Onlinesemester und Literatur
Immer noch genug Bücher!
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Geschlossene Türen bei der Unibib: Bisher ist noch kein erneuter Öffnungstermin bekannt gegeben.
Geschlossene Türen bei der Unibib: Bisher ist noch kein erneuter Öffnungstermin bekannt gegeben.

Recherche.Das neue Semester ist gestartet und schon bald – oder immer noch – geht es in die Recherchephase für Hausarbeiten, Klausuren, Referate oder sonstiges. Doch wie soll das alles funktionieren, jetzt, da die Bibliotheken, einschließlich der Uni-Bib, geschlossen haben?

Zum Glück haben viele Verlage und Bibliotheken ihre Pforten online geöffnet und bieten während der Krise wesentlich mehr Angebote frei verfügbar an. Die wichtigste Anlaufstelle für Studierende der RUB ist natürlich nach wie vor das Portal der Uni-Bib.

Um die meisten Angebote der Verlage, die ihre Angebote nun zur Verfügung stellen, nutzen zu können benötigt Ihr allerdings nach wie vor einen VPN-Tunnel, über den ihr extern auf das Bibliotheks-Netzwerk zugreifen könnt. Eine Anleitung, wie Ihr diesen auf allen gängigen Betriebssystemen einrichten könnt, findet ihr auf noc.rub.de/web/vpn.

Wichtig ist vor allem, dass Studierende weiterhin auf ein möglichst großes Literaturangebot Zugriff haben. Daher haben die RUB-Bibliotheken den Scan-Service für Print-Medien eingerichtet.

Wer außerdem Probleme mit dem VPN-Tunnel hat, sei es bei der Installation oder aufgrund von Netzwerk-Überlastungen, kann dank eines Virtual-Walk-In-Service E-Journals und E-Books bei der UB anfragen. Diese werden dann per Link hochgeladen und an die Fragenden verteilt.

Doch nicht alle Bibliotheken haben ganz geschlossen. Einzelne Fachbibliotheken bieten weiterhin eine begrenzte Ausleihe an. Die Bibliothek für Chemie und Biochemie zum Beispiel, jedoch nur, wenn die Literatur nicht online verfügbar ist und zuvor per Mail ein Ausgabetermin vereinbart wurde. Auch die Bibliothek für Deutschlandforschung bietet Mittwochs von 12 bis 14 Uhr eine kontaktarme Ausleihe an, die vorher per Mail angekündigt werden soll.

Abgesehen von Angeboten, die nun für eine weitere Öffentlichkeit verfügbar sind, gibt es noch eine Vielzahl von Open Access Journals, die für jede*n, auch ohne VPN-Tunnel erreichbar sind. Eine gute Anlaufstelle hierfür ist das Directory of Open Access Journals, das unter doaj.org zu erreichen ist. Die Website bietet einen ausführlichen Index von peer-reviewed Journals, geordnet nach Fachdisziplin. So kann auch bei der nächsten Hausarbeit nichts schief gehen!

:Stefan Moll

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