Kendra Smielowski (ken)
Glosse zum Studileben: AkademikerInnen sterben an Hirntumoren und dreckige Arbeitsplätze machen blöd
Wer kennt’s nicht? Chaos am Schreibtisch macht laut Studie doof. Foto: ken
„Läuft bei mir“, denk ich mir doch da als Studi: Laut einer schwedisch-britischen Untersuchung erkranken Menschen, die eine mindestens dreijährige akademische Laufbahn haben, häufiger an tödlich verlaufenden Hirntumoren. Eine andere Studie aus den USA gelangte zu der Erkenntnis, dass unaufgeräumte Arbeitsplätze dumm machen. So sitze ich an meinem Schreibtisch, balanciere eine weitere leere Tasse auf meinen Geschirrstapel, puste ein paar Brötchenkrümel von meiner Tastatur und sinniere über den (Un-)Sinn meines Lebens …
 
Deutsche MuttersprachlerInnen für Austauschprojekt nach Tunesien gesucht
Die Unterkunft: Das Wohnheim der Studis bietet auch uns ein Bett. Foto: ken
Vom 15. bis zum 29. Juli findet das Sprachendorf auf der Insel Djerba statt. Von den 30 Plätzen sind noch 15 frei! Nach dem erfolgreichen Projekt im letzten Jahr führt der AStA der RUB die Zusammenarbeit mit Tunesien weiter. Die RUB-Studis, welche die Reise antreten, sollen den tunesischen Germanistik-StudentInnen dabei helfen Sprach-
praxis zu gewinnen.

Das Campusfest hat eigentlich für einen finanziellen Aufschwung in den Kassen der hochschulpolitischen Listen sorgen sollen. Mit großer Ernüchterung musste eine von ihnen nachträglich feststellen, dass unter dem Geldregen auch eine Blüte war.

23. Echternacher Schnellschach-Open lockt auch RUB-Studi nach Luxemburg
Rauchende Köpfe: Sven Heintze (links) musste sich nach einem guten Start geschlagen geben. Foto: ken

Vor historischer Kulisse wurden über 150 Schlachten friedlich und mit Bedacht ausgetragen: Die ehemalige Abtei Echternach hat zum 23. Mal zum Schnellschach-Turnier eingeladen. Mit über 300 TeilnehmerInnen zählt es zu den größeren Schach-Events. Auch SoWi-Student Sven zog es zu dem Turnier.

Rollentausch-Projekt an der Uni Mainz gewährt Einblicke in andere Jobs am Campus
American Dream reversed: Vom Universitätspräsidenten zum Pförtner für zwei Stunden. Foto: Stefan F. Sämmer

Am 7. Juni wurde der Deutsche Diversity-Tag von vielen Institutionen und Unternehmen gefeiert. Das vierte Mal hat der Aktionstag dazu aufgerufen, den Vielfaltsgedanken in den Fokus zu rücken. Auch die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nahm daran teil und hat sich der Vielfältigkeit mit einem Tausch-Projekt gewidmet. So wurde zum Beispiel aus dem Präsidenten für zwei Stunden der Pförtner. Aus der Sicht der Uni eine erfolgreiche Aktion, für mich eine geschickt platzierte Image-Kampagne.

Evenutell neue Möglichkeit, Alzheimer im Frühstadium zu diagnostizieren
Die Blut-Hirn-Schranke in niedlich: Nährstoffe rein, Schadstoffe raus.  Illustration: Allan Ajifo, Wikimedia Commons (CC BY 2.0) (Gehirn), ken (Blut), mar (Montage)

Maastricht in den Niederlanden: Das ForscherInnenteam um Walter H. Backes hat womöglich eine neue Methode entdeckt, um Alzheimer bereits im Frühstadium zu erkennen. In einer Studie hat es herausgefunden, dass bereits in der Anfangsphase der Krankheit  eine Beeinträchtigung der Blut-Hirn-Schranke bei AlzheimerpatientInnen festzustellen ist und man eine Erkrankung so frühzeitig erkennen könnte.

Eine Erfolgsbilanz der hochschulpolitischen Listen

Das Sommerfest ist seit je her eine der Haupteinnahmequellen für den hochschulpolitischen Wahlkampf – vor allem für die kleinen Listen, die keinen „Großen Bruder“ auf Bundes- oder sogar Landesebene haben. Nach dem rub50-Jubiläum, in dessen Zuge die Universitätsstraße still gelegt wurde und der Verkauf von Snacks und Getränken an der kurzzeitigen Spazierstrecke untersagt und auch Grillen offiziell nicht gestattet war, kam das Campusfest dieses Jahr zurück – mit all seinen Traditionen: Die einen schenkten alkoholische Mischgetränke aus, Studierende mit ausländischen Wurzeln boten Speisen aus ihren Heimatländern an, andere Studis haben Euch unter anderem eine Currywurst angeboten, die den klangvollen Namen „Todessehnsucht“ trug.

Die :bsz hat nachgehakt: Wie lief das Sommerfest aus Sicht der hochschulpolitischen Listen? Ist der Wahlkampf gesichert? In finanzieller wie auch in personeller Hinsicht? Oder ganz grob gefragt: Wie liefs denn so für Euch?

Urteil des OVG Münster als rechtsmäßig eingestuft.
Weiterhin legal: Junge männliche Küken dürfen weiterhin geschreddert werden. Foto:  Screenshot: youtube User: kleintierhaltung, Video: Küken schlüpft aus gekauftem Ei

Das Schreddern von männlichen Küken wird vom Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster als rechtmäßig eingestuft. 

NRW bereitet sich auf möglichen Störfall im AKW Tihange vor
Süße Darstellung eines AKW: Risse gibt es auch in der Realität. Foto: ken

Pannen-Meiler: Die Atomkraftwerke Tihange und Doel laufen trotz vieler Schäden, Ausfällen und Sicherheitslücken weiter. Das Land NRW reagiert und schafft vorsichtshalber auf eigene Kosten Jodtabletten an, um einer Verstrahlung bei einem möglichen Störfall in Tihange oder Doel vorbeugen zu können.

Pfingst-Spektakulum im Schloß Broich lädt zu Zeitreise ein
Eine der Tavernen: Neben Met in verschiedenen Varianten wurde auch Kirschbier feil geboten. Foto: ken

Das Schloss Broich in Mülheim an der Ruhr war um Pfingsten wieder einmal gespickt von jungen Mägden, edlen Damen und tapferen Rittern zu Pferde sowie deren Knappen. Mit Musik und Met wurde hier abermals einer vergangenen Zeit gedacht. 

 

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