Im Rahmen der UA Ruhr entsteht ein neuer Studiengang für LehrerInnen, die mit eingewanderten Kindern und Jugendlichen arbeiten
Neues für LehrerInnen
Bild: UDE/Frank Preuss
Gemeinsam wirken: Dr. Henning Feldmann von der Professional School of Education, der Dortmunder Wissenschaftler Prof. Dr. Stephan Hußmann, RUB-Rektor Prof. Dr. Axel Schölmerich, Prof. Dr. Lena Heine von der RUB, Prof. Dr. Heike Roll von der UDE, Ina Bömelburg von der Stiftung Mercator, Dr. Anja Pitton vom Zentrum für Lehrerbildung der UDE und UDE-Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke (vl.n.r.) Bild: UDE/ Frank Preuss
Das Dreigestirn: Die TU Dortmund, die RUB und die UDE bringen neuen Studiengang auf den Weg

Bildung. Im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) wird ein neues Weiterbildungsangebot für LehrerInnen entwickelt.

Das neue Projekt, das von ExpertInnen aus Bochum, Essen und Dortmund entwickelt wird, bietet als berufsbegleitender Studiengang LehrerInnen die Möglichkeit, sich für die Arbeit mit eingewanderten Kindern und Jugendlichen weiter zu qualifizieren. Dieses Weiterbildungsangebot wird von der Stiftung Mercator mit 920.000 Euro gefördert. Zum ersten Mal sind die Standorte Bochum, Essen und Dortmund in einem gemeinsamen Lehrprojekt der UA Ruhr involviert. Am 30. November unterzeichneten die Rektoren Prof. Axel Schölmerich (RUB), Prof. Ulrich Radtke (UDE) sowie Rektorin Prof. Ursula Gather (TU Dortmund) die Kooperationsvereinbarung.

Der so entstehende Studiengang wird zum Wintersemester 18/19 erstmalig angeboten. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf Sprachförderung sowie dem Vermitteln religionswissenschaftlicher, kultureller, traumapädagogischer und fachspezifischer Kompetenzen, die TeilnehmerInnen in ihrem beruflichen Alltag unterstützen sollen.

Wer genau macht mit?

Prof. Kornelia Freitag, RUB-Prorektorin für Lehre und Weiterbildung, erklärt anlässlich der Kooperation: „Die inhaltliche und konzeptionelle Expertise der drei Universitäten ermöglicht es, ein interdisziplinäres und ausdifferenziertes Angebot bereitzustellen, das den ausgesprochen komplexen Herausforderungen im Unterricht gerecht wird“.

Die RUB ist mit der Professional School of Education, dem germanistischen Arbeitsbereich „Sprachbildung und Mehrsprachigkeit“ sowie dem Centrum für religionswissenschaftliche Studien an der Entwicklung des Weiterbildungsangebots beteiligt. Die TU Dortmund liefert Expertise durch das Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehrerbildung und Lehr- und Lernforschung, das Institut für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts sowie die Arbeitsstelle Deutsch als Zweitsprache. Von der Universität Duisburg-Essen sind das Institut für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache und das Zentrum für Lehrerbildung beteiligt.

:Tobias Möller