Mit dem Frühling beginnt das SoSe: Feiern, chillen mit Bierchen – drinnen und draußen
Feten kommen laaangsam wieder an die Uni
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Partys auf dem Campus: Bald wieder Realität oder noch Luftschlösser? Foto: alx
Partys auf dem Campus: Bald wieder Realität oder noch Luftschlösser?
Die Partysituation an der Uni scheint sich wandelt sich schrittweise zum Besseren zu wandeln. Neben dem AStA bieten Fachschaftsräte und autonome Referate gute Gründe, den Abend an der Uni zu verbringen. Neue Locations werden gesucht, Kommunikation mit VertreterInnen des Campus entwickelt und das Wetter wird nun auch wieder besser.
 
„Nicht nur für das Leben, sondern für die Uni lernen wir!“ So mögen sich manche seit der Bolognareform fühlen. Einen Unterschied werden die neuen Erstsemester kaum kennen. Dabei kann es Studis so vorkommen, als ob es mehr darum ginge CPs zu sammeln, als den Intellekt zu bilden. Wo Letzteres auf besondere Weise klappen kann, ist auf den hiesigen Unipartys. Nirgendwo kommt Ihr eher in Kontakt mit Gleichgesinnten. So manche Theorie, kann, beim Umtrunk mit FreundInnen und neuen Bekannten diskutiert, in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Die düsteren letzten Jahre

Allerdings wurde in den vergangenen Jahren die Partykultur auf dem Campus in Mitleidenschaft gezogen, dank Finanzierungsschwierigkeiten und neuer Brandschutz- und Sicherheitsbestimmungen seit dem Loveparade-Unglück 2010. Fachschaftsräte wanderten zum Beispiel in die Bochumer Matrix ab, der Schwule Sektempfang fiel aus und an die damaligen Partys in IB war schon nicht mehr zu denken, bevor das Gebäude abgerissen wurde.
 
Dieses Semester deutet sich allerdings eine Besserung an.  Der Sektempfang findet am 20. Mai wieder statt und neue Örtlichkeiten am Campus werden zurzeit ausgekundschaftet. So steht zum Beispiel die Strandbar an der G-Reihe  als Partylocation zur Diskussion.
 
AStA Vorsitzende Nur Demir betont, dass die Gespräche mit dem Akafö als Betreiber der Strandbar bald beginnen: „Wir glauben, die Partysituation zum Besseren wenden zu müssen. Nicht nur, weil wir als VertreterInnen gewählt wurden, sondern auch, weil es für Studierende wichtig ist, um neue und manchmal unerwartete Kontakte zu schließen.“