Birthe Kolb (bk)

Die türkische Philologin Şenay Kara übernimmt im Wintersemester 2014/2015 die Marie-Jahoda-Gastprofessur für internationale Geschlechterforschung an der RUB.

Der wegen Renovierungsarbeiten vorübergehend geschlossene Chinesische Garten ist nun wieder für BesucherInnen geöffnet.

Aus Protest für mehr Demokratie: Leere Hörsäle in Hongkongs Unis
„China, verpiss dich!“ Hongkong-ChinesInnen wehren sich gegen den Einfluss der Kommunistischen Partei. Quelle: flickr.com, Alan Yeh (CC-BY-ND 2.0)

Eine Woche lang waren die Unis der chinesischen Finanzmetropole Hongkong ungewohnt leer: Tausende Studierende blieben dem Lehrbetrieb an 24 Hochschulen aus Protest fern. Gemeinsam mit Lehrenden protestieren sie für etwas, das man in ihrer Stadt nie kannte: freies Wahlrecht. Denn die Direktwahl des Präsidenten, die den BewohnerInnen Hongkongs von der chinesischen Regierung versprochen wurde, ist nur auf dem Papier eine freie Wahl.

Diës und das: 19. September

Arrr! Wer von uns hat nicht schon einmal in einem Hollywoodstreifen diesen Laut aus dem Mund eines alten Piraten mit Augenklappe und Metallkralle anstelle einer abgehackten Hand gehört?

JedeR kennt ihn, jedeR zahlt ihn – aber wer bekommt ihn?

Wenn Ihr diese Zeilen lest, habt Ihr ihn vermutlich schon an die Uni überwiesen – wenn nicht, müsst Ihr das in jedem Fall noch tun. Für einige von Euch wird es das erste Mal sein, anderen ist er schon vertraut. Die Rede ist vom Semesterbeitrag. Im Wintersemester 2014/15 beträgt er genau 267, 66 Euro. Wir schauen uns mal genauer an, was mit dem Geld eigentlich bezahlt wird.

GELD SCHIESST TORE, TRADITION WIRFT BENGALOS? – Teil 1 der :bsz-Reihe zur Lage des Fußballs – Nach Halbinsel-Annexion: Ukrainische Vereine wollen in Russland antreten
Fußball ist Krieg: Die politische Lage überschattet den Saisonstart in der Ukraine. Karikatur: kac

Nach der langen WM-Pause geht in Europa langsam wieder der Betrieb in den Fußball-Ligen los.

Statuen, Skulpturen, Fachwerkhäuser, halb verfallene Ruinen – oft gehen wir im Alltag achtlos an Denkmälern vorbei, ohne wirklich wahrzunehmen, dass es sich dabei um Überreste der Vergangenheit handelt, die schon da waren, bevor das ganze Drumherum der modernen Städte, in denen wir heute leben, errichtet wurde.

US-Polizei begegnet Demonstrationen mit Militärwaffen
Schweres Geschütz: Panzer an der RUB sind nicht tragbar. Karikatur: ck

Der Tod des Afroamerikaners Michael Brown (18), der in der Kleinstadt Ferguson im US-Bundesstaat Missouri von einem Polizisten erschossen wurde, offenbart die USA als ein Konstrukt, das auch im Jahr 2014 noch vom Keim des Rassismus durchdrungen ist: Die Vorwürfe, die Erschießung von Brown, der unbewaffnet war, sei eine rassistisch motivierte Tat gewesen, wachsen. Gleichzeitig fährt die Polizei in vielen Städten schwerere Geschütze zur Verrichtung ihrer Arbeit auf – im wahrsten Sinne des Wortes.

Diës und das: 23. August

Pseudowissenschaftliche Theorien, welche die Überlegenheit hellhäutiger Menschen gegenüber solchen mit einer dunkleren Hautfarbe zu beweisen versuchten, resultierten darin, dass diese Menschen Jahrhunderte lang als minderwertig angesehen wurden – was in dem Versuch westlicher Nationen mündete, unter anderem in Afrika Länder zu kolonialisieren und die dortige Bevölkerung als SklavInnen in die USA und Europa zu schicken. Dort angekommen, wurden die ArbeiterInnen unter menschenunwürdigen Bedingungen gehalten und teilweise wie Vieh behandelt.

Diës und das: 9. August

Knapp 350 Millionen Menschen werden zu den sogenannten indigenen Völkern gerechnet, zu denen so unterschiedliche Bevölkerungsgruppen wie die Ainu in Japan, die TschuktschInnen im Norden Russlands und die SamInnen in Skandinavien gehören.

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