Kommentar: Gemeinsame Aktion von AStA und metropolradruhr abgesagt!
Permanenter Flashmob möglich!

Aufgrund des Stromausfalls an der RUB musste auch der geplante Fahrrad-Flashmob vom AStA und metropolrad.ruhr abgesagt werden. Aber warum eigentlich? Mein Fahrrad fährt ohne Strom.

Studierende an der RUB haben es nicht leicht. Entweder müssen sie sich mit dem Auto über die überfüllte Unistraße quälen, um dann im Parkhaus festzustellen, dass es keine passablen Parkplätze gibt. Die andere Fraktion der PendlerInnen darf zu Stoßzeiten Teil der kuscheligen U35 sein, die aus allen Nähten platzt, und wo das Wort Nächstenliebe eine ganz andere Bedeutung bekommt. Auf die Idee, mit dem Fahrrad zur Uni zu fahren, kommen die Wenigsten. Stattdessen wird geflucht, was das Zeug hält. Und überhaupt: Der Hügel des Todes ist mit dem Fahrrad nur schwer zu schaffen. Deswegen wollte der AStA nun Abhilfe leisten – mit einem „strombetriebenen“ Fahrradflashmob.

Kein Strom? Kein Fahrrad!

Eigentlich sollten sich Studierende am vergangenen Donnerstag um 18 Uhr am Bochumer Hbf treffen, sich ein metropolrad-ruhr ausleihen, um dann gemeinsam mit AStA und anderen Studis zur RUB zu radeln. Aufgrund des Stromausfalls an der RUB musste dieser dann leider abgesagt werden. Warum man für das Fahrradfahren Strom benötigt, war vielen nicht ganz klar. Mir zuerst auch nicht. Aber dass der AStA den Flashmob-TeilnehmerInnen  an der Uni mit Bier, Musik und Licht einen gebührenden „FinisherInnen-Empfang“ liefern wollte, erklärt dann doch die Absage.

Alternativ: selbst radeln!

Für alle RadlerInnen, die nicht so lange warten können, gibt es genügend Alternativen: sich überwinden, das eigene Rad schnappen und zur Uni radeln. Oder: sich das Metropolrad kostenlos ausleihen und die Operation: „Hügel des Todes“ angehen. Wer mehr Motivation benötigt, kann an der europaweiten Aktion „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ teilnehmen. Gefahrene Kilometer werden mit Preisen belohnt. Wer die Parkhäuser der RUB nutzen muss oder auf den ÖPNV der Bogestra angewiesen ist, wird dankbar sein.