GastautorIn

(AStA-Finanzreferat) Seit vorletzter Woche geht es in den Gremien der Studierendenschaft wieder um Finanzfragen. Der Haushaltsplan, welcher vom Studierendenparlament (StuPa) beschlossen wird, regelt, wofür der AStA Geld ausgeben darf.

Mit neuen Aktionen für die Rechte der Hilfskräfte streiten
Bei Fragen zum Arbeitsvertrag: Nicht nur auf dem Weg zu den I-Gebäuden sollten Hilfskräfte einen Zwischenstopp bei der Tarif-Ini einlegen. Foto: USch

Die Rechte von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften zu stärken und Benachteiligungen abzuschaffen ist das Ziel der Tarifinitiative NRW – oder kurz Tarifini – seit ihrer Gründung im Jahr 2011. Damit diese Forderungen Gehör finden, hat die Tarifini NRW mit Unterstützung des AStAs das Semester mit einer Reihe von Aktivitäten an der Ruhr-Universität begonnen und ihren Internetauftritt erneuert. Eine der ersten Aktionen war ein Info-Stand, bei dem die Studierenden miteinbezogen wurden, um die Situation der studentischen Hilfskräfte (SHK) zu verbessern.

Marc-Uwe Kling und deutsch-polnisches Theaterprojekt begeistern den Campus
Nicht nur Wanne-Eickel hat einen schönen Mond: Requisiten und Theater mit Herz aus Bochum und Krakau. - Foto: USch

(USch, Łukasz Łaski) Gegensätze ziehen sich an: Während der Berliner Kabarettist, Liedermacher und Autor Marc-Uwe Kling am Freitag vor ausverkauftem Haus mit seinen Satiren über die Leiden des Mitbewohners eines politisierten Kängurus das Zwerchfell des Publikums zum Beben brachte, brillierte am Samstag ein Bochum-Krakauer Theaterprojekt im Musischen Zentrum. Die :bsz war an beiden Abenden für Euch dabei!

Von zweiköpfigen Tieren und kopflosen Experimenten
Nicht den Kopf verlieren: Die Wissenschaft treibt manchmal seltsame Blüten. - Karikatur: Michael Holtschulte

(Philipp Pauli, koi) „Frankenstein“ ist in unserem Bewusstsein eine Geschichte fern jeglicher wissenschaftlicher Realität. Mary Shelley ließ 1818 ihren fiktiven gleichnamigen Wissenschaftler ein menschliches Wesen aus verschiedenen Körpern erschaffen. Aber ist die Geschichte des außer Kontrolle geratenen Monsters wirklich nur bizarre Science-Fiction?

Die Vorstellung, einen nach dem Bau­kastenprinzip zusammengehefteten Klumpen Fleisch mithilfe von Blitzableitern zum Leben zu erwecken, wurde tatsächlich nie in die Tat umgesetzt. Gefährlich weit fortgeschritten allerdings ist eine Reihe von Experimenten, die zwischen den 1930er und 1970er Jahren durchgeführt wurde. Während der Weltkriege von der Notwendigkeit inspiriert, Organe wie die Lunge und das Herz zu transplantieren, ging ein Russe noch weiter und meisterte die Königsdisziplin: Wladimir Demichow transplantierte komplette Köpfe.

Zum :bsz-Artikel „Wagner-Debatte nimmt neue Wendung“

Gegendarstellung der Grünen Hochschulgruppe zum :bsz-Artikel „Wagner-Debatte nimmt neue Wendung“

Wir sind für die Pressefreiheit!

Die Redaktion der Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung hat in ihrer vergangenen Ausgabe vom 17. Juli 2013 uns als Grüner Hochschulgruppe zu unrecht der dreifachen Lüge beschuldigt. Mit der Redaktion der bsz haben wir daraufhin vereinbart eine Gegendarstellung zu formulieren.

Fragen zur Wagner Debatte II

bsz: Wie steht ihr zum "Ring-Festival-RUB" ?

Piraten: Das Ring-Festival-RUB bietet eine gute Möglichkeit, herausragende Kunst zu erleben. Dabei betonen wir das Wort Kunst im Gegensatz zum Künstler. Das Leben und die Ansichten des Künstlers  sollten nach Ansicht der RUB-Piraten nicht im Vordergrund stehen, sondern die hergestellten Werke. Auch Künstler wie zum Beispiel Nietzsche haben ein tolles und wichtiges Werk erschaffen obwohl ihr  Charakter doch teilweise kritisch gesehen werden muss.

Fragen zur Wagner-Debatte I

bsz: Wie steht ihr zum "Ring-Festival-RUB" ?

Jusos: Wir stehen dem Ring-Festival-RUB positiv gegenüber und erkennen hierin einen wichtigen kulturellen Beitrag. Wir begrüßen, dass sich die Initiative auf die Fahnen geschrieben hat, der Studierendenschaft eines der bedeutendsten musiktheatralen Werke zugänglich zu machen und hierbei die Unterstützung des AStA ersucht hat.

Stellungnahme der FSVK

 

Der oben genannte :bsz Artikel weist Recherchelücken hinsichtlich Historie und der Gremienpolitik der Ruhr- Universität Bochum auf. Daher erscheint es uns notwendig zunächst auf die diffuse Darstellung des Gremiums „FSVK“ (FachschaftsvertreterInnenkonferenz) in diesem Artikel einzugehen:

Die FSVK-SprecherInnen haben keine Befugnis persönliche Weisungen auszusprechen, da sie durch das imperative Mandat an jegliche Beschlüsse der FSVK gebunden sind. Somit handelt es sich sowohl bei den Ausschreibungen der :bsz Stellen, als auch bei der Forderung einer dritten Stelle für die SprecherInnen um Beschlüsse von der FSVK selbst. Mitglieder der FSVK sind alle 46 Fachschaftsräte der Ruhr-Universität Bochum. Wie der Autor auch selbst in seinem Artikel feststellt, gab es keinerlei Versuche seitens der FSVK-SprecherInnen Einfluss auf die Arbeit der :bsz zu nehmen. Somit liegt seitens der FSVK-SprecherInnen kein rechtlicher Verstoß vor.

Masterplatzfrage weiter ungeklärt – Hochschulpakt 3 muss her!
Nur eines von vielen neuen Gebäuden für die RUB: Das Kirchenforum im UniCenter. Foto: koi

(Der Herausgeber) Die Leitfrage „Was passiert mit meinem Studium?“ beschäftigte die TeilnehmerInnen der gleichnamigen Infoveranstaltung „Doppel-Abi 2013 – Was passiert mit meinem Studium?“, zu welcher die Projektgruppe RUB.2013 und der AStA am 8. Juli eingeladen hatten. Studierende und interessierte Hochschulangehörige informierten sich über die Maßnahmen zum doppelten Abiturjahrgang 2013, der aufgrund der Schulzeitverkürzung G8 in diesem Jahr die Hochschulen NRWs und damit auch die Ruhr-Universität Bochum erreicht.

Literaturaktivist Uri Bülbül (u. a. Schreibhaus Bochum e. V.) über Uli Schröders „Ruhrpiranhas“
Ruhrpiranhas: Untergang eines Ministerklons. Illustration: Michael Holtschulte

(Uri Bülbül) Uli Schröder ist nicht nur :bsz-Redakteur, sondern gehört schon seit fast zwei Jahrzehnten zu den agilsten, aktivsten und engagiertesten Menschen der Bochumer Literatur- und alternativen Politikszene. Nicht nur beteiligte er sich mit großer Leidenschaft an politischen Protestaktionen, er ist auch ein Teil studentischer Literaturkultur als Organisator, Performer und Autor u.a. in der Literaturgruppe „Treibgut“. Publikationen wie die Anthologien „Aufbruchstellen“ (2006) oder „Geld schreibt“ (2009) gehen auf seine entscheidenden Impulse als Mitherausgeber zurück. Mit dem Literaturverein Schreibhaus engagierte er sich im Sommer 2005 im Katakomben-Theater Essen, und unter seiner Mitwirkung entstand 2005 auch die Anthologie „Feuer im Foyer – Literarische Annäherungsversuche an ein Theater“. 2010 fuhr er im Rahmen der von der Mercator-Stiftung geföderten Kulturhauptstadt-Initiative MELEZ (Türkisch für Hybrid, Mischling) im Melez-Zug mit und las im Literaturwaggon am selben Tisch mit dem renommierten kurdischen Autor Murat Uyurkulak. Kurz: Wer die Geschichte alternativer Literatur in Bochum recherchieren möchte, wird um Uli Schröder nicht herumkommen.

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