In Dortmund gab es was zu gewinnen...
Preis für ehrenamtliche Helfer:innen
Bild:bena
Symbolbild

Wettbewerb. Gemeinsam mit der Dortmunder Volksbank suchte Radio 91.2 den „Anpacker 2020“. Eine Jury wählte acht Projekte für diesen Preis, und die Gewinner:innen stehen nun fest! 

Es gab ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Wahl zum „Anpacker 2020“, und dem dazugehörigen mit bis zu 10.000 Euro dotierten Preis! Online konnte man bis zum 4. Oktober für das Projekt stimmen, welches die Auszeichnung in ihren:seinen Augen am meisten verdient. Durchgesetzt hat sich schlussendlich mit 25,91 Prozent der Stimmen, und somit nur 0,71 Prozent Vorsprung vor dem zweiten Platz, das Projekt „Dortmunder Wärmebus“. Seit Dezember 2018 besteht dieses Projekt, welches sich ursprünglich zum Ziel gemacht hat, Obdachlosen und Menschen ohne festen Wohnsitz in den kalten Monaten des Jahres möglichst direkte Hilfe anzubieten. Dazu verteilen sie heiße Getränke und Suppe, bei Bedarf Mützen, Handschuhe und Schlafsäcke und bieten medizinische Hilfe durch eine:n begleitende:n Rettungshelfer:in beziehungsweise -sanitäter:in an. Ein Heizstrahler, vor dem sich mehrere Menschen gleichzeitig aufwärmen können, kann ebenso aufgebaut werden. Mittlerweile wurde das Angebot auch über die Wintermonate hinaus fortgesetzt und der Wärmebus half den Betroffenen auch in den durch die Pandemie noch deutlich schwierigeren Zeiten seit März. Nachdem sie zuerst täglich ihre Hilfe anboten, steht der Wärmebus derzeit zweimal wöchentlich an zwei Standorten bereit. Betrieben wird das Projekt von der Stadtkirche Dortmund, dem Dortmunder Malteser-Hilfsdienst e.V. und der kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund GmbH. Den zweiten Platz belegte das Projekt „Vivi‘s Tierschutzgarten Dortmund“, eine privat finanzierte Auffangstation für verletzte Tiere, und den dritten Platz belegte „Face2Face“, welche besonders im vergangenen Sommer das Ziel hatte, Menschen ohne Wohnung mit Wasser, Lebensmitteln und Hygieneprodukten durch den Tag zu helfen. Verliehen wird der Preis durch die Dortmunder Volksbank in den nächsten Wochen.                

      :Jan-Krischan Spohr