Fachschaftsmittel: Diskussion um Finanzreform
Engagiert = pleite?
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(K)ein Buch mit sieben Siegeln: Die Pläne zur Finanzumstrukturierung. Grafik: mar / CollegeDegrees360 via VisualHunt (CC BY-SA)
(K)ein Buch mit sieben Siegeln: Die Pläne zur Finanzumstrukturierung.

Die Einen haben zu wenig Geld, die Anderen wissen mit dem, was sie haben, nichts anzufangen: Um die ihnen zustehenden Finanzmittel optimal verteilen zu können, wollen die Fachschaftsräte (FSRs) die Verteilung der Gelder umstrukturieren. Aktuell stehen dabei mehrere Vorschläge zur Diskussion.

Woher bekommen die FSRs eigentlich das Geld für Fahrten oder andere Aktionen – und in welcher Höhe? Momentan geht es nach einem komplexen System, das darauf beruht, dass die FSR jeweils einen bestimmten Betrag bekommen, der je nach Größe der Fachschaft gestaffelt verteilt wird. Ist das Geld weg, kann man zum Beispiel bei der FSVK einen Zuschuss für ein konkretes Projekt beantragen. Allerdings nutzen einige FSRs ihr Kontingent nicht aus, während andere laufend an ihre Grenzen stoßen – Geld bleibt also liegen, auch wenn es anderswo gebraucht wird. Grund genug, um über Änderungsmöglichkeiten zu diskutieren – schließlich wurde 2013 das letzte Mal etwas angepasst.

Engagement sollte belohnt werden

Jan Heinrich, AStA-Finanzreferent, hat (unabhängig vom AStA) die aktuelle Diskussion über das System angeregt. Er finde es wichtig, zu überprüfen, ob und was man ändern könnte, um die Situation zu verbessern. Als Grundlage hat er einen Entwurf eingereicht; des Weiteren haben sich im Laufe der Diskussion einige weitere Konzepte herauskristallisiert, die sich mal mehr und mal weniger vom aktuellen System unterscheiden. Bevor konkrete Änderungen beschlossen werden können, werden diese in den nächsten FSVK-Sitzungen (übrigens immer montags, 18 Uhr, im AusländerInnen-Zentrum) ein­gehend diskutiert.

Die FSVK-SprecherInnen begrüßen den Diskurs: „Es ist sinnvoll, darüber zu reden, da einige Fachschaftsräte in den vergangenen Jahren wiederholt an ihre Grenzen gestoßen sind und andere wenig bis gar keine Mittel abgerufen haben“, so Julia Janik. Ziel sollte es sein, ein System zu finden, das aktive FSRs für ihr Engagement belohnt.

:Stefanie Lux

 
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