Bibliotheken, Archive und Co.: Wo recherchiert es sich sonst noch gut?
Wenn die UB auch nicht weiter weiß
Foto: lux
Vorträge in der Liselle, hier: „Wahnsinnsfrauen“ von Anna Schiff. Foto: lux
Vorträge in der Liselle, hier: „Wahnsinnsfrauen“ von Anna Schiff.
Da gibt’s in der Uni-Bibliothek schon mehr Bücher, als man je lesen kann – und dann ist doch nicht das Richtige dabei! Wenn auch die Institutsbibliotheken nicht mehr weiterhelfen können, macht sich schnell Hilflosigkeit breit. Aufgeben muss aber nicht sein – manchmal findet sich das gewünschte Material eben abseits der üblichen Campusbibliotheken. 
 
Wenn Ihr dann immer noch Probleme habt, an Eure Bücher zu kommen, fragt bei Eurem Fachschaftsrat nach oder direkt bei Euren DozentInnen – und schreibt uns, welche Bibliothek, Sammlung oder Archiv Euch aus der Informationswüste gerettet hat! 

Bochum …

Direkt an der RUB findet sich die Frauenbibliothek LISELLE:
Was: Alles rund um Frauen und Gender.
Und sonst: Vorträge und mehr
 
Für alle interessant: Die Stadtbücherei Bochum:
Was: Umfangreiche Job-Karriere-Bibliothek, Primär- und Sekundärliteratur insbesondere (aber nicht nur) für Literaturwissenschaft. Außerdem: DVDs, CDs und Spiele.
Wo: Zentralbücherei: Gustav-Heinemann-Platz 2-6, Zweigbüchereien: u. a. im Uni-Center.
Und sonst: Ausstellungen, Lesungen (nicht nur für Kinder) und mehr. 
 
Im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets befinden sich die Bibliothek des Ruhrgebiets und das Archiv für Soziale Bewegungen:
Was: Geschichte und Gegenwart des Ruhrgebiets (insbesondere Bergbau und Industriekultur), Energiewirtschaft sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte.
Wo: Clemensstr. 17-19, Bochum.
Und sonst: Konferenzen, Vorträge und Lehrveranstaltungen.
 
Im Stadtarchiv, dem Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, erfährt man alles, was man schon immer über Bochum wissen wollte.
Was: Bochum in Geschichte und Gegenwart
Wo: Wittener Str. 47
Und sonst: Ausstellungen, Archivkino, Vorträge und mehr. 

… und Umgebung

Wenn der OPAC der RUB nicht weiterhilft, tun es vielleicht die Bibliotheken anderer Hochschulen in der Umgebung. So zum Beispiel die Bibliothek der TU Dortmund oder die Bibliothek der TFH Agricola (besonders interessant für technisch und naturwissenschaftlich Wissbegierige). 
 
Wer sich lieber gen Osten orientiert, ist in der Martin-Opitz-Bibliothek gut aufgehoben:
Was: Geschichte und Gegenwart von Ost- Mittel- und Südeuropa, Ostpreußen und Migration.
Wo: Berliner Platz 5, Herne
Und sonst: Ausstellungen und Vorträge.
 
Manchmal braucht man ganz spezifische Informationen zu einem Wissensgebiet und verzweifelt daran, dass es in den großen Bibliotheken (wenn überhaupt) nur sehr allgemeine Infos dazu gibt. Da kann es hilfreich sein, sich in ein speziell auf das Thema zugeschnittenes Archiv zu begeben. Die Seite www.archive.nrw.de gibt einen guten Überblick darüber, wo man dank NRW-Ticket kostengünstig (wenn auch vielleicht zeitintensiv) auf Informationsjagd gehen kann. 
 

Ein Beispiel dafür: 

Deutsches Tanzarchiv Köln:
Was: Alles rund um den Tanz – Lexika, Monographien, Video-Material, Zeitungsausschnitte und vieles mehr.
Wo: Im Mediapark 7.
 
Autor(in):