恭喜发财 ­– oder auch: Glückwünsche und Erfolg
Kampf der Kriechtiere: Noch ist der Drache auf der Brust des Musikers zu sehen, doch seine  traditionelle Bambusflöte läutet bereits das aktuelle Jahr der Schlange ein. Foto: koi

Der Drache ist tot, es lebe die Schlange: Mit dem traditionellen chinesischen Frühlingsfest „chūnjié“ haben der Verein der Chinesischen Studierenden und Wissenschaftler (VCSW) und das Akafö vergangene Woche das neue Jahr begrüßt. Der chinesische Jahreswechsel richtet sich nach einem traditionellen Kalender. In diesem Jahr wird nach 2001 wieder ein Jahr der Schlange gefeiert. „Das offizielle Frühlingsfest in China findet erst am 10. Februar statt“, weiß Mitorganisator Abraham van Veen, Leiter Internationales beim Akafö.

Der Krieg in Mali und aufkeimender Dschihadismus in Nordafrika
„Ihr kommt hier nicht rein!“ – Französische Truppen in Mali: Friedensmission oder Neokolonialismus? Karikatur: ck

Mali und Algerien sind nur die letzten Beispiele in einer Reihe von Entwicklungen, die darauf hinweisen, dass die Staaten Nordafrikas derzeit vor einigen sicherheitspolitischen Herausforderungen stehen. Dem/der entfernten BeobachterIn mag es so vorkommen, dass der scheinbare Aufschwung dschihadistischer Gruppierungen infolge des Arabischen Frühlings Ursache für die komplizierte Situation in den so genannten „schwachen“ Staaten der Region ist. Allerdings sind die Probleme vielschichtiger und speisen sich auch aus tribalen und ethnischen Konflikten sowie den finanziellen Interessen verschiedener Parteien.

Für mich geht nichts über eine gut gemachte Serie oder einen spannenden, informativen und bestenfalls unterhaltsamen Film. Auch Dokumentationen können mitunter sehr fesselnd und sehenswert sein. Für einen Menschen wie mich, der sich in seiner Freizeit mit der Geschichte des Films, der Schauspielerei und den inhaltlichen Aspekten der visuellen Medien beschäftigt, ist eigentlich keine Sekunde bewegtes Bild eine verschenkte Sekunde. Alles hat irgendwo seinen Wert und seine Daseinsberechtigung. Wie und mit welchem Maß diese gemessen wird, ist fast immer ein höchst subjektives Unterfangen.

Wie das Akafö bekanntgegeben hat, wird es ab Mittwoch dem 30. Januar mehr vegane Speisen als bisher auf dem Campus geben. Damit soll insbesondere auf das wachsende Interesse der Studierenden an veganen Produkten reagiert werden.

FachschaftsvertreterInnenkonferenz gegen Pressefreiheit?
Quo vadis FSVK? Das :bsz-Statut und das imperative Mandat vertragen sich nicht. Foto: ks

Die Kontroverse um die dritte FSVK-Stelle ist noch nicht ganz vorbei, schon sorgt die FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) erneut für Wirbel. Diesmal geht es nicht darum, dass die FSVK-SprecherInnen ihr Gehalt aufbessern wollen, sondern um mehr Einfluss auf die studentische Presse. Die von der FSVK bestellten RedakteurInnen der :bsz sollen dem „imperativen Mandat der FSVK“ unterstellt sein. Letzte Woche hat der AStA-Vorsitzende einen offiziellen rechtlichen Einspruch gegen dieses undemokratische Bestreben eingelegt.

Studierende flirten anonym und digital
Die Uni-Bibliothek: Kann auch zum Flirten genutzt werden. Foto: mar

Täglich laufen einem auf dem Campus hunderte von Menschen über den Weg und manche von ihnen findet man sogar attraktiv. Und dann gibt es hin und wieder welche, die verdrehen einem geradezu den Kopf. Der Stoff der Vorlesung wird schnell zur Nebensache, wenn ein paar Plätze weiter eine schöne Kommillitonin sitzt, das Lernen in der Bibliothek fällt schwer, wenn am Arbeitsplatz gegenüber ein fescher Kommilitone über seinen Büchern sitzt. Leider sind Hörsaal und Bibliothek Orte, die nicht gerade dazu geeignet sind, ein Gespräch anzufangen. Abhilfe sollen die Spotted-Plattformen auf Facebook schaffen.

In eigener Sache: Erscheinungsrhythmus, Erstiausgabe, RedakteurInnenstellen
Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung ist die älteste kontinuierlich erscheinende Studierendenzeitung Deutschlands. Foto: ck

Die Vorlesungszeit naht sich dem Ende. Für manche Studierenden war es das erste Semester, andere verabschieden sich von der Uni. Für die meisten Studierenden  aber wird die kommende vorlesungsfreie Zeit die Zeit zwischen zwei Semestern sein.

Neuer Richtlinienvorschlag der EU-Kommission wirbt für einen liberalisierten Wassermarkt
Eine brackige Zukunft? Schlechtes Wasser zu überzogenen Preisen? Foto: ck

Schlechtes Wasser zu überzogenen Preisen – dieses Schreckensszenario fürchten VerbraucherschützerInnen und PolitikerInnen nach einem Vorstoß der EU-Kommission. Ein neuer Richtlinienvorschlag der Kommissar­Innen bewirbt eine liberale Konzessionsvergabe für den Wassermarkt. Kritiker fürchten, dass so die Schleusen für eine Privatisierung geöffnet werden.

Entsetzen über Kahlschlagpolitik der WAZ-Mediengruppe
Medialer Kahlschlag: Die Westfälische-Rundschau bezieht ihren Dortmunder Lokalteil künftig von den Ruhr-Nachrichten. Foto: rl

Bereits in der vergangenen Woche berichtete die :bsz, dass die Lokalredaktionen der Westfälischen Rundschau (WR) mit Sitz in Dortmund zum 1. Februar 2013 geschlossen werden. Inklusive FreiberuflerInnen stehen etwa 300 Menschen vor einer prekären Situation. Ihre Zukunft ist ungesichert. Einerseits wirft die Entscheidung der WAZ-Mediengruppe, zu der die WR gehört, Fragen auf, inwieweit dieser „Kahlschlag“ unumgänglich war, andererseits verdeutlicht die Schließung der Zeitung einen allgemeinen Trend, demzufolge die Zukunft des Printjournalismus alles andere als rosig aussieht.

Neue Ausstellung im Bergbaumuseum über die Geschichte Zentralasiens
Traditionelles Wohnen: Eine Jurte von innen. Foto: mar

Am 26. Januar öffnete sich das Herz des Ruhrgebiets für das Herz Eurasiens: Die Ausstellung „Unbekanntes Kasachstan“ ist bis zum 30. Juni 2013 im Deutschen Bergbaumuseum Bochum zu sehen. Dem Forschungsschwerpunkt des Museums folgend liegt der Fokus der Ausstellung auf archäologischen Funden aus dem heutigen Kasachstan. Dieses heutige Kasachstan wird dem Besucher ebenfalls anschaulich näher gebracht.

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