Campus RuhrComer sucht die beste studentische Nachwuchsband
Wer rockt den Pott?
Foto: boskop
Das sind die RuhrComer des Jahres 2015: Levee Break spielen dieses Jahr auch auf dem Campusfest. Foto: boskop
Das sind die RuhrComer des Jahres 2015: Levee Break spielen dieses Jahr auch auf dem Campusfest.
Musiker und Musikerinnen, die Ihr Euch tummelt unter den Studierenden des Ruhrgebiets, aufgemerkt! Das Akafö-Kulturbüro boskop organisiert wieder den Bandwettbewerb Campus RuhrComer. Mindestens zwei Eurer Bandmitglieder studieren an einer Hochschule im Pott und Euer Durchschnittsalter ist nicht höher als 28 Jahre? Dann bewerbt Euch bis zum 22. April und gewinnt Auftrittsmöglichkeiten, Promo, Geldpreise, einen Studioaufenthalt und mehr. Jedes Genre ist willkommen.
 
Aus den Bands, die sich beworben haben, werden 16 ausgewählt. In vier Vorrunden finden daraufhin die Vorausscheidungen in vier verschiedenen Ruhrgebietsstädten statt. Die vier GewinnerInnenbands treten dann im Finale im Rahmen von Bochum Total auf. Sowohl Publikum als auch eine Jury aus Musik-Fachleuten ermitteln beim großen Stadtfestival die GewinnerInnenband. Die darf sich über Engagements bei Festivals in der Region freuen – vor allem Auftritte bei Bochum Total (im Jahr darauf) und dem Campusfest der Ruhr-Uni winkten in den letzten Jahren. 
Was den Musikstil angeht, ist alles willkommen, sagt Andreas von Canstein von boskop. „Wichtig ist nur, dass die Bands sich mit drei eigenen Songs bewerben und nicht mit Coverversionen.“

HeldInnen der letzten Jahre

Gewinner des Wettbewerbs 2015 waren Levee Break aus Hattingen. Mit ihrem progressiven Bluesrock konnten sie vergangenes Jahr Jury und Publikum beim Finale im Riff überzeugen. Heldmanns Sohn gewannen den zweiten Platz und damit einen Auftritt beim Bochumer Musiksommer. Als Drittplazierte durften The Crossheads an einem Bandaustausch mit  der polnischen Stadt Krakau teilnehmen.
 
Seit 16 Jahren schon gibt es das Bochumer Newcomer Festival, das 2014 in Campus RuhrComer umbenannt wurde, um „der immer stärker zusammenwachsenden ‚Bildungsmetropole Ruhr‘“ gerecht zu werden, wie es bei boskop heißt. Der Wettbewerb diene auch als  zusätzliche Schnittstelle zwischen urbanen KulturakteurInnen und studentischer ­Kulturarbeit.
 
Autor(in):