Andrea Lorenz (lor)
Olga Tokarczuk liest im Bochumer Kunstmuseum
Von links nach rechts: Übersetzerin Maria Wolf, Autorin Olga Tokarczuk und Moderator Bernhard Hartmann. Foto: lor

Das Datum scheint gut gewählt: Einen Tag nach dem polnischen Unabhängigkeitstag und fünf nach der US-Wahl lud der Verein OstWest e. V. am vergangenen Samstagabend mit Unterstützung der Fachschaft Slavistik/Russische Kultur zu einer Lesung mit Olga Tokarczuk und der Übersetzerin Maria Wolf zum Thema: „Gegen die Angst – Literatur in Europa heute“. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Arek Błeszyński und Krzysztof Kozielski.

Bundeswehr zeigt Grundausbildung junger RekrutInnen
Bundeswehr goes Instagram: Mit Spiel und Abenteuer wirbt die Deutsche Bundeswehr. Foto: lor

Morgens aufstehen, Piercings rausnehmen – das sind laut der bisher veröffentlichten Folgen der Youtube-Serie „Die Rekruten“ der Bundeswehr die schlimmsten Dinge, die in der ersten Woche der Grundausbildung passieren können. Der Militärdienst erscheint wie ein Feriencamp.

8. Studierendenparlamentssitzung: Nachtragshaushalt wurde angenommen
Tempel der Kultur: Die Schauspielhausflat kostet weiterhin für jeden Studi einen Euro. Foto: lor

Am 28. Oktober tagte das Studierendenparlament (StuPa). Spannend wurde es bei der zweiten und dritten Lesung des Nachtragshaushalts des AStAs. Dieser kann trotz erhöhter Ausgaben auch größere Einsparungen verbuchen.

Vergangene Woche hat die Deutsche Bahn (DB) den neuen Winterfahrplan vorgestellt, der neben der Abschaffung von Schlafwagen und besserem Anschluss an Benelux den Wegfall einer IC-Verbindung in Bochum vorsieht.

Professorin Frances Egan erhält eine Gastprofessur der Caroline-Herschel-Stiftung. Sie wird bis Ende 2016 am Lehrstuhl Philosophie II Fragen zum menschlichen Geist beantworten.

Koch-Was-Gewagtes-Tag

Was soll es denn heute zum Mittagessen geben? Nudeln mit einem Sößchen und Gemüse? Oder der Studi-Evergreen Reispfanne? Der Speiseplan ist limitiert, die Zeit all derer, die den ganzen Tag an ihrem favourite Campus verbringen, umso mehr. 

Isotop-Heimsieg: Lacrosse euphorisiert Spieler und Zuschauende
Grenzenloser Jubel: Mit fliegenden Sticks und großen Gruppenumarmungen wird der Sieg gegen die Pirates gefeiert. Foto: lor

Klack. Klack. Laut schallt es über den Rasen, wenn die Sticks auf Körper treffen. Die Schoner tragen die Lacrosse-Spieler nicht umsonst, oft genug prallen die Gegner gegeneinander. Es geht nicht sanft zu beim kanadischen Nationalsport. Die :bsz war beim Heimspiel der Männermannschaft von Bochum Lacrosse am vergangenen Sonntag dabei.

Generation What: 920.000 EuropäerInnen sagen ihre Meinungen zu Themen, wie Politik
Goethe entsetzt: Seine Gedichte können SchülerInnen analysieren, aber eine Steuererklärung machen wird schwierig. Bild: G. Meiners

Der Generation Y wird so einiges nachgesagt: Man sei nur auf Individualität und Selbstverwirklichung aus, Idealismus par exellence. Die bis November laufende Studie „Generation What“ geht der Frage auf den Grund, was die 18 bis 34-jährigen in Europa bewegt. Fest steht: Das deutsche Bildungssystem wird stark kritisiert. 

Digitalisierungspaket für Schulen kommt: Lage an Unis bereits gut
Kurios, diese Technik: Einvernehmliches Lehren und Lernen bekommen Lehramtsstudierende an der Uni vermittelt. Foto: Lft

Adé, Kreidetafel: Wenn es nach Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) geht, ein Relikt der Vergangenheit. Mit 5 Milliarden Euro soll ein Digitalisierungspaket für deutsche Schulen geschnürt werden. Aber wie sieht es an deutschen Hochschulen aus? 

Baden-Württemberg: Vorschlag, Studiengebühren für AusländerInnen einzuführen
Die erhabene Uni Freiburg: Wenn es nach der grün-schwarzen Koalition geht, zahlen bald bestimmte Studierendengruppen für Lehre an der Uni. Foto: Andreas Schwarzkop, Wikimedia Commons

Wenn Grünen-PolitikerInnen schwarz-gelbe Ideen vorschlagen, stimmt etwas in Politik-Deutschland nicht: Wenn es nämlich nach der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ginge, sollen bald Nicht-EU-BürgerInnen sowie ZweithörerInnen durchschnittlich 1.500 Euro pro Semester Studiengebühren zahlen – unterschiedliche Satzungen pro Studienfach wären auch eine Alternative. 21.000 internationale Studis im Bundesland seien betroffen. Verschiedene Studierendengruppen der RUB kritisieren den Vorstoß scharf.

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