseur, Daniel Kunze, ist Absolvent der Folkwang Universität der Künste.

Freudestrahlend beim Winterleuchten im Dortmunder Westfalenpark
Irrlichtern ähnelnd: Verschiedenartige Laternen und Lampions locken in die verästelten Tiefen des Waldes. Foto: box

Beim alljährlichen Winterleuchten können Menschen aller Generationen den Lichtpfaden im Dortmunder Westfalenpark folgen und sich mit kindlicher Begeisterung in den Leuchtsphären verlieren. Die diesjährige, elfte Ausgabe endet am 14. Januar 2017 mit einem Spektakel: einem musiksynchronen Höhenfeuerwerk.

Silvesternacht in Köln regt trotz friedlichem Verlauf zu neuen Diskussionen an
Fragwürdige Bezeichnung: Die Polizei NRW erntet für ihr Kürzel „Nafri“ berechtigte Kritik. Karikatur: Akl - Jens Eike Krüger

Die Erinnerungen an die Silvesternacht des Vorjahres hinter-​ließen einen bitteren Beigeschmack. In ihrer Pressemitteilung vom 2. Januar 2016 trifft die Polizei Köln erstmals eine phänotypische Einordnung: „nordafrikanisch Aussehende“ wurden im Bericht erwähnt. Die Diskussion um die Kölner Silvesternacht verlor bald jeglichen sachlichen Bezug und avancierte zum Inbegriff für Instrumentalisierung: Frauen im Islam, Flüchtlingskrise, Lügenpresse. 

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