8. Studierendenparlamentssitzung: Nachtragshaushalt wurde angenommen
Taschenrechner raus, bitte!
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Tempel der Kultur: Die Schauspielhausflat kostet weiterhin für jeden Studi einen Euro. Foto: lor
Tempel der Kultur: Die Schauspielhausflat kostet weiterhin für jeden Studi einen Euro.

Am 28. Oktober tagte das Studierendenparlament (StuPa). Spannend wurde es bei der zweiten und dritten Lesung des Nachtragshaushalts des AStAs. Dieser kann trotz erhöhter Ausgaben auch größere Einsparungen verbuchen.

In der achten Sitzung des StuPa wurde über die bereits 2013 besprochene Erhöhung des zweckgebundenen Beitrags für MetropolRadRuhr diskutiert. Denn: Damals wurde über einen Betrag von 1,50 Euro votiert. Drei Jahre später zahlen Studierende von diesen 1,50 nur 82 Cent – Grund sind die Rabatte, die der AStA erhält. Dies sei jedoch nicht weiter möglich, da der im ersten Jahr aufgebaute Überschuss, welcher durch nachträglich gewährte Rabatte entstand, an die Studis weitergegeben wurde und die Rabatte ausgelaufen sind. Nun müsste der Beitrag in der nächsten Beitragsordnung um 68 Cent erhöht werden, um so wieder auf die Ursprünglichen 1,50 zu kommen.

 

Eigentlich hätte der Beitrag  für MetropolRadRuhr zum Sommersemester pro Studi um 41 Cent steigen müssen. Da aber vorher von einem zu hohen Überschuss ausgegangen wurde und eine Anpassung nicht stattfand, muss nun auf die Rücklagen zurückgegriffen werden.

Anpassungen nötig

Auch an anderen Stellen hat sich nach der ersten Lesung gezeigt, dass zu niedrig kalkuliert wurde. Nach der ersten Jahreshälfte hat sich ergeben, dass beispielsweise mehr Geld für die Geschäftsstelle eingeplant werden müsse. Für die Förderung des interkulturellen Zusammenlebens auf dem Campus wurden ca. 2.447 Euro mehr investiert als in der Jahreshälfte davor.

Anderswo verzeichnete der AStA dafür Einsparungen: Durch die Einführung einer Ehrenamtspauschale Anfang 2016 wurden 50.000 Euro gespart. 41.000 Euro waren es im Bereich der Sachaufwände.

Angenommen

Die dritte Lesung, die beinahe nahtlos an die zweite Lesung anschloss, wurde mit einer Abstimmung zur Annahme des gesamten Haushaltsplans beendet: Mit sieben Gegenstimmen wurde für die Annahme des vorgelegten Planes gestimmt.

:Andrea Lorenz