Refugee Buddies - Gutes für geflüchtete Menschen tun
Ich will Dein Ref-Buddy sein
Bild: Gemeinsam – Studies für Flüchtlinge
Bildunterschrift: Gemeinsam ist es oftmals einfacher und dafür steht das Refugee Buddy Projekt, das nicht nur Mentoren stellt sondern auch neue Freundschaften entstehen lässt.

Oase. Seit dem Wintersemester 16/17 können sich Studierende als Refugee Buddy engagieren und AnsprechpartnerIn für Geflüchtete sein.

In diesem Semester findet zum vierten Mal das Refugee Buddy Programm des AStA statt. 57 RUB-StudentInnen haben sich freiwillig als Buddy gemeldet und möchten geflüchteten Menschen einen einfachen Start garantieren und werden sie während des Förderprogramms „Integration von Flüchtlingen ins Fachstudium“ (Integra) der DAAD begleiten.

„Es gibt viele gute Förderangebote, wie etwa das Integra-Projekt. Woran es vor allem fehlte, waren soziale Kontakte zu anderen Studierenden. Durch das Buddy-Programm haben sich viele tolle Freundschaften gebildet und wir konnten den Geflüchteten ein Stück weit dabei helfen, sich bei uns zuhause zu fühlen“, meinten Emanuela Azzarito und Steffen Letmathe, die das Projekt organisieren. 

Mit Deutsch zum Erfolg

Mehr als 200 Personen werden auch in diesem Semester an dem Integra-Programm teilnehmen und erlernen je nach Programm „Integra-12“ in 8 oder „Intrega-14“ in 20 Wochenstunden Deutsch, letzterer kann nur nach erfolgreicher Teilnahme an 

„Integra-12“ angetreten werden. Dieser ist aber für alle TeilnehmerInnen kostenlos und wird von ehrenamtlichen KursleiterInnen durchgeführt. Am Ende des „Integra-24“-Programmes, der Intensivkurse am Deutsch als Fremdsprache-Institut und die Zahlung des Semesterbeitrags voraussetzt, können die StudentInnen an einem Vorbereitungskurs für den TestDaf (:bsz 1120) teilnehmen und diesen anschließend zweimal kostenlos machen.

Während dieses Projektes sind verschiedene Veranstaltungen geplant, die man auch als Nicht-Buddy besuchen kann wie Radtouren, Fußball, das Cook & Eat together: Fastenbrechen, das am 18. Mai in der Stiepelerstraße 71a stattfindet, aber auch ein Ausflug zu „Kemnade in Flammen“ sei am 20. Mai geplant. Auf der Facebookseite „Gemeinsam – Studies für Flüchtlinge“ kann man die verschiedenen Events, die geplant sind, einsehen und sich gerne beteiligen. Auch für Kurzentschlossene, die sich für dieses Programm interessieren, ist es noch möglich, als Buddy dazu zu stoßen und sich bei den Verantwortlichen des Projektes unter fluechtlingshilfe@asta-bochum.de zu melden.

 :Abena Appiah