Alexander Schneider (alx)
Die siebthäufigste Erkrankung weltweit – Diabetes Mellitus
Das St. Josef-Hospital in Bochum. - Foto/Bearbeitung: Alexander Schneider

Der 14. November wurde von den Vereinten Nationen (UN) als Welt-Diabetes-Tag ausgewählt, um über eine der am häufigsten auftretenden Erkrankungen aufzuklären. Wir haben mit dem Diabetologen Dr. med. Wolfried Meier und der Internistin Dr. med. Kirsten Kampmann des Katholischen Universitätsklinikums der Ruhr-Universität (UK RUB) gesprochen.

300 MTV-Stellen sollten es sein, nun verliert die RUB vorerst 123,39
Verluste an vielen Stellen. Foto. ck

Der Hochschulentwicklungsplan III (HEP III; siehe :bsz 1002) stellt den dritten Teil der Entwicklungsstrategie für die RUB dar. Zu dieser Entwicklung zählte der Abbau von 300 Stellen von MitarbeiterInnen aus Technik und Verwaltung (MTV).

Das Akronymicon – :bsz knackt den Gremiencode IV: AStA – Die Sprachrohre, OrganisatorInnen und ManagerInnen der Studierendenschaft
Der Manager der Studierendenschaft: AStA-Vorsitzender Martin Wilken (NAWI). Foto. mb

Wenn die großen Medien mal darüber berichten, „was die Studierenden wollen“, fragen sie eine Person, die stellvertretend für alle Studierenden einer Hochschule spricht. Bei uns ist Martin Wilken, 23, das Sprachrohr aller Studis der RUB. Martin ist Vorsitzender des AStA – jenes Gremiums, das unseren Uni-Alltag entscheidend mitbestimmt.

Holocaust im Comic – Aufarbeitung der Vergangenheit
Auch für Nicht-ComicleserInnen: Historische Bildung in der UB. Foto. mb

Der Holocaust bleibt ein aktuelles Thema, insbesondere dann, wenn Menschen die Geschichte unzugänglich machen wollen. So wie im Fall des Diebstahls vom vergangenen Sonntag. Die Tür mit dem Schriftzug „Arbeit macht frei“ aus Dachau wurde gestohlen und dadurch fehlt der bezeichnende Slogan des KZ-Tores. In der Universitätsbibliothek wird seit dem 23. Oktober ein alternativer Zugang zum Holocaust ermöglicht, der sich gegen ebendieses Vergessen stellt.

Kommentar: Zwischen Vorlesung und Geschichtsstunde

Es war die dritte von vier Sitzungen, die benötigt wurde, um letztlich doch noch zu den haushaltstragenden Themen zu kommen. So wurde der Nachtragshaushalt 2014/2015 vorgestellt und die Entlastung des letzten AStA (Zusammenschluss von GEWI, NAWI, IL und Jusos in den Jahren 2013/2014) verkündet. Durch letztere bestätigt das StuPa die Arbeit und die Ausgaben der jeweiligen Studierendenvertretung. Neben den anderen großen Themen wie Citeecar und der geforderten Aberkennung der Ehrenprofessur Peter Scholl-Latours († 16. August 2014) gab es noch einen ganz besonderen Auftritt.

Neues Autonomes Referat für Studierende der Ruhr-Universität
Einfach durchs Studium zu gehen ist nicht für alle leicht: Für einen barrierefreien Campus. Foto: bent

An der Ruhr-Universität Bochum gibt es seit diesem Monat für die Studierenden das Autonome Referat (AR) für Menschen mit Behinderungen und sämtlichen Beeinträchtigungen. Es bietet allen betroffenen Menschen Unterstützung, um den Studienalltag barrierefreier zu gestalten und Interessen Ausdruck zu verleihen.

Das HZG (Hochschulzukunftsgesetz) gilt seit dem Wintersemester 2014/15 und gibt die neue Grundlage für die Anwesenheitsregelungen. Studierende müssen seitdem nur in Ausnahmefällen verpflichtend bei ihren Veranstaltungen anwesend sein – etwa bei Sprachkursen, Praktika und Exkursionen. Ziel des AStA ist es, das nun geltende Recht bekannt zu machen und dafür zu sorgen, dass DozentInnen die notwendigen Informationen erhalten.

Sommer-Wiesen-Sturm – Literatur an und von der RUB
Eine Gruppe Menschen, die so tut, als wär Sommer. Der neunte Wiesensturm war wieder eine feutchfröhliche Angelegenheit. Foto: Katharina Mraz

Der Tristesse und der sozialen Isolation des Studiums zu entkommen, Zeit nicht nur zu haben, sondern auch zu nutzen, ist Sinn und Zweck der Sommer•Wiesen•Sturm•Lesungen. Wie fast jedes Semester fand vergangene Woche dieses kleine aber bierige und limonadige Literaturevent vor dem HGB statt.

Buchrezension: 10 humorvolle und spannende Erzählungen in Gedichtform
Holger die Waldfee: Ein außergewöhnliches Buch eines renommierten Poetry-Slammers. - Buchcover: Satyr-Verlag.

Lars Ruppel, einer der bekanntesten Poetry-Slammer Deutschlands, hat ein neues Buch herausgebracht. Wer jetzt nur an Comedy- und Slapstick-Humor denkt, der irrt: In „Holger, die Waldfee“ steckt viel Leben. So zum Beispiel das von: Mein lieber Herr Gesangsverein, Nicht schlecht Herr Specht, Heide Witzka, Schmitz’ Katze, Volker Racho, Heiliger Strohsack, Alter Schwede, Ach du liebes Bisschen und natürlich das von Holger die Waldfee. Lars Ruppel zeigte schon zur Deutschen Meisterschaft, dass Poetry-Slam nicht zwangsläufig bedeutet, das Publikum nur zum Lachen zu bringen. Ruppel dichtet anspruchsvolle Texte mit einem Hauch Gesellschaftskritik, die sich nicht aufdrängt, und das auch noch in Form von Gedichten.

Neuerdings könnt Ihr dem AStA Veranstaltungen melden, in denen noch Anwesenheitspflicht besteht. Gemäß dem Hochschulzukunftsgesetz (HZG) wurde diese mit dem Semesterstart weitgehend abgeschafft. Um Studierenden bei der Durchsetzung ihrer neuen Rechte zu helfen, ging am 14. Oktober der Anwesenheitspflichtmelder online.

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