Aung San Suu Kyis Biographie erobert die Bildwand unseres Filmtheaters
Eine tragische Geschichte? Das Leben der Aung San Suu Kyis. Foto: Htoo Tay Zar, Wikimedia Commons

Amnesty International Bochum und der Studienkreis Film (SKF) präsentieren am Mittwoch, den 30. Januar, um 18 Uhr im Uni-Kino der Ruhr-Universität Bochum (HZO 20) das biographische Drama  „The Lady – Ein geteiltes Herz“ (2011). Der Film handelt vom Leben der burmesischen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die sich in den 80ern für die gewaltfreie Demokratisierung ihres Landes einsetzte und dafür mit vielen Jahren Gefängnis bezahlen musste. Luc Besson, französischer Autor sowie Filmproduzent und Regisseur, konzentriert sich in seinen Film nicht nur auf Aung San Suu Kyis einzigartige und beeindruckende Biographie, sondern versucht außerdem, die Tragik ihrer Ehe in seinem Film einzufangen.

Ich bin jetzt gegen Papier. Ich hasse Papier. Papier ist das Grundübel der Postmoderne. Ich sitze an einem Artikel für die :bsz... Die :bsz ist die „älteste kontinuierlich erscheinende Studierendenzeitung der BRD“, heißt es in fast jedem Text, der diese Zeitung zum Gegenstand hat. Wahrscheinlich ist es dieses kleine, missverständliche Wort „erscheinende“, das den ganzen unnützen Wahnsinn ausgelöst hat. Ich bin mir mittlerweile sehr sicher: „Erscheinen“ hat nichts mit „auf Papier gedruckt und verteilt werden“ zu tun!

Ergebnisse der StuPa-Wahl – Zahlen und Diagramme – ganz objektiv
Sitzverteilung der Listen im StuPa. Grafik: ks

Die Studierendenparlamentswahl ist vorbei und die Ergebnisse liegen vor. Die Gesamtwahlbeteiligung stieg an und lag bei 12,37%. Da wir das Ergebnis nicht subjektiv einordnen wollen, geben wir Euch das Ergebnis in Zahlen und Diagrammen.

Nachdem bereits einige prominente Blätter in Deutschland in der jüngsten Vergangenheit schließen mussten, ist nun auch eine der traditionsreichsten Zeitungen Dortmunds betroffen.

Der soziale Stadtrundgang von bodo e.V. zeigt Bochum aus unbekannter Perspektive
Erste Station: bodo-Verkäufer Markus informiert über den Verein. Foto: mar

Da lebt man in Bochum oder einer anderen Ruhrgebietsstadt, studiert und arbeitet und feiert und meint, seine Stadt zu kennen. Dabei vergisst man, dass man ja nur eine von vielen Sichten auf seine Stadt hat. Wohnungslose zum Beispiel haben einen Alltag, der sich gänzlich von einem studentischen unterscheidet und sehen die Stadt deshalb mit anderen Augen. Das Angebot des bodo e.V., der Menschen in sozialen Notlagen unterstützt, den Alltag eines bedürftigen Menschen in Bochum bei einer Stadtführung kennenzulernen, öffnet die Augen und erweitert das soziale Blickfeld.

Das European Youth Forum hat sich in Brüssel Ziele für die Rechte Jugendlicher gesetzt
Ein Herz fürs EU-Parlament: In diesem Gebäude werden Entscheidungen für Europa gefällt. Foto: mar

In Brüssel, wo sich die europäischen Mächte und Interessensgruppen bündeln wie an sonst keinem anderen Ort, hat auch das European Youth Forum ihren Sitz. Für diese Organisation, die sich als Lobby für die jungen Menschen in ganz Europa und auch über diese geografische Grenze hinaus versteht, markiert das Jahr 2013 den Beginn einer neuen Strategieoffensive und eines neuen Zwei-Jahres-Arbeitsplans. Zeit, sich diese Organisation und ihre Ziele einmal anzusehen.

StuPa lehnt dritte FSVK-SprecherInnen-Stelle ab
Teilen sich zu dritt zwei Stellen: Pascal Krümmel, Sina Alya Wunderlich und Srilavanyan Sridhavan (von links nach rechts). Foto: mar

Die FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK), das organisierende und vernetzende Gremium aller 46 Fachschaftsräte der RUB, hat zum wiederholten Male dem Studierendenparlament (StuPa) den Antrag gestellt, eine dritte FSVK-SprecherInnen-Stelle einzurichten. Auf der letzten StuPa-Sitzung am 10. Januar wurde dieser Antrag abgelehnt. Die FSVK hofft nun nach der StuPa-Wahl, sich in die Koalitionsverhandlungen einbringen zu können und die Einrichtung der gewünschten Stelle in den Koalitionsvertrag zu bringen.

Das Ende einer Vision: Vorerst kein Weltfrieden in Sicht
„World Brain“ und „Big Data“: nur schwer trennbar. Screenshot: polarstarfilms, Google and the World Brain Trailer, YouTube

Zwischen 1936 und 1938 verfasste der britische Science-Fiction-Pionier H.G. Wells zahlreiche Essays und Schriften, die sich mit der möglichen Existenz einer zukünftigen Weltenzyklopädie beschäftigen. Veröffentlicht wurde die Sammlung unter dem Titel „World Brain“. Wells beschreibt in seinem Buch die Vision eines Weltgehirns, das als autonomes, synthetisches, frei zugängliches und permanentes System eine nahezu grenzenlose Informationsnutzung und Speicherung ermöglicht. Eine Fiktion, die durch das Internet, moderne IT-Systeme und Google zur Realität geworden ist.

Die Vereinigten Staaten am Scheideweg

Am Montag, den 21. Januar 2013 wurde Barack Obama öffentlich zum Präsidenten der USA vereidigt. Hinter ihm liegt eine Amtsperiode, die vor allem von den Auswirkungen der Finanzkrise, einer regionalen Neuorientierung gen Transpazifik und dem inneramerikanischen Schisma zwischen den beiden großen Parteien der USA geprägt wurde. In den kommenden vier Jahren wird der neue alte Präsident sich Herausforderungen stellen müssen, deren Bewältigung sowohl über die globale Stellung der USA als auch über die gesellschaftliche Entwicklung des Landes mitentscheiden wird.

Die andere Seite des Urlaubsparadieses
Proben für den Ernstfall: Thailändische Soldaten bei einem Manöver. Foto: SSGT Stan Parker, USAF, Wikimedia Commons

Thailand ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsziel, sondern spätestens seit 2004 auch der Schauplatz eines erbarmungslosen Bürgerkrieges, von dem die meisten TouristInnen nichts mitbekommen oder wissen. In den drei südlichsten Provinzen Thailands – Pattani, Narathiwat und Yala – leben überwiegend muslimische Malaien, während die im Großteil Thailands dominierenden buddhistischen Thais sich dort in der Minderheit befinden. Dort kam es im vergangenen Jahr zu zahlreichen Angriffen u.a. auf Lehrpersonal, die Attentäter kündigten den Fortgang der Gewalt an. Bereits seit Ende der sechziger Jahre gibt es in diesen Provinzen von Seiten der Malaien Bestrebungen nach Autonomie oder Abspaltung von Thailand. Die Forderungen entsprechender malaiischer Organisationen wie der PULO (Pattani United Liberation Organization) beinhalten auch die Einführung der Scharia, des islamischen Rechts, in der Region sowie zumindest ein Referendum über die Abspaltung der Provinzen zwecks Gründung eines islamischen Staates, in Anlehnung an das bis 1902 existierende Sultanat Pattani.

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