Glosse: Red Barrels trifft Vorbereitungen für Schocker-Game „Outlast 2“ – Pampers incoming
Kein Arsch wird trocken bleiben
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Scheiß auf Windeln! Statt ’nen wunden Hintern zu riskieren, einfach den Zockerplatz verlegen! Foto: ken
Scheiß auf Windeln! Statt ’nen wunden Hintern zu riskieren, einfach den Zockerplatz verlegen!

„Outlast 2“ ist unterwegs! Im März 2017 soll Release sein, erste Demos sind verfügbar und auch auf der Videospielemesse E3 konnte das zweite Horror-Game von Red Barrels angezockt werden. Das Resultat ist – gemessen an dem Genre indem sich das Spiel bewegt – durchaus positiv: Die Schlüppis werden nass und das nicht vor Vorfreude. Um dem ebenso erwarteten wie erhofften Shitstorm (höhö) vorzubeugen, steigt der kanadische Spielentwickler – mit seinen Underscares – in die Windelindustrie ein und das völlig zu Recht!

Blake Langermann fällt auf die Nase. Nachdem er seine Brille im Dreck und sich selber in einem sympathischen kleinen Hinterwäldlerkaff wiedergefunden hat, macht der geisteraffine, Investigativjournalist sich – bewaffnet mit einem Camcorder – auf die Suche nach seiner Frau. Wild ihren Namen brüllend, rumpelt er durch den schnuckeligen Vorort, in dem aufgeschlitzte Kühe über Zäunen hängen und schiefzahnige Machetenträger einen über den Gartenzaun hinweg anlächeln – immer auf der Suche nach seiner Frau – aber vor allem nach neuen Batterien. Denn ohne das Highend-Gerät zum Geisterfilmen (mit integriertem Nachtsichtgerät) sieht er – und damit auch der /die Spielende – nämlich gar nicht, welcher der freundlichen und hilfsbereiten Nachbarn aus der Parallelwelt an der nächsten Ecke auf ihn wartet. Nachdem ein zuneigungsbedürftiger Brunnen dem Hauptcharakter einen etwas übereifrigen Zungenkuss gibt, landet Blake in einer verlassenen Schule. 

Klappernde Spinde scheuchen ihn abermals in die Fänge seiner verflossenen Zungen-Brunnen-Liebschaft, aber er ist immer noch nicht interessiert und flüchtet. Nach einer Verfolgungsjagd durchs Kornfeld (vielleicht auf der Suche nach einem Maiskolben um den lüsternen Lappen zu beschäftigen), fällt er abermals auf die Nase, nur um sich von einer hübschen Axtträgerin aus der Geisterwelt erst aufhelfen und dann die Kronjuwelen abtrennen zu lassen.

Alles ’ne Frage der Location!

Soweit die Demo, weiter ist der Plot nicht bekannt. Klar scheint zu sein, dass die Irrenanstalt aus „Outlast 1“ nicht mehr Schauplatz ist. Klar für mich ist derweil, dass meine Hose trocken geblieben ist. Beim Anschauen des Let’sPlays auf Youtube. Bei eingeschaltetem Licht. Ohne Ton. Nicht im Vollbildmodus. Mit jemandem daneben zum Händchenhalten. Aber trocken ist trocken!

Dass ich das Video auf dem Klo sitzend geschaut hab, muss ich ja nicht an die große Glocke hängen …

Trocken geblieben

Für diejenigen unter uns ZockerInnen, die bequemer sitzen wollen als auf dem Porzellanthron, gibt es auf Kickstarter die Möglichkeit die Underscares zu erwerben. Diese haben sogar Vorteile gegenüber dem Zocken auf’m Pott: bei den Jump-Scares (und davon gibt’s in der Demo schon einige) geht nix daneben, Ihr spart Euch also das lästige Putzen. Außerdem sitzt man in der Deluxe-Windel mit Outlastlogo, Getränkehalter und Nachtlicht bestimmt gemütlicher. 

Für eine Kickstarter-Spende von 75 kanadischen Dollar gibt es das gute Stück zum passenden Steam-Key. 223 Menschen haben sich bereits mit ihrer bevorstehenden Inkontinenz angefreundet und vorgebeugt!

:Kendra Smielowski