Kendra Smielowski (ken)

Rammstein polarisiert. Haben sie schon immer, werden sie auch – hoffentlich! – für immer tun. Dass Till Lindemann fremdmusiziert, ist auch nichts neues mehr, genau wie, dass die Band Tabus bricht, sich manchmal über eines hinauswagt und die Grenzen neu setzt und verschiebt, ist charakteristisch und macht die Band für mich so großartig. Dass das mit Sicherheit nicht jedermanns Sache ist, und einige das zu krass oder unter der Gürtellinie finden, ist auch klar. Wie könnte es auch anders sein, wenn der Frontmann einen Lyrikband 100 Gedichte rausbringt, dass dort ebenfalls mit Tabus gearbeitet wird? Für Manche gehen die Texte zu weit, meine Grenzen übertritt er nicht. Aber ehrlich - literarische Spitzenleistung ist es nicht, langweilig aber auch nicht. Und wer lachen möchte, ist in der Kommentarspalte bei Facebook besser aufgehoben, aber trotzdem hat es mich ans Nachdenken gebracht.
Lindemann bleibt sich eben treu. Ich finds nice.                     

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In der Not sieht man das wahre Wesen der Menschen, oder ? Wer hätte gedacht, dass einer kleiner Virus mal so viele Fragen aufwirbeln würde. Wie ist das eigentlich mit den Tests? Wer bekommt sie und wann? Ganz einfach – entweder Du bist in der Risikogruppe und könntest daran abkratzen oder aber, Du bist Fame und eine breite Öffentlichkeit legt besonderen Wert auf deine Ausraster-Videos (No hate! Du hast Recht, Oli!), womöglich hilft da auch Vitamin B. Man munkelt, dass gewisse „connections“ generell das Leben vereinfachen. Für uns Normalos, die weder krank, noch bekannt genug sind, wird erst der Fragenkatalog ausgepackt. Waren Sie im Risikogebiet? Sind Sie Risikogruppe? Haben Sie Vorerkrankungen oder Kontakt zu Erkrankten? Ist ja auch sinnig: erspart einem unnötige Tests, weil die ganzen Hamster losrennen würden wie angeschossen. Dennoch bleibt ein Beigeschmack – ginge das nicht schneller, wenn ich Vitamin B hätte...?             

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Guide durch die Dunkelheit
Direkt einspeichern! Die Leitwarte der RUB hilft am Campus. Bild: ken

Begleitung. Des Nachts fühlt man sich häufig nicht ganz wohl. Hier ein paar Tipps, was ihr dann machen könnt.

Alle flippen aus. Mundschutz, Desinfektionsmittel, sobald jemand hustet steigt Panik im Blick auf. Besonders, wenn dieser Mensch „irgendwie asiatisch“ aussieht oder „irgendwie heinsbergisch“. Wie man heinsbergisch aussieht? Keinen Schimmer. Aber erst einmal kritisch beäugen. Die Welt dreht durch.

Erst zur Vorabend-Demo und sich dort schön verausgaben und danach beim Demo After Glow nochmal die Sau raus lassen, die Demo nochmal nachklingen lassen und eventuell noch ein wenig connecten. Oder einfach nur gepflegt zu Musik im FLINT-Safe-Space abgehen. FLINT meint: Frauen, Lesben, Inter, Nicht-binäre und Trans. Ausgelassen feiern könnt Ihr zu Musik von Magical Grrl, MarXa und Seren.a. Manko: Die Party ist in Düsseldorf; Ausgleich dafür: dank NRW-Ticket easy erreichbar.

Wie schön unsere Welt ist! Ein Beispiel: Die Tage werden wieder länger. Sieben Minuten mehr Sonne. Schluss mit der miesepetrigen Winterlaune. Blöd für die Menschen, bei denen miese Laune vorprogrammiert ist, weil sie einfach kein Geld haben, um sich mal was zu gönnen. Auf die Hartzer wird immer geschimpft.

Abends mal raus gehen ist ganz nett, oder? Auch wenn der Frühling näher kommt und die Winterdunkelheit verdrängt, hat ein Spaziergang in der Dunkelheit oder Dämmerung durchaus was Entspannendes. In der Gruga findet noch knapp zwei Wochen das Parkleuchten statt.

Ein Boxer aus dem Ghetto, eine verzogene Milliardärstochter, ein Nazi-Opa, der „YouTube“ entdeckt und Rapper werden will - „Isi und Ossi“ ist geboren. Seit dem 14. Februar ist die Schnulze auf Netflix verfügbar. Bahnbrechend ist daran, dass es der erste deutsche Netflix-Film ist.

Engagement. Als Schnittstelle zwischen Rektorat und Allgemeinem Studierendenausschuss (AStA) fungiert das Kooperationsprojekt RUB bekennt Farbe (RbF) seit 2014 an der Ruhr-Uni. Koordiniert wird das Projekt von Alexander Schneider.

Campusfest – das wird anders
Feuchtfröhliches Betrinken und Essensstände soweit das Auge reicht: beim Sommerfest 2020 werden nur noch wenige Stände Strom haben und somit Essen anbieten können. Bild: :bsz-Archiv.

Brandschutz. Das Campusfest wird dieses Jahr anders. Besonders die Seite vor der Bib trifft es hart. Aus Brandschutzgründen werden nur noch wenige Stände einen Stromzugang haben.

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