Zehn Jahre gamescom
Jubiläumsedition des Spiele-Fests für Fans
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Menschenmassen auf der gamescom: Wie Pilger*innen zog es die Leute von Halle zu Halle Bild: gin
Menschenmassen auf der gamescom: Wie Pilger*innen zog es die Leute von Halle zu Halle

Messe. Dieses Jahr fand zum zehnten Mal die gamescom statt. Eins der wohl wichtigsten Events der Video- und Computerspielbranche. Die :bsz war wieder für Euch vor Ort.

Auch in ihrem Jubiläumsjahr hat die gamescom einen neuen Besucherrekord erzielt. Etwa 370.000 Besucher*innen kamen nach Angaben der Veranstalter*innen in Köln zusammen, um neue Spiele und Technik-Innovationen antesten zu können. Aber wie auch in den vorherigen Jahren fehlten, bis auf eine Bekanntmachung der Spielereihe „Die Siedler“, die Neuankündigungen, da diese von der Branche alle vor zwei Monaten auf der E3 in den USA bekannt gemacht wurden. Im Vergleich zum Vorjahr fanden diesmal 15.000 Menschen mehr in die Messehallen. Diese große Anzahl an Besucher*innen sorgte aber für ein zähes Vorankommen in den Hallen. Die Veranstalter*innen sprachen hier von verstärkten „Besucherkonzentration in manchen Bereichen“. Auch die Anzahl der Aussteller*innen vor Ort stieg von 919 auf 1.037 an.  Motto der gamescom war „Vielfalt gewinnt“. Dies stand nicht nur für die Vielfalt der gezeigten Spiele: Von unbekannten Indie-Titeln und
AAA-Spielen bekannter Reihen bis hin zu Mobil- und Browserspielen waren sie alle vertreten. Sondern auch die Vielseitigkeit der Branche, dessen wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung immer mehr zunimmt. „Games bereichern mittlerweile jeden Lebensbereich“, sagte Felix Falk, Geschäftsführer des Branchenverbands „game“.

„gamescom awards“

Auch dieses Jahr wurden wieder die besten Spiele der Messe von einer Expertenjury ausgezeichnet. Den Hauptpreis erhielt das Spiel „Sekiro: Shadows Die Twice“. Den Publikumspreis bekam die Neuerscheinung von Nintendo: „Super Smash Bros. Ultimate“. Das momentan allgegenwärtige „Fortnite“ wurde für den besten Stand der Messe ausgezeichnet, dort gab es, neben einer Showbühne, die Möglichkeit einen Parkour zu bestreiten.