Christian Feras Kaddoura (fufu)
Nach der Arbeit einfach mal abschalten?
etween a rock and a hard place: Ein Versuch, die Welt zwischen Arbeiten und nichts tun auf die Bühne zu bringen.

Vergangenen Samstag kam es zur Premiere von Tobias Staabs Theaterstück „After Work“ in den Kammerspielen. Was sagt uns das Stück über die Welt des arbeitenden Menschen?

42 Jahre Geschichte

Kommentar. Es war einmal vor langer Zeit, in den Vereinigten Staaten von Amerika. Tä tatata. Ta ta ta ta ta ta. Ta ta ta ta ta ta.

Kurz vor Ende des Jahrzehnts sollte noch mal ein CGI-Meilenstein in die Kinos dieser Welt kommen: Cats. Basierend auf dem Musical von Andrew Lloyd Webber (das selbst auf einem Buch mit Gedichten basiert), sollte Cats von der Bühne auf die Leinwand gebracht werden. Niemand geringeres als Regisseur Tom Hooper (Les Misérables, The Kings Speech) sah sich dieser Aufgabe gegenüber und umringte sich mit einer fulminanten Liste von Stars wie Judi Dench, Ian McKellan, Idris Elba oder Taylor Swift. Doch dabei rausgekommen ist: Ein Haufen Mist. Die Katzenmenschen sind gruselig aussehende Hybrid-Wesen, CGI-Slapstick Humor kommt eh meistens unwitzig rüber, hier aber ganz besonders und der Film ist 90 Prozent Expositions-Medley, sodass man am Ende eigentlich nur mit einer Menge Fragezeichen über dem Kopf im Kinosessel erstarrt. Cats sollte Bühnenspektakel mit Tanz und Kostümen bleiben, denn dieser klägliche Versuch es halbherzig auf ein ungeeigneteres Medium zu biegen, taugt nichts. Cat me out of here!  

:fufu

Recht und Unrecht
Symbolbild

Rechtslage. Schreiben von Abmahnanwält*innen sind weitaus keine Seltenheit und oft weniger eine Frage von Richtig oder Falsch, als ein ausgeklügeltes Geschäft. Deswegen sucht man eine neue rechtliche Lösung.

Kein Pokémon, aber Schwert und Schild!

Theater. In unserer letzten Ausgabe haben wir schon mit Martin Wilke über sein Stück gesprochen, nun wurde es vergangenes Wochenende im MZ aufgeführt.

Stay together for the kid.

Filmkritik. Seit vergangenem Nikolaustag auf Netflix: „Marriage Story“ von Noah Baumbach ist großes Gefühlskino und einer der Favoritentitel der anstehenden Film-Award Saison. Lohnt sich der Streifen?

Bock auf gute Livemusik? Am 21. Dezember gibt es drei Bands aus Bochum in der Bochumer Trompete. Pecks, Ocean Boulevard und This Heals Nothing (in zwei-Mann Akustik-Besetzung). Für Ocean Boulevard handelt es sich dabei sogar um ihr Bühnendebüt. Ein bunter Indie-Rock und Post-Hardcore Weihnachtsschmaus. Wenn Ihr wie Redakteur Feras das Tanzbein schwingen, abgehen, moshen und laut „Heavy Metaaal“ schreien wollt: Kommt am Samstag den 21. Dezember in die Trompete. Gon b lit!

What’s (k-)poppin‘?
Bild: leda

Behind the Scenes. Ausgefallene Choreographien, farbige Leuchtstäbe, ein genereller Fokus auf visuelle Darstellung und fröhliche Pop-Musik – nicht nur. Und vor allem nicht hinter den Kulissen.

Ein Ritter steht nicht im Walde
Er steht vor dem Musischen Zentrum bei Wind und Wetter Patrouille: Martin Wilke. Bild: fufu

Interview. Ein Ritter steht an der Unibrücke der Ruhr-Universität Bochum… aber warum? Martin Wilke erzählt uns, was es mit dem Ritter, dem Musischen Zentrum und seinem Theaterstück „Iwein, eine Aventüre und noch mehr“ auf sich hat.

 

Einer der Gewinner*innentexte des Dramatikwettbewerbs „SPIEL.FREI.GABE“ stammt von Hannah Zufall und ihr Werk wird nun unter der Regie von Helge Salnikau auf die Bühne gebracht. Maikäfer: Ein Theaterstück, dessen Text vor allem durch die Dialoge, starke Frauenrollen und exzellente Figurenführung überzeugen soll.

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