Beratungsstellen für Beteiligte
Wo kann ich mir Hilfe suchen?
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Beratung. Hier sind einige Anlaufstellen für Dich, wenn Du auch von Stalking oder anderen Arten von Belästigung und Nötigung betroffen bist.

An der Ruhr-Universität Bochum:

 

AStA Lebensberatung

Bei dieser Stelle kannst Du diskret und offen Deine Themen ansprechen. Es wird gemeinsam nach einer Lösung zu Deinen individuellen Anliegen, persönlichen Lebenssituationen oder Herausforderungen im Alltag gesucht. Auch wenn die Lebensberatung selbst nicht auf das Thema Stalking spezialisiert ist, so kann sie Dich an andere Stellen weiterleiten. Wende Dich an lebensberatung@asta-bochum.de.

 

Psychologische Beratung

Die psychologische Beratung bietet Erstgespräche sowie Einzelgespräche oder Selbsthilfegruppen an. In diesen professionell geführten und vertrauensvollen Gesprächen dürfen Studierende offen über ihre Probleme reden. Es werden Lösungswege entwickelt und neue Perspektiven eröffnet. Beratungstermine können persönlich zu den Öffnungszeiten des Sekretariats abgesprochen werden: ruhr-uni-bochum.de/zsb/zeiten.

 

Zentrale Gleichstellungsbehörde

Durch die Gleichstellungsbeauftrage soll die Chancengleichheit von Frauen und Männern sowohl strukturell als auch individuell gewährleistet werden. Sie sieht sich als erste Anlaufstelle für ratsuchende Studierende und Beschäftigte. Um einen fairen Umgang miteinander zu gewährleisten, wird mit verschiedenen internen und externen Stellen zusammengearbeitet. Schreibe einfach eine Mail an gleichstellungsbuero@rub.de.

 

Externe Beratungsstellen

 

Stop Stalking

Diese Stelle richtet sich explizit an betroffene und stalkende Personen. Menschen, die stalken, bietet Stop-Stalking die Möglichkeit, sich jemandem mitzuteilen und einen Ausweg aus diesem Verhalten zu finden. Betroffene Personen werden über Stalking informiert, beraten und es werden individuelle Lösungen gefunden. Auch bei rechtlichen Maßnahmen werden sie unterstützt. Alles geschieht hierbei anonym, kostenfrei und ohne Verpflichtung. Weitere Informationen findest Du unter stop-stalking-berlin.de.

 

Der Weisse Ring

Diese Stelle hilft Personen, die Opfer von Kriminalität und Gewalt geworden sind. Die auf Stalking spezialisierten ehrenamtlichen Ansprechpartner*innen bieten einen kostenlosen Hilfecheck für eine psychotraumatologische Erstberatung an. Auch bei juristischen Fragen kann geholfen werden. Ebenso werden die Betroffenen bei Gerichts- und Behördenterminen begleitet. Weitere Informationen sowie den Kontakt findest Du unter weisser-ring.de/praevention/tipps/stalking. Zudem gibt es eine App, die bei der Dokumentation von Stalking-Taten unterstützt. Diese findest Du im App-Store unter „NO STALK“.

 

Opferschutz Bochum/NRW

Der Opferschutz Bochum und NRW verfolgen eine betroffenenorientierte Justizpolitik. Sie bietet Informationsangebote für Betroffene von Straftaten, die über ihre Rechte und Hilfsangebote aufgeklärt werden wollen, an. Auch wenn der*die Opferschutzbeauftragte der Stadt meistens nicht auf Stalking spezialisiert ist, bietet er*sie eine erste Beratung, kann an Stellen weiterleiten und rechtliche Fragen beantworten. Die Mailadresse in Bochum lautet opferschutz.Bochum@Polizei.nrw.de oder die NRW-weite poststelle@opferschutzbeauftragte.nrw.de.

:Maike Grabow

Tipps für Betroffene

• Dokumentiere alle Geschehnisse. Sammle Beweise, Chatverläufe, Nachrichten, Anrufe, Begegnungen etc. Dabei hilft Dir zum Beispiel die App „NO STALK“.

• Wende Dich an eine Beratungsstelle. Einige findest Du auf dieser Seite. Informiere auch Deine Familie, Freund*innen und Arbeitskolleg*innen.

• Rufe bei Vorkommnissen die Polizei, erstatte Anzeige und lasse ein Protokoll aufnehmen.

• Teile dem*der Stalker*in mit, dass Du keinen Kontakt mehr mit ihm*ihr möchtest. Führe kein letztes Gespräch, ignoriere die Person und antworte auch auf keine Nachrichten.

• Meide Begegnungen mit Deiner*m Stalker*in.

• Mache Dir bewusst, dass du nicht allein bist, dass es nicht Deine Schuld ist und es nicht schlimm ist, sich Hilfe zu suchen.

 

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