Filmfestival an der RUB!
Neue Perspektiven durch die Linse
Bild: Die Linse
Und alles begann im Optionalbereich: Das Team um Anna-Maria K., Simon Esser, Katharina Zeiger und Emelyn Yábar Tito (v.l.n.r.). Nicht auf dem Bild: Katarina Bock und Jana Hector. Bild: Die Linse
Und alles begann im Optionalbereich: Das Team um Anna-Maria K., Simon Esser, Katharina Zeiger und Emelyn Yábar Tito (v.l.n.r.). Nicht auf dem Bild: Katarina Bock und Jana Hector.

Festival. Nach Jahren des Stillstandes und fehlenden Möglichkeiten haben junge FilmemacherInnen im Rahmen des „Linse Kurzfilmfestival“ die Möglichkeit, ihre Werke einem Publikum zu präsentieren. InitiatorInnen sind Studierende der RUB.

Eine Möglichkeit, jungen Filmschaffenden eine Plattform zu bieten. Das ist eines der Ziele, die sich das studentische Team des „Linse Kurzfilmfestival“ gesteckt hat. Insgesamt 14 Beiträge werden am 18. und 23. Januar im Unikino der RUB gezeigt. Drei Preise sind jeweils mit 200 Euro dotiert. Entstanden ist das Filmfestival im Rahmen eines Projekt-Managementkurses im Optionalbereich: „Da haben sich Anna und Simon kennengelernt. Sie waren in derselben Projektgruppe und da haben sie sich dafür entschieden, ein Filmfestival zu organisieren als Projekt.“ Katharina Zeiger ist Teil des mittlerweile sechsköpfigen Organisationsteams um die GründerInnen Simon Esser und Anna-Maria K.. 

Viele verschiedene Beiträge 

Neben SponsorInnen- und Raumsuche lief zunächst auch die TeilnehmerInnenakquise schleppend: „Es kamen am Anfang tatsächlich sehr wenig Einsendungen. Ich weiß nicht, woran es lag. Werbung an den falschen Orten vielleicht? Wir waren sehr überrascht.“ Erst nachdem man den Aufruf auf ganz Deutschland ausgeweitet habe, kam eine Vielzahl an Bewerbungen rein. Aus 50 Einsendungen musste sich das Sextett auf 14 Wettbewerbsbeiträge einigen. Grundsätzlich sei das Niveau der Beiträge sehr hoch gewesen. Kriterien bei der endgültigen Auswahl waren unter anderem die Qualität von Ton und Bild, das Drehbuch und der Inhalt. „Ist das eine besonders innovative Geschichte, die da erzählt wird oder eine, die man schon gesehen hat?“

Die 14 Beiträge, die zwischen zweieinhalb und 24 Minuten lang sind, decken eine Bandbreite verschiedener Genres und Macharten ab. Von Handy-Digitalfilmen, CGI-Animationen, Märchen über Dystopien bis hin zu Dokumentation und Musikvideos sei alles dabei. Die Teilnehmenden stammen aus verschiedenen Teilen Deutschlands und Österreichs: „Es sind viele Studenten dabei oder Leute, die ihr Studium gerade abgeschlossen haben. Aber nicht nur. Zum Teil sind die Leute schon nicht mehr im Studentenalter oder machen hauptberuflich was anderes.“

Jury und Preise

Neben den Wettbewerbsblöcken werden im Rahmen des Festivals auch Filme außer Konkurrenz gezeigt.  Am        18. Januar haben Studierende die Möglichkeit, bereits bekannte Filme, die im Zusammenhang mit dem                          „blicke. Filmfestival des Ruhrgebiets“ gezeigt wurden, zu sehen. Am 23. Januar hingegen stehen Lateinamerika und Spanien in einem internationalen Filmblock im Fokus. Jeweils im Anschluss wird es eine Diskussion mit den Filmemachenden geben. 

Die  Kür der besten Filme in den Kategorien Publikumspreis, Kreativpreis (welcher von den Veranstaltenden vergeben wird) und dem Jurypreis findet am  23. Januar statt. Die Jurymitglieder sind neben dem Medienwissenschaftsdozent Martin Schlesinger Studierende verschiedener Fakultäten. 

Gefördert und unterstützt wird das Festival unter anderem vom Akafö-Kulturbüro Boskop, dem AStA der RUB, der Stadt Bochum, dem Studienkreis Film sowie der Kulturgruppe Dortmund.         

  :Andrea Lorenz
Zeit:Punkt
 
Donnerstag, 18. Januar, 18 Uhr und Dienstag, 23. Januar, 18:15 Uhr. HZO 20, RUB. Eintritt frei.