Firlefanz mit der :bsz
How to survive... almost
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Symbolbild

Was ein Scheißjahr, oder? Finden wir auch! Deswegen haben wir uns im (im virtuellen Raum natürlich) zusammengesetzt und unsere besten Überlebenstipps zusammengetragen, die Euch vielleicht helfen in der ein oder anderen Krise Ruhe zu bewahren – zumindest ist das die Hoffnung. Ein bisschen runterzukommen kann manchmal ganz gut sein; eigentlich kann man sogar so weit gehen und sagen, dass es immer guttut. Also lasst Euch von unseren besten Ideen berieseln und lehnt Euch zurück! Wir wünschen Euch einen frohen November!

 

Ein Schritt nach dem anderen!

In Zeiten der Krise brauchen wir viel Wein und viel Liebe. Im Moment ist es ziemlich leicht in der eigenen Lethargie zu versinken und dem Ende beim Näherrücken zuzugucken. Schaut man Nachrichten, kommt man nicht drum rum jedes weitere schreckliche Ereignis als Anzeichen für den kommenden Weltuntergang zu deuten. Aber halt, stopp! Lass Dich nicht in die Versuchung bringen, alles als eine große, sich anbahnende Katastrophe zu sehen. Nimm es Schritt für Schritt. Eins nach dem anderen. Jedes Problem steht für sich alleine und es wird wie auf einer langen Liste, die im zugegebenen Maße in diesem Jahr sehr lang scheint, abgearbeitet. Mach die Flut zu einem Bächlein, auf dem jedes Problemchen an dir vorbeischippert. Das ist mein Überlebenstipp, wie ich diese Scheiße überlebe. Wie auf der Autobahn eben: Eine Baustelle nach der anderen. Viel Glück <3

:kiki

 

Stumm

Informiert zu sein, ist wichtig. Besonders unter Studierenden scheint es verbreitet, bloß immer bei allem auf dem neusten Stand zu sein und genau zu wissen was, wann, wo und warum passiert ist. Auch während der Pandemie ist es wichtig zu wissen, welche Einschränkungen gelten, um sein Verhalten entsprechend anzupassen. Doch in Zeiten, welche sowieso schon belastend für die Psyche sind, kann eben diese Flut an Informationen auch zu viel werden. Darum lautet die Devise manchmal: Stumm schalten. Den Chat, auf den Ihr kein Bock habt, die sozialen Medien, die Euch nur noch stressen oder einfach mal das Handy allgemein.

:kjan

 

Ragemode!!!

Ich sehe dumme Menschen. Sie leben mitten unter uns. Manche scheinen ihren ausgeprägten Mangel sogar in einer Form von merkwürdigem Balzverhalten zur Schau zu stellen. So tragen sie den MundNASENschutz unter der Nase. Oder rücken in Warteschlangen ganz nah an einen heran, weil sie der Meinung sind, ihr Arm, den sie als Referenz für „Ich halte doch Abstand!!“ nehmen, sei zwei Meter lang. Was hilft? Ich gehe an einen Ort, an dem mich niemand hört und gebe eine lautstarke Tirade von mir, die gespickt ist von Vokabular, das jedem über 70 die Schamesröte ins Gesicht treiben würde. Ziemt sich nicht, sorgt aber für Entspannung.

:ken

 

Tinder

Deine Mitbewohner:innen nerven nur noch? Niemand aus Deinem Freundeskreis hat Zeit und Lust mit Dir von Deiner neuen Lieblingsserie zu schwärmen? Oder Du hast einfach Lust darauf, ein paar neue Leute kennen zu lernen, aber der „Lockdown Light“ macht Dir einen Strich durch die Rechnung? Kein Problem, denn Tinder bietet jetzt Videoanrufe an! Egal, ob Du auf der Suche nach etwas Ernstem bist oder einfach nur mit jemanden quatschen möchtest: Tinder gibt dir jetzt die Möglichkeit, Dein:e Seelenpartner:in zu finden – oder einfach nur für eine kurze Zeit den Alltag zu vergessen.

:gust

 

Zocken

Kein Sport, nichts hat offen zum Weggehen und der Kontakt zu anderen Menschen sollte auch möglichst gering sein. Was also tun, wenn während des Lockdowns Langeweile aufkommt? Zum Glück hab ich noch meine Playstation und ein Headset, denn zum Zocken und dabei quatschen findet sich immer eine:r meiner Freund:innen. Egal, ob wir bei FIFA mit- oder gegeneinander herausfinden, wer die schnelleren Finger hat, wir uns bei Call of Duty im Battle-Royale Modus zusammen gegen hunderte Spieler:innen durchsetzen oder einfach beim Single-Player Modus zocken miteinander quatschen und lachen, auch von Zuhause aus werde ich in den nächsten Wochen viel Spaß mit meinen Freund:innen haben.

:kubu

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